Wenn die Parkbäume Trauer tragen.

Hier eine kleine Auswahl an Videos und Bildern für unsere Webseite.

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=256807861062625&set=o.135659806479013&type=1&theater

http://bambuser.com/v/2375155

http://s1228.photobucket.com/albums/ee454/Louisiana64/GroundZero_Demo_Polizei_180212/Ground%20Zero/?action=view&current=DSCN0098.jpg#!oZZ41QQcurrentZZhttp%3A%2F%2Fs1228.photobucket.com%2Falbums%2Fee454%2FLouisiana64%2FGroundZero_Demo_Polizei_180212%2FGround%2520Zero%2F%3Faction%3Dview%26current%3DDSCN0140.jpg

https://picasaweb.google.com/115321392556944466998/20Februar2012?authkey=Gv1sRgCLbd5bujs5z5NQ#

https://picasaweb.google.com/115321392556944466998/18Februar2012?authkey=Gv1sRgCL_hop_x7rnZbw#

https://picasaweb.google.com/115321392556944466998/20120129?authkey=Gv1sRgCJqvk7aZ3abbDg#

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151310954720521&set=o.135659806479013&type=1&theater

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151310955835521&set=o.135659806479013&type=1&theater

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=256807861062625&set=o.135659806479013&type=1&theater

https://picasaweb.google.com/102312444829271982174/ZweiterArbeitstag

http://www.facebook.com/#!/media/set/?set=a.286896111377535.68816.100001714459437&type=3

http://www.facebook.com/#!/photo.php?fbid=361825407176057&set=a.199941810031085.52515.100000458013733&type=1&theater

Ich kann meine Wut und Trauer kaum in Worte fassen, da ich selber 10 Patenbäume verloren habe. Zweimal mußte ich über LiveStream mit ansehen, wie meine Bäume gemordet wurden.

Das Bild zeigt HanSolo von Cams21, der am Donnerstagnachmittag am Planetarium filmte, als im dortigen Bereich 5 meiner Bäume hingerichtet wurde. Ich glaube HanSolo und ich hatten in diesem Augenblick Seelenverwandschaft:

Wir weinten beide zeitgleich bitterlich.
Gernot

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PETITION gegen Änderung der Verfassungen und des EU-Vertrags, damit wichtige Sozialausgaben nicht permanent verboten werden könnten

Liebe Freundinnen und Freunde,

Von Banken in Panik versetzt wollen die Regierungen Europas nun unsere Verfassungen und den EU-Vertrag ändern, damit wichtige Sozialausgaben permanent verboten werden könnten. Es ist verrückt: In den 1930er Jahren erlaubten genau solche Ausgaben Europa und den USA, der Großen Depression zu entkommen. Europa muss Stärke zeigen und die Banken regulieren, anstatt den Regierungen um der Banken willen die Hände zu binden.

Wir leben in einer Demokratie — Europas Politiker sollten diesen Plan darum nicht einfach unter sich ausmachen können; sie müssen Lösungen finden, die die Zustimmung der Bürger und unserer Parlamente haben. Uns bleiben nur 24 Stunden, um unsere Demokratien vor diesem Angriff zu schützen — ein massiver Ruf der Empörung von uns heute kann die Politiker dazu bringen, die Demokratie zu stärken, Banken zu regulieren, sich gegen den strengen Sparkurs zu stellen und in unsere Zukunft zu investieren. Sobald wir 100.000 Unterschriften erreichen überreichen wir unsere Forderungen beim morgigen Treffen an die Politiker und die Medien. Klicken Sie auf den Link um zu unterzeichnen und erzählen Sie es weiter:

http://www.avaaz.org/de/democracy_trumps_austerity/?vl

Der Merkel/Sarkozy-Plan verbietet Regierungen eine Finanzierung durch Staatsverschuldung von mehr als 3% des BSP. Doch dies ist gängige Praxis für fast alle Regierungen und notwendig, um in harten Zeiten die Wirtschaft anzukurbeln. Es stimmt, dass einige Länder der Eurozone dabei zu weit gegangen sind und deutlich zuviele Ausgaben gemacht haben, und Europa muss verhindern, dass dies wieder passiert. Doch die für Europa wichtigen Wirtschaftsentscheidungen müssen von starken, demokratischen und verantwortlichen Institutionen getroffen werden, anstatt uns während einer Wirtschaftskrise aufgedrückt zu werden. Selbst Deutschland hat wiederholt gegen seine eigenen Versprechen, Schulden und Defizit einzugrenzen, verstoßen. Diese Versprechen zu halten hätte die Situation in schwierigen Zeiten nur noch schlimmer gemacht.

Die Banken, die Staatsanleihen kaufen und den Markt beruhigen könnten, haben bereits drei europäische Regierungen gestürzt — dabei sollte es bleiben. Wenn Deutschland es zulässt, könnte die EZB das tun, was andere Zentralbanken tun: intervenieren um Staatsanleihen zu garantieren und den Märkten die Stirn zu bieten. Da Italien nichtmal bankrott ist, könnte die Bank daran sogar Gewinn machen. Wenn die EZB Zeit kauft kann die EU einen vernünftigeren und demokratischeren Weg aus der gegenwärtigen Krise finden. Einige der Vorschläge von Merkel und Sarkozy — zum Beispiel eine Spekulationssteuer — gehen in die richtige Richtung. Ein neuer Plan sollte genau darauf aufbauen.

Es geht ums Überleben des europäischen Wohlfahrtsstaats, der für unsere zentralen Werte steht und bei Rezessionsgefahr unsere Wirtschaft stabilisiert. Sollten diese Woche die neuen Verfassungen und Verträge beschlossen werden, müssten sich einige Regierungen einem Referendum oder einer Abstimmung im Parlament stellen, aber viele würden die Änderungen einfach übernehmen. Das würde bedeuten, dass viele unserer Regierungen noch weiter bei Arbeitslosenversicherungen, Renten und im Gesundheitswesen sparen würden, was uns wiederum tiefer in die Rezession treiben würde. Es ist offensichtlich: Wir müssen Nein sagen — für den Schutz unserer Demokratien, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Unterzeichnen Sie die Petition.

Man kann sich über die beste Art und Weise zum Schutz vor übermäßigen Ausgaben und lähmenden Schulden streiten. Aber Sparmaßnahmen durchzudrücken, von denen wir schon wissen, dass sie nicht funktionieren und die unserer Demokratie die Hände binden, ist nicht die Antwort. Immer wieder hat sich unser Netzwerk für echtes Verantwortungsbewusstsein von unseren Politikern eingesetzt, wenn sie versucht haben, uns zu umgehen — jetzt müssen wir noch einmal zusammenkommen und darauf drängen, wieder gehört zu werden.

Herzliche Grüße
WOLFgang

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PETITON gegen Übernahme der Mehrkosten für S21 durch das Land Baden-Württemberg

Liebe Freunde und Mitstreiter.

Ich sende Euch eine Petition zu, gegen die Übernahme der Mehrkosten von Stuttgart21 durch das Land Baden-Württemberg.

Leitet sie weiter, veröffentlicht sie auf Euren Webseiten, damit soviele wie möglich sie unterzeichnen können.

http://www.openpetition.de/petition/online/keine-uebernahme-der-mehrkosten-fuer-s21-durch-das-land-baden-wuerttemberg

Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir werden auch nach der (Schein/Betrugs)-Volksabstimmung uns gegen diesen Milliardenwahnsinn wehren.

Ich danke Euch für die Unterstützung.

Gernot Schulz
SchwabenstreichBremen/Oldenburg
ObenBleiben

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21.04.2012 COUNTDOWN – nur noch 58 Tage !

Liebe MitstreiterInnen für eine ECHTE Demokratie, FreundInnen des Kopfbahnhofes und des Freien Bürgerwillens und fairer Bürgerentscheide !!!

Nun sind es keine 60 Tage mehr, bis die Zeichnungsfrist der “Stuttgarter Erklärung” endet. Bis jetzt haben 8.839 Menschen diese Erklärung unterschrieben. Ziel sind 10.000 Unterschriften, das heißt pro Tag müssen noch 20 Unterschriften her – und das sollte doch zu machen sein!!!

Bestimmt hat jede(r) EmpfängerIn dieser Mail in seinem näheren oder weiteren Umfeld, Freundes,-Bekannten oder KollegInnenkreis ein oder zwei Personen, der diese Petition weitergeleitet werden kann – Multiplikation ist gefragt ;-) !

Um was geht es? Die Stuttgarter Erklärung begründet die Fortführung des Widerstands gegen das Projekt Stuttgart21 und fordert von der Landesregierung: “Handeln Sie entsprechend Ihrem Amtseid, der Sie verpflichtet, Schaden von uns abzuwenden! Missbrauchen Sie nicht länger das Abstimmungsergebnis (der Volksabstimmung vom 27.11.11) als Blankoscheck für Ihre Untätigkeit”

Die Stuttgarter Erklärung ist nicht nur für Stuttgarter gedacht! Jeder, der von Stuttgart21 betroffen ist (und das betrifft BUNDESWEIT alle, in deren Umfeld wirklich sinnvolle Projekte durch “S21″ verhindert werden !) oder der sich nicht mit der aktuellen Form des Grün-Roten Durchregierens mit anderen, scheinheiligen Mitteln abfinden möchte, sollte diese Erklärung unterzeichnen.

Sie ist hier zu finden und online zu unterschreiben.

Dass die Fortführung des Widerstands nötig und gerechtfertigt ist, sieht man erst aktuell wieder an dem neuerlichen Stopp der Abrissarbeiten des Südflügels und der alten Bahndirektion, der Heilbronner Straße 7. Denn sowohl im Bahnhofsturm als auch im sogenannten H7 brüten Turmfalkenpärchen, die akut vom Aussterben bedroht sind und auf der roten Liste stehen. Dabei ist der Abrissstopp einzig einigen Aktivisten zu verdanken, die das Vorkommen der Turmfalken dokumentierten – noch bevor die Bahn bzw. ihre Handlanger die Nester verschwinden lassen konnten. Eigentlich wäre es Aufgabe der Bahn gewesen, die Bauwerke ordentlich zu untersuchen!

Oben bleiben! Stuttgarter Erklärung unterzeichen!

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AKTUELLES……und informatives vom ..mmsten Bahnprojekt der Welt

Liebe Freundinnen und Freunde gegen S 21, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

der Aufreger des gestrigen Tages: Bei den Abrissarbeiten wurde Bauschutt über den Bauzaun hinausgeschleudert, eine 71-jährige Dame konnte einem Stein gerade noch ausweichen, stürzte aber beim Wegspringen und wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Weitere Infos hier: http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/04/14/schwerer-vorfall-bei-s21-abrissarbeiten-am-sudflugel-des-stuttgarter-hauptbahnhofs/, ein Update soll im Lauf des Tages noch folgen.

Insgesamt steht der Abriss unter keinem guten Stern. Das Vertrauen, dass die Wiederaufnahme der Arbeiten den Bahnbetrieb nicht gefährden wird, haben wir nicht. Weitere Details dazu beim Bau-Watch vom vergangenen Freitag: http://kopfbahnhof-21.de/index.php?id=1279

Es kann wütend machen, aber auch in die Resignation treiben, wenn man sieht, mit welcher Brachialgewalt und Rücksichtslosigkeit die Bahn ihr Zerstörungswerk an der Stadt vorantreibt. Nächstes Opfer wird wohl die alte Bahndirektion sein. Auch dessen großer Seitenflügel: ein Prachtbau. Jetzt hängt er voll mit den Firmenplakaten einer Billig-Abbruchfirma.

Wie die Bahn als ehemals gemeinwirtschaftliches Unternehmen so aus dem Ruder laufen und zu einem Selbstbedienungsladen für Bauindustrie, Spekulanten und Politiker werden konnte, zeigt dieser Beitrag von Plusminus: http://www.youtube.com/watch?v=HYuAjP77JJQ

Andererseits wird immer sichtbarer, welche Widersprüche und welcher Dilettantismus in diesem Projekt stecken. Dass nach der Beschädigung des Gleisdachs durch den Abrissbagger die ganze Konstruktion des Dachst instabil geworden sein dürfte, ignoriert die Bahn. Bei einem entsprechenden Windangriff ist das Dach nicht stabil, die Standsicherheit des gesamten Bahnhofdaches ist gefährdet mit bedenklichen Risiken für die Sicherheit des Bahnverkehrs. Die Mechanismen der Bauaufsicht scheinen außer Kraft zu sein oder .. gesetzt worden zu sein. All diese Erkenntnisse verdanken wir Ulrich Ebert, Aktivist und Jurist mit dem Fachgebiet Architekten- und Ingenieurschäden – nachzulesen in seinem Schreiben an das EBA.

Eine weitere Achillesferse des Projekts bleibt die Kostenfrage. Während auch Bettina Wilhelm, frisch gekürte SPD-OB-Kandidatin in Stuttgart, den Kostendeckel für unumstößlich erklärt, ist Ober-Spezi Schmiedel schon weiter: in Kontext vom 7.8. April verrät er uns, dass der Kostendeckel nur „aus heutiger Sicht“ nicht gelupft würde. Könne natürlich passieren, dass unterwegs eine Firma pleite geht und man dann für die nächste mehr bezahlen müsse. „Wenn ich das ausschließen wollte, dürfte ich niemals bauen“. Das ist auch das Mafia-Prinzip. Dass Pleiten nicht zu Verteuerungen führen, könne er besonders für die Neubaustrecke „nicht garantieren“. Als hätte diese nichts mit S 21 tun!

Ohne kritische Öffentlichkeit, bleibt all dies im Verborgenen. Der Betrug liefe weiter. Die OB-Wahl ist eine große Chance mehr Licht in dieses Dunkel zu bringen, auch der Kretschmannfraktion Druck zu machen. Alle die sich dafür einen eigene(n) KandidatIn für den Stuttgarter OB-Wahlkampf wünschen, sollten bei https://stuttgart.offenekommune.de/instance/stuttgart, der Plattform von meisterbuerger.org, reinschauen. Dort sind 60 KandidatInnen gelistet. Das Feld wird angeführt von Walter Sittler, Volker Lösch, Hannes Rockenbauch und Sabine Leidig. Man kann bewerten und kommentieren. Die Plattform ist ein Testlauf, es gibt Mängel, aber es ist auch eine Chance.

Kritische Öffentlichkeit sind vor allem unsere Demos & Aktionen.

Das sind für die nächste Woche diese:

119. Montagsdemo auf dem Marktplatz. Hauptrednerin MdB Sabine Leidig. Danach Demo zum Bahnhof

Vorab: wieder Raddemo zur MoDemo! 17.45h Treff S-Bahnhof Feuersee (Rote Kapelle). Bitte bekannt machen! Flyer anbei und an der Mahnwache!

Wir sollten auch eine Auge darauf haben, wie viele, die Widerstand geleistet haben, und sei es nur mit Kreide die Straße zu bemalen, mit Prozessen und Kosten eingeschüchtert werden. Ein Fall: der Prozess gegen die Baggerbesetzer von Robin Wood.

Worum es geht, ist Thema einer Veranstaltung mit Cecile Lecomte (Aktivistin, Bewegungsarbeit​erin) nach der 119. MoDemo um, 20h Kellerschenke.

Prozessbeginn ist am kommenden Mittwoch, den 18. April, um 9 Uhr am Landgericht Stuttgart, Olgastraße 2, Saal 17. Weitere Prozesstermine: 19.4. und 20.4.

Der Termin für das nächste +++ Vernetzungstreffen +++ steht, es wird der 11. Juni sein, wieder um 19:00 Uhr im Forum3 in Stuttgart. Das ist zwar noch etwas hin, aber wir wollen auch dieses Treffen gut vorbereiten. Bedingt durch die Osterferien haben wir noch kaum Feedback vom letzten Treffen bekommen und für die Themen, die beim letzten Treffen als wichtig deklariert wurden, haben sich auch noch keine Patinnen oder Paten gemeldet. Daher ist es sicher besser, wir nehmen uns hier etwas mehr Zeit und können wieder eine Veranstaltung auf die Beine stellen von der alle profitieren.

Zur Zeit ist für den nächsten +++ Großen Ratschlag +++ der 05. Mai im Gespräch. Ich weiß nicht genau, ob der Termin schon steht, es schadet aber sicher nicht, ihn sich zunächst freizuhalten. Die Ergebnisse des letzten Großen Ratschlags sind inzwischen online verfügbar: http://vernetzen.org/node/1479

Der Hohn zum Schluss:

http://youtu.be/BFk5bobUSF4

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Die Erde ist eine Scheibe. Stuttgart 21 ist kein Betrug.

Folgendes stammt – ohne jede Wertung – aus einer Email an mich:

Gesendet: Freitag, 16. März 2012 um 17:33 Uhr
Von: facilitation
An: Wolfgang Weiß
Betreff: Nächster Großer Ratschlag – 17. März 2012

2. Großer Ratschlag des Widerstands gegen Stuttgart 21
Samstag, 17.03. von 10-17:30 Uhr im Rathaus
 
Hallo liebe kritische BürgerInnen, Bürgerinitiativen und alle Gruppen und Arbeitskreise aus dem Widerstand gegen S21!
 
Hallo liebe AktivistInnen,
 
morgen ist der 2. Große Ratschlag. Nach dem großen und schmerzhaften Kahlschlag des Schlossgartens steht eine Zäsur an und wir müssen uns beratschlagen.
 
Immer noch gilt es das zerstörerische Gesamtprojekt S21 zu stoppen. Und dabei geht es nicht nur um einen Bahnhof. Viele gesellschaftspolitisch relevante Themen sind darin verschmolzen. Wir sind gefordert – es ist unsere Stadt!
 
Mit diesem Ratschlag schaffen wir uns einen Rahmen, gemeinsam noch weiter ins Gespräch zu kommen, uns auszutauschen, zuzuhören, Neues zu erfahren, tatkräftig zu werden, Ideen umzusetzen und uns mit anderen zu vernetzen.
 
Der Ratschlag ist von einer breit aufgestellten Vorbereitungsgruppe geplant worden. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass wir so viel Raum wie möglich für die Beteiligung aller Interessierten geben können, sowohl im Vorfeld als auch während des Ratschlags
 
-          Mit den sechs Fragen zum Thema „Wie soll der Widerstand weitergehen“, die wir vorab verschickt hatten
-          Mit der Möglichkeit, eure Gruppe auf einem Markt der Möglichkeit zu präsentieren
-          Mit den Workshops die viele Gruppen zu Themen, Plänen und Aktionen anbieten
 
Die Resonanz war phänomenal!
 
Auf unseren Fragenkatalog haben wir über 500 Rückmeldungen erhalten und wir werden euch die Auswertung und ein grobes Meinungsbild auf dem Ratschlag präsentieren können.
 
Auf dem Markt der Möglichkeiten – der während der Mittagspause eröffnet wird – werden sich über 40 Gruppen und Arbeitskreise vorstellen.
 
Am Nachmittag habt ihr die Möglichkeit in über 30 Workshops zu den unterschiedlichsten Themen wie Montagsdemos, Vernetzung, Filderplanung, unser PAVILLON, Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Verkehr, Energie, Transition Town, Aktionsformen, und vielen anderen mehr genau das zu machen, was euch am meisten interessiert.
 
Wir sind sicher, dass wir morgen einen wichtigen Schritt für die Stärkung unserer Bewegung machen werden. Wir bleiben im Prozess, wir werden uns weiter miteinander vernetzen und uns mit unseren unterschiedlichen Ansätzen weiter auf einen gemeinsamen Weg machen.
 
Das wird uns und unseren Widerstand stärken.
 
Noch etwas Organisatorisches:
- In der Mittagspause gibt es ein kaltes Buffet mit euren Speisen. Bitte tragt etwas dazu bei und bringt etwas fürs Büffet mit. Für Getränke ist gesorgt
- Wenn ihr nicht pünktlich sein könnt, wird es schwierig sein, noch ins Rathaus zu kommen. Macht nix. Kommt trotzdem noch. Wir haben diesmal Ausweichmöglichkeiten wo ihr parallel arbeiten könnt und die Übertragung aus dem Rathaus bekommt.
 
Wir sehen uns morgen, bis dahin
 
OBEN BLEIBEN
 
Eure Vorbereitungsgruppe

facilitation.de
Thomas Becker

WIR sind die OBEN BLEIBEN BEWEGUNG!

“BADEN unterstützt OBEN BLEIBEN” wird mit einem (Info)Stand/Tisch präsent sein.

Es besteht die Möglichkeit für alle die ab Karlsruhe mitfahren wollen, als Gruppe das BaWü-Ticket zu nutzen. Treffpunkt ist 7:45 Uhr v o r dem HBF KA. (Bitte selbst organisieren, da wir voraussichtl. ab Baden-Baden fahren!Danke.)

Abfahrt:
Karlsruhe Hbf Sa, 17.03.12 ab 08:05 0:53 0 IRE
Stuttgart Hbf Sa, 17.03.12 an 08:58

http://www.infooffensive.de

http://www.kopfbahnhof-21.de

http://www.twitter.com/infooffensive

http://www.fuer-k21.de

http://www.sei-gscheit.de

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Energiewende retten!

Folgendes stammt – ohne jede Wertung – aus einer Email an mich:

Gesendet: Dienstag, 28. Februar 2012 um 08:23 Uhr
Von: Campact
An: Wolfgang Weiß
Betreff: Solarenergie: Kahlschlag stoppen!

Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler wollen die Förderung der Fotovoltaik so drastisch kürzen, dass zukünftig kaum noch neue Solaranlagen ans Netz gehen würden. Am Mittwoch entscheidet das Bundeskabinett. Jetzt muss Merkel die Pläne stoppen. Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!

Wir sind entsetzt: Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler wollen die Solarförderung drastisch kürzen. Damit würde eine beispiellose Erfolgsgeschichte zu Ende gehen. Hunderttausende Bürger/innen nahmen in den letzten Jahren die Energiewende selbst in die Hand – mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach. Zusammen erzeugen diese jetzt schon weit mehr Strom als ein Atommeiler und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ökologischen und dezentralen Energiegewinnung.

Zwar ist es richtig, die Einspeisevergütung für Solarstrom angesichts sinkender Anlagenpreise zu reduzieren, aber nur mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange! Am Mittwoch wird über die Kürzungspläne im Bundeskabinett entschieden – und wir werden parallel zur Sitzung vor dem Kanzleramt demonstrieren. Denn jetzt muss Bundeskanzlerin Merkel die Minister stoppen!

Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!

Können Sie am Mittwoch bei der Aktion in Berlin mit dabei sein?
Zeit: Mittwoch, 29. Februar, 8:30 bis ca. 9:30 Uhr
Ort: Vor dem Bundeskanzleramt, Berlin

Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion wollen wir auf die katastrophalen Auswirkungen der Beschlüsse von Rösler und Röttgen aufmerksam machen: Die beiden Minister, dargestellt mit Großmasken, zerschlagen symbolisch Dämmmaterial und Solarpanele (hierbei handelt es sich natürlich um defekt ausgemusterte). Nur eine Darstellerin mit Merkel-Maske kann die Minister noch aufhalten. Dazu feuern wir sie mit Slogans, Plakaten und allem, was Krach macht an. Bringen Sie gerne Topf, Rassel, Pfeife oder Trommel zum Lärmmachen mit!

Rösler und Röttgen wollen die Förderung massiv zusammenstreichen: Zusammen mit einer Kürzung, die zu Jahresbeginn erfolgte, würde sie bis Anfang März für Hausdachanlagen um etwa 40 Prozent sinken. Zudem soll das jährliche Ausbauziel für Fotovoltaik künftig jedes Jahr um 400 Megawatt sinken. Viele Neuanlagen würden sich dadurch nicht mehr rechnen, was die Solarenergie wieder zu einer Sache von Idealist/innen machen würde. Zudem würden Tausende der 130.000 Arbeitsplätze in der hiesigen Solarbranche gefährdet.

Nur wenn die jetzige Ausbaudynamik anhält, werden Unternehmen weiter in Forschung und effiziente Herstellung investieren und die Technik noch günstiger machen. Bereits in wenigen Jahren könnte die Fotovoltaik ganz ohne Förderung auskommen. Die Solarenergie hat das Potential zu einem entscheidenden Standbein der Energiewende zu werden. Ob es dazu kommt, liegt in den Händen der Bundesregierung.

Am Mittwoch entscheidet das Bundeskabinett über die Kürzungspläne der beiden Minister. Schon am 9. März – zwei Tage vor dem Fukushima-Jahrestag – soll das Gesetz in Kraft treten. Dies wäre ein deutliches Zeichen gegen Atomausstieg und Energiewende. Das dürfen wir nicht zulassen! Wir planen unseren Appell als Anzeige in Tageszeitungen zu veröffentlichen.

..

Herzliche Grüße

Fritz Mielert

Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 527.155 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!

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Aktionsplenum „Wir schützen den Südflügel und den Park“

Einladung zum Aktionsplenum
„Wir schützen den Südflügel und den Park“

Am Samstag, 17.12.2011
Von 13.00 Uhr bis 18 Uhr
Im DGB-Haus, Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 20
Veranstalter: Verdi und die Parkschützer

Die Bahn hat angekündigt ab 9. Januar den Südflügel des denkmalgeschützten Bonatzbaus abzureißen und Bäume im Mittleren Schlossgarten zu fällen. Um die 80 Bäume sollen “verpflanzt” werden. Unsere wunderschönen bis zu 200 Jahre alten gesunden Platanen und Rosskastanien sollen der Kettensäge zum Opfer fallen. Durch das Abpumpen von 6,8 Millionen Kubikmeter Grundwasser ist der Baumbestand im gesamten Schlossgarten vom Vertrocknen bedroht. Die grüne Oase des Schlossgartens stellt für die Stadtbewohner die einzige Naherholungsfläche dar. Zudem erfüllt der Baumbestand weitere vielfältige Funktionen wie Sauerstoffproduktion, Abkühlungsfläche, Bindung von großen Mengen Feinstaub und Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Der Wegfall der klimatologisch wichtigen Gleisflächen und die über 15 Jahre dauernde Megabaustelle sorgen zusätzlich für krankmachende wenn nicht sogar unbewohnbare Zustände in der Innenstadt. Nicht zuletzt sind Häuser durch die Baumaßnahmen gefährdet.

Die Volksabstimmung war kein „Sieg der Demokratie“. Es war der Sieg des Filzes von Wirtschaftsbossen, Tunnelparteien und Medien. Sie hatten alle Geld- und Machtmittel in der Hand für ihre Propaganda. Sie haben mit Wählertäuschung, Lug und mit Betrug eine Mehrheit erschwindelt. Sie haben sogar Steuermittel veruntreut für ihre Lügenpropaganda. Wir Stuttgart 21-Gegner hatten keine Mittel für teure Anzeigen, für Kinospots und keinen gleichberechtigten Zugang zu den Medien.

Wenn die der Südflügel abgerissen wird und die Bäume im Schlossgarten gefällt werden ist das ein nicht wieder gutzumachender katastrophaler ökologischer und kultureller Schaden. Dies dürfen wir nicht widerstandslos hinnehmen. Hinzu kommt, dass vom Bauablauf her, weder der Abriss des Südflügels noch die Baumfällungen jetzt notwendig sind. Es geht wie beim Abriss des Nordflügels also vorrangig um eine Machtdemonstration und des Faktenschaffens mit dem Ziel den Widerstand endgültig zu brechen.

Wir werden uns jetzt organisieren und mit massivem zivilem gewaltfreien Widersand die Zerstörung des Südflügels und des Schlossgartens be- und wenn möglich verhindern. Erinnern wir uns daran: am 30.9. 2010 haben sich tausende dem Abholzen von Bäumen in den Weg gestellt. Durch diesen mutigen Akt des zivilen gewaltfreien Widerstand wurden zwar die ersten Baumfällungen nicht verhindert, wohl aber die meisten anderen Bäume, die abgeholzt werden sollten, verteidigt. Wir ziehen aus den Ereignissen des 30.9.2010 die Lehren, dass wir uns diesmal gemeinsam auf die gewaltfreie Verteidigung des Südflügels und des Schlossgartens vorbereiten.

Dazu laden wir ein.

Das Vorbereitungsteam
Achtung: für alle, die aus Karlsruhe und Umgebung auf BW-Ticket mitfahren wollen – wir treffen uns um 10.45 Uhr vor dem HBF Karlsruhe.

Karlsruhe Hbf Sa, 17.12.11 ab 11:19 RE 19533
Stuttgart Hbf Sa, 17.12.11 an 12:39

Wir bitten hierzu um eine kurze Anmeldungs-Mail an turiya21@web.de bis einschließlich Freitag , um den Kauf der Baden-Württemberg-Tickets besser planen zu können.

Danke!

Liebe Grüße GEMEINSAM OBEN BLEIBEN

WOLFgang

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TS: Niederlage der Bahnhofsgegner ist Sieg für Kretschmann

Als Anlage ein Bericht aus dem Tagesspiegel. Er ist sehr lesenswert und kommt m. E. 110 % an die Wahrheit heran http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/niederlage-der-bahnhofsgegner-ist-sieg-fuer-kretschmann/5896824.html

Ich habe schon lange an der Zuverlässigkeit der Grünen auch in diesem Thema gezweifelt
und wünsche Euch noch eine schöne Woche.

Gernot Schulz
SchwabenstreichBremen/Oldenburg
ObenBleiben

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JA zum AUSSTIEG am 27.11.!

Hallo,

Am Sonntag, den 27. November 2011 steht die erste landesweite Volksabstimmung seit der Gründung Baden-Württembergs im Ländle an. Mit dieser Mail möchte ich Euch um zwei Dinge bitten, ein paar generelle Informationen
dazu verbreiten und am Ende auch noch meine persönliche Einschätzung abgeben.

1. Nutzt die Chance und nehmt an dieser Volksabstimmung teil! Nutzt Eure
Stimme und geht zur Wahl! Es ist die erstmalige Chance in unserem
Bundesland über eine Sachfrage direkt abzustimmen.

2. Bildet Euch Eure eigene, möglichst objektive und klare Meinung über
das, worüber abgestimmt wird! Prüft die vorgebrachten Argumente und
glaubt nicht einfach jeder Medien-Schlagzeile.

(3. Tut das Zweite vor dem Ersten! *g*)

Einige generelle Informationen:

- Wahlberechtigt sind alle in Baden-Württemberg Wahlberechtigten

- Abgestimmt werden kann bereits jetzt per Briefwahl, zudem
normalerweise im örtlichen Rathaus, sowie am Sonntag zwischen 8 und 18
Uhr im Wahllokal.

- Es wird über das “S21-Kündigungsgesetz” abgestimmt, das z.B. hier
einzusehen ist: http://www.bw-stimmt-ab.de/s21-kuendigungsgesetz.html.

- Es wird jedoch NICHT über die Neubaustrecke zwischen Wendlingen
(östlich Stuttgart gelegen) und Ulm abgestimmt, diese soll und kann
unabhängig von der aktuellen Fragestellung realisiert werden.
- Wer mit “JA” stimmt, der stimmt dem Kündigungsgesetz, also dem
Ausstieg des Landes aus der Finanzierung von Stuttgart 21 zu, stimmt
also eher für ein Ende von Stuttgart 21.
- Wer mit “NEIN” stimmt, der stimmt dem Kündigungsgesetz nicht zu,
stimmt also eher für die Fortsetzung der Finanzierung von Stuttgart 21
durch das Land.
- Das Gesetz ist angenommen wenn die Mehrheit sowie mindestens 33% der
Stimmberechtigten mit “JA” stimmt. Ansonsten ist das Gesetz abgelehnt.
- Es wird “nur” über den Landesanteil an der Finanzierung i.H.v. ca. 823
Mio. Euro abgestimmt, nicht über das Projekt an sich. Natürlich gibt die
Volksabstimmung einen Trend vor, das Projekt an sich kann jedoch
grundsätzlich bei jedem Ausgang der Abstimmung sowohl weiter gebaut als
auch gestoppt werden. Es geht schließlich nur um einen Teil der
Finanzierung.

- Unabhängig von der Volksabstimmung hat die Landesregierung einmütig(!)
beschlossen, eventuelle entstehende Mehrkosten nicht mitzutragen.
Zur Abstimmung steht also, ob die Landesregierung aus der Finanzierung des Projekts aussteigen soll oder nicht.

Und nun noch meine persönliche Meinung. Ich werde bei der Abstimmung
klar mit “JA” stimmen. Zudem zählt für mich persönlich am Ende die
Mehrheit, und nicht das meiner Meinung nach undemokratische und
unrealistisch hohe Quorum von 33%.
Warum? Hier nur einige meiner Gründe sowie beispielhafte Möglichkeiten
sich näher darüber zu informieren:

“Stuttgart 21″ ist ein Projekt, das auf jahrelangem Lügen, Verheimlichen und Kriminalisieren gutbürgerlicher und parteiunabhängiger Kritiker basiert.
Zudem wurde das Projekt immer mit starken Signalwörtern beworben (z.B.:”alternativlos”,”unumkehrbar” “bestgerechnet und bestgeplantes Jahrhundertprojekt”) , die ohne kritisches Hinterfragen den Gesamteindruck hinterlassen sollen, dass S21 ein notwendiges Projekt sei.

Doch was steckt wirklich hinter den Behauptungen der Projektbetreiber?
Ich bitte dich vor der Volksabstimmung etwas Zeit zu investieren und einen Blick hinter die schillernde Fassade von Stuttgart 21 zu werfen.
- “Stuttgart 21″ ist als Projekt nicht Priorität Nr. 1 und bremst andere,
viel wichtigere Verkehrsprojekte, wie z.B. die wirklich international
bedeutende Rheintalbahn oder den Rastatter Tunnel, aus.
Dazu Verkehrsminister Winfried Hermann: http://www.fluegel.tv/beitrag/2854

- “Stuttgart 21″ wurde unter allen Umständen durchgedrückt, koste es was
es wolle.

Bericht bei Frontal21:

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,8375590,00.html

Früherer Bericht im Stern:

http://www.stern.de/panorama/bahnhofsprojekt-stuttgart-21-oettinger-soll-kostenexplosion-verschwiegen-haben-1747981.html

- Die Ausstiegskosten von 1,5 Milliarden Euro sind mehr als zweifelhaft
und so nicht belegbar

Davon sind allein 708 Mio. Euro die Rückabwicklung des Verkaufs der
Gleisflächen an die Stadt. Die Bahn hat das Geld bereits 2001 erhalten
und muss dies vertraglich mit vereinbartem Zins zurückzahlen, sollte
Stuttgart 21 nicht kommen. Das sind keine Ausstiegskosten! Weiter
enthalten sind z.B. auch Planungskosten der Neubaustrecke, die hier
nicht dazugehören.

Ist “Stuttgart 21″ wirklich “demokratisch legitimiert”?
Der Diplom-Ingenieur Klaus Gebhard bringt Licht in die vernebelte Geschichte des Projeks:

http://infooffensive.de/2011/11/ja-zur-demokratie/

- Der Polizeieinsatz am 30. September 2010 war nicht verhältnismässig
und ein Schlag ins Gesicht aufrichtiger, demokratischer Bürger
Das wird inzwischen endlich auch juristisch untersucht…

“Stuttgart 21″ – das “bestgeplante und -gerechnete Projekt aller Zeiten”?
Dem Journalisten Arno Luik wurden erschreckende Geheimpapiere des S21-Planungsstabs zugespielt:
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=HYRiKJ29oX8
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=61ZLjX9nvy8&feature=related

Liegen wirklich alle Fakten zu S21 auf dem Tisch?
Hier zwei Skandale, die allein in diesem Jahr publik wurden:
1. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,796112,00.html
2. http://www.youtube.com/watch?v=gaCA0_WRnA4

Wie du siehst steckt hinter “Stuttgart 21″ viel mehr als die schöne Neue Welt, die man uns vorgaukeln will.

“Stuttgart 21″ ist ein Projekt des vergangenen Jahrhunderts und bringt Baden-Württemberg weder verkehrstechnisch, noch ökonomisch und ökologisch voran.

Vor Jahren wurde ein Bahnhof von der Qualität eines Mercedes zum Preis eines Smart bestellt.
Heute will man uns einen Smart-Bahnhof zum Preis eines Mercedes andrehen.

Lass uns die einmalige Chance der Volksabstimmung nutzen und am 27. November die Zukunft für einen bürgerfreundlichen, vernünftigen und fortschrittlichen Bahnverkehr im ganzen Land einläuten.

Am 27.11. bist DU der Gesetzgeber! Wäge wohl ab, sei besonnen und denke gut nach!

Wenn Du JA sagst, stehst DU für die Ehrlichkeit, Zukunft u. Nachhaltigkeit!

Überlege gut, welchen Weg Du und deine Familie gehen möchtest….

JA zum AUSSTIEG! (X)
JA zur ZUKUNFT! (X)
JA zum LAND! (X)

UNSER NAHVERKEHR! (X)
UNSER LAND! (X)
UNSER LEBEN! (X)

Sag deshalb am ersten Advent
(X) JA ZUM AUSSTIEG aus Stuttgart 21.

Falls du dich noch weiter zu S21 informieren willst, kann ich dir folgende Homepages empfehlen:
www.unternehmer-gegen-s21.de
www.ingenieure22.de
www.architektInnen-fuer-k21.de
www.kollegenja-zum-ausstieg.de
www.kopfbahnhof-21.de
www.ja-zum-ausstieg.de

Zu guter Letzt bitte ich dich noch diese Mail an deine Facebook Freunde und E-Mail Kontakte weiterzuleiten, falls dir die Inhalte weitergeholfen haben.

Liebe Freunde, ich bitte Euch nochmals: informiert Euch und geht zur
Wahl, das ist mir ein wichtiges Anliegen. Wenn ihr anderer
Meinung seid ist das natürlich in Ordnung. Wenn ihr meiner Meinung seid
oder zumindest ins Nachdenken kommt, freu ich mich riesig! :-)

Und zum heiteren Abschuss noch die “Lachnummer der Woche”, unser Ex-Ministerpräsident Oettinger am vergangenen Wochenende in Freiburg, erklärt uns Frankreich und warum in Paris Kopfbahnhöfe gar nicht so verkehrt sind:-) ;-) :

Viele Grüße, und aus meiner Sicht: JA zum Ausstieg!

aus einer Mitteilung von Wolfgang Weiss vom 24.11.11 mit der Bitte um Veröffentlichung

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Spendenaufruf 2011

Für die Parkwächter im Mittleren Schloßgarten in Stuttgart sammeln wir wieder zu Beginn der kalten Jahreszeit:

* Zelte, Schlafsäcke, warme Decken

* Lebensmittel: H-Milch, Kondensmilch (Tetrapack), Zucker, Kakao, Brühepulver, Tee, Kaffee, Obstkonserven, Konserven ( Eintöpfe, Ravioli, Wurst- und Fischkonserven), Süßigkeiten, Schokolade.

Mit Eurer Spende unterstützt Ihr unseren Kampf gegen den Wahnsinn Stuttgart21 und für mehr Freien Bürgerwillen und gegen eine wachsende Wirtschaftsdiktatur, die auch den Menschen im Mittleren Rheintal Schaden zufügt.

Ich nehme am 25. November an Eurer Veranstaltung in Bad Breisig teil und freue mich auf eine rege Spendenteilnahme. Ich danke Euch für die Unterstützung.

****************

Zur Großdemo in Stuttgart gegen den Wahnsinn Stuttgart21 lade ich alle Mitglieder der Bürgerinitiative ” Rheintal21 ” recht herzlich ein.

Es geht nicht nur gegen den Bau eines unsinnigen Bahnhofs, die Verschandelung einer intakten Stadt, es geht auch um ein besseres Leben im Rheintal.

************

Die Spenden des obigen Aufrufes, möchte ich gerne mit Euch dann zusammen den Parkwächtern übergeben.

Solidarische Grüße
Gernot Schulz
SchwabenstreichBremen/Oldenburg
ObenBleiben

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JA zum Ausstieg-Auftaktveranstaltung am 22.10. in Karlsruhe

Am Samstag, den 22. Oktober 2011 startet das Bündnis „Ja zum Ausstieg, Region Karlsruhe“ und damit auch die Initiative “Baden unterstützt: Oben Bleiben! – Kein Stuttgart 21″ als einer der Bündnispartner, mit einer großen Auftakt-Kundgebung auf dem Karlsruher Marktplatz die intensive Phase vor der Volksabstimmung über das Ausstiegsgesetzt aus dem Projekt Stuttgart 21, die am 27. November 2011 stattfindet.

Ab 11 Uhr findet auf dem Marktplatz Karlsruhe eine Kundgebung statt, bei der als Rednerinnen Frau Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg und Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, sowie Frau Dr. Gisela Splett, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Karlsruhe und Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, erwartet werden. Neben weiteren Redebeiträgen wird die Trommlergruppe „Lokomotive Stuttgart“ für musikalische Unterhaltung sorgen. Zudem können sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger am Infostand über die Folgen und Konsequenzen des Projektes Stuttgart 21 sowie die Alternativen informieren.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser großen Auftaktveranstaltung die intensiven Wochen vor der ersten Volksabstimmung in Baden-Württemberg einläuten dürfen und werden intensiv auf unser Anliegen für eine vernünftige Verkehrspolitik für ganz Baden-Württemberg statt der Konzentration auf ein einziges Prestigeprojekt aufmerksam machen“, sagt Michael Kaufmann, einer der Initiatoren der seit über einem Jahr tätigen Initiative. „Stuttgart 21 geht uns alle etwas an, und deswegen sagen wir klar und deutlich: Ja zum Ausstieg“, so Kaufmann weiter. Kommt zahlreich, zeigen wir der Karlsruher Politszene, dass wir mehr sind als die glauben!

Im Bündnis „Ja zum Ausstieg, Region Karlsruhe“ sind derzeit Bündnis 90 / Die Grünen aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe, die Freien Wähler Karlsruhe, die Piratenpartei Karlsruhe, die Linken Karlsruhe, der Regionalverband des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Karlsruhe sowie die Initiative “Baden unterstützt: Oben Bleiben! – Kein Stuttgart 21″ zusammen­gekommen, um mit breiter Front Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu betreiben und die Menschen zu ermutigen am 27. November für ein „Ja zum Ausstieg“ zu stimmen.

Deswegen ist es auch GANZ WICHTIG, daß alle Empfänger dieser Mail möglichst viele Menschen aus Ihrem Umfeld einladen und motivieren, zu kommen ;-) ! ! !

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch aus nah und fern und wollen alle Oben Bleiben!

http://www.gegen-stuttgart-21.de

http://www.infooffensive.de

http://www.kopfbahnhof-21.de

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Spendenaufruf für Parkschützer

Liebe Mitstreiter für mehr freien Bürgerwillen und gegen Politikerwillkür.

Auch zu Beginn des 2. Jahres, in dem viele Gegner von Stuttgart21 den Schloßgarten vor der Abholzung schützen, wollen wir vom Schwabenstreich in Bremen unsere Sammelaktion für die Parkschützer starten.

Wir suchen:

* Zelte, Schlafsäcke, warme Decken.
* Lebensmittel: Kaffee, Zucker, Kondensmilch, Schokolade, Knabbergebäck, Süßigkeiten, Lebensmittelkonserven.

Gerne nehmen wir auch entsprechende Geldspenden entgegen, um die entsprechenden Sachen zu kaufen.

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung.

Solidarische Grüße
Gernot Schulz
SchwabenstreichBremen/Oldenburg
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Aktionstag am 15. Oktober – auch in Hamburg

veröffentlicht auf http://www.attac-netzwerk.de/hamburg/ags/sozialpolitik/15-oktober/?L=2

“Empört Euch!”; “Echte Demokratie Jetzt!” – so lauten zwei der Parolen, mit denen sich viele der aktuellen gewaltigen und inspirierenden Protestbewegungen vor allem in den Ländern Südeuropas identifizieren können.

Aus Spanien stammt der Aufruf zu einem internationalen, dezentralen Aktionstag am 15. Oktober. http://international.democraciarealya.es/
oder http://15oct.takethesquare.net/de/
Aufruf – auf englisch: http://www.fse-esf.org/spip.php?article718.

Attac hat sich den Protesten angeschlossen und ruft daher mit dazu auf, an jenem Tag auf Plätze und Straße zu strömen: Als Ausdruck unserer Empörung über Staatsverschuldungskrise, galoppierende Umverteilung, Demokratienotstand und Sozialraubbau und als Zeichen der Solidarität mit denjenigen, die unter dieser Politik bereits besonders zu leiden haben.

Inzwischen hat sich in Hamburg ein Bündnis für die Durchführung dieses Aktionstages gebildet.
14-17 Uhr: Versammlung auf dem Rathausmarkt

(Treffpunkte zur gemeinsamen Fahrt: 12.30 Uhr in Bergedorf, vor der Kirche Petrie Paul; 12.30 Uhr in Bramfeld, vor Brakula. Wird aktualisiert!)

Wir wollen dort

- unsere Empörung, unsere Forderungen und Alternativen kundtun;
- unsere eigenen “Rettungsschirme” aufspannen;
- uns zuhören und miteinander ins Gespräch kommen;
- Aktionen besprechen und verabreden!

Offenes Mikrofon – Wand der Empörung – Zelt für Vorträge und Debatten u.a.m. stehen zur Verfügung.
Die aufrufenden und weitere Gruppen werden auch mit Infoständen anwesend sein.

Wir empören uns – Wir engagieren uns – Wir wollen eine bessere gerechte Welt für ALLE! Macht mit!

Flugblatt des Bündnisses: http://www.echte-demokratie-jetzt-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/09/Aufruf-zum-15.10.-Flugblatt.pdf

Wir laden herzlich Organisationen und Einzelmenschen ein, sich an den Aktionen mit eigenen Ideen zu beteiligen! Mails an sozialpolitik.attac-hh(at)gmx.de

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Ruhrkampfrevue 28.10.11 Kurt Tucholsky-Schule

Liebe Kollegen und Freunde,

ein Ereignis in Hamburgs Kulturleben und in der Auseinandersetzung um eine lebenswerte Zukunft; ein Stück verdrängter Geschichte, bestens für einen Oktoberabend geeignet:

Die Ruhrkampfrevue nach Yaak Karsunke

Aufführung in Hamburg, Freitag, den 28. Oktober 2011

Aula der „Kurt-Tucholsky-Schule“ in Altona, Eckernförder Straße 70

Beginn 19.00 Uhr – Einlass ab 18.00 Uhr

Eintritt im Vorverkauf 12,- €, ermäßigt 8,- €; Abendkasse 14,- €, ermäßigt 10,- €

Kartenbestellung:ruhrkampf-hamburg@t-online.de; Tel.: 0176 92124110

Ich habe selber auch ein Kontingent an Vorverkaufskarten und lade euch ganz herzlich ein!

Ich freue mich, wenn Ihr diese Einladung weiter ‘klickt’!

Viele Grüße

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1-Jähriges-Jubiläum des Schwabenstreiches Bremen/Oldenburg

Liebe Freunde und Mitstreiter für mehr Basisdemokratie und Freien Bürgerwillen.
Gegner von Politikerwahnsinn und Wirtschaftsdiktatur !

Zu unserem 55ten Schwabenstreiches Bremen/Oldenburg am 12.09.2011 lade ich Sie recht herzlich ein.

Es wird wie immer zusammen mit
mit der Bremer Montagsdemo ab 17:30 und dem Bremer Montagsspaziergang ab 18:00
auf dem Marktplatz die AntiAtomMahnwache durchgeführt.

Zum 1-jährigen Jubiläum des Bremer Schwabenstreiches bringen wir ab dem 12. September 2011 unser Button heraus.

50 Stück sind numeriert und limitiert.

Es gibt:
* 25 limitierte und von Walter Sittler signierte(geplant): 1-25
* 25 sind nur limitiert: 26-50
* die restlichen sind normal

Alle Button versenden wir gerne gegen eine Spende.

Solidarische Grüße aus Bremen

Gernot-Peter Schulz
SchwabenstreichBremen/Oldenburg
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Aufruf zu neuen bundesweiten Schwabenstreichen

Zur Bundesweiten Unterstützung der Stuttgart21-Gegner in Stuttgart gegen den Wahnsinnsbau des neuen Tiefbahnhofs, zur Rettung des Schloßgartens und des Kopfbahnhofes und Für Mehr Bürger- und Volksentscheide und Freien Bürgerwillen, rufen

“Der SchwabenstreichBremen/Oldenburg und der Schwabenstreich Wilhelmshaven”

zusammen mit der

“Bundesweiten Montagsdemo”

zu neuen bundesweiten Schwabenstreichen auf !!

Bevor Rüdiger Grube und Peter Ramsauer ihren Willen durchsetzen und Milliarden von Steuergeldern verschwenden, müßen wir die Reißleine ziehen und sagen:

Nicht Mit Uns !!!

Wo und wann ab dem 20. Juni Schwabenstreiche stattfinden, erfahrt Ihr bei:

Gernot-Peter Schulz :
gernot.schulz@schwabenstreich-bremen-oldenburg.com

Stuttgart21 Hauptbahnhof unter Denkmalschutz - mehr im webblog www.schwabenstreich.info Stuttgart21 Schlosspark Baum - mehr im webblog www.schwabenstreich.info

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Warnung an alle Verbraucher, radioaktiv verseuchte Lebensmittel in der EU!

Die EU Kommission hat die neuen Katastrophengrenzwerte für Lebensmittel in Kraft gesetzt: Nahrungsmittel dürfen jetzt deutlich höher radioaktiv belastet sein als im Normalfall.

Die Eilverordnung erlaubt es nun, Säuglingsnahrung mit einer Belastung von 400 Becquerel pro Kilogramm zu importieren, bei Milchprodukten liegt der Grenzwert nun bei 1000 Becquerel, andere Nahrungsmittel dürfen mit bis zu 1250 Becquerel pro Kilogramm belastet sein.

Bestimmte Produkte wie Fischöl oder Gewürze dürfen sogar mit bis zu 12.500 Becquerel pro Kilogramm belastet sein. Die Grenzwerte für Cäsium sind zum Teil verdoppelt. Die EU-weit geltenden Grenzwerte, für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans wurden am Wochenende deutlich erhöht. Insbesondere bei der Verstrahlung durch Cäsium 134 und Cäsium 137 soll der Höchstwert auf 1.250 Becquerel angehoben werden.

Der momentane Grenzwert wurde nach Tschernobyl auf 600 Becquerel gesetzt. Und die Anhebung der Grenzwerte ist keineswegs geringfügig. Für normale Lebensmittel betrug sie zuvor noch 600 Becquerel pro Kilogramm, nach der Erhöhung schon 1250 Becquerel pro Kilogramm. Offenkundig soll die europäische Wirtschaft vor Einbußen bewahrt werden. Der Grund? Damit weiterhin Sachen aus Japan importiert werden können?!

Wer böses denkt, könnte Euthanasie vermuten!

http://www.myheimat.de/giessen/politik/warnung-an-alle-verbraucher-radioaktiv-verseuchte-lebensmittel-in-der-eu-d1667945.html

31.03.11 Antje Amstein aus Gießen

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Bürgschaften der Bundesregierung für Atomkraftwerk im Erdbebengebiet Brasiliens?

Berlin: Reichstag | Mal sehen, ob die Bundesregierung ihren Worten Taten folgend läßt?

Viel ist in Bewegung: Dem Protest der 250.000 Menschen am Samstag folgten am Wahlsonntag die “Volksabstimmungen” über die Zukunft der Atomkraft. Glaubt man den Aussagen von Guido Westerwelle und Angela Merkel, dann haben sie die Botschaft verstanden. Zweifel über die Ernsthaftigkeit des atompolitischen Kurswechsels sind allerdings weiter angebracht. So will die Regierung weiter den Bau neuer Atomreaktoren im Ausland mit deutschen Steuermitteln absichern.

Demnächst entscheidet die Bundesregierung endgültig über eine Bürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für den Bau des brasilianischen Atommeilers Angra 3. Die Atomanlage mit bislang zwei Reaktoren erinnert fatal an Fukushima: Sie liegt direkt am Atlantik in einer durch Erdbeben und Erdrutsche gefährdeten Bucht – nur wenige hundert Kilometer von den Millionenmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo entfernt.

Fordern Sie von Schwarz-Gelb den Ausstieg aus Angra 3!

http://www.campact.de/atom2/sn12/signer

Die Chancen, die Bürgschaft für Angra 3 und damit hoffentlich das gesamte Projekt zu stoppen, stehen nicht schlecht: Die beteiligten französischen Banken haben mittlerweile Zweifel. Auch Wirtschaftsminister Brüderle hat angekündigt, die Bürgschaft für Angra 3 noch einmal zu prüfen. In den kommenden Wochen wird er gemeinsam mit Finanzminister Schäuble, Außenminister Westerwelle und Entwicklungshilfeminister Niebel über die Bürgschaft entscheiden.

Seit ihrem Regierungsantritt hat Schwarz-Gelb bereits etliche Bürgschaften für Lieferungen von Atomtechnologie erteilt, darunter nach China, Japan, Slowenien und Russland. Weitere Anträge und Anfragen liegen für Exporte nach Großbritannien, Finnland, Vietnam und Südafrika vor. Damit muss Schluss sein! Zusammen mit unserer Partnerorganisation Urgewald wollen wir bis Ende nächster Woche 100.000 Unterschriften sammeln und an die Minister übergeben.

http://www.myheimat.de/berlin/politik/buergschaften-der-bundesregierung-fuer-atomkraftwerk-im-erdbebengebiet-brasiliens-d1662514.html

30.03.11 Beate Rühmann aus Burgdorf aus www.Campact.de

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Fukushima mahnt: Alle AKWs abschalten!

Hamburg: Dammtor | Demonstrieren Sie mit.

Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos und betroffen. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt uns auf erschütternde Weise vor Augen, dass es keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko gibt. Denn die Natur hält sich nicht an vorherige Berechnungen, Technik und Menschen können auch in hochentwickelten Ländern versagen. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima sagen wir deutlich:

Wir können uns das Risiko einer nuklearen Katastrophe nicht länger leisten!

Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung aller AKWs beschlossen – nun rudert sie ein Stück zurück: Der Betrieb der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke soll für drei Monate ausgesetzt werden.

Aber das ist nicht genug – alle AKW müssen sofort stillgelegt werden und zwar endgültig. Weg mit der Risikotechnologie Atomkraft – hin zu Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz!

Am kommenden Samstag, den 26. März finden deshalb Großdemonstrationen in München, Berlin, Hamburg und Köln statt:

- München, 14 Uhr, Odeonsplatz
Mit Menschen aus Baden-Württemberg und Bayern

- Berlin, 12 Uhr, Potsdamer Platz
Mit Menschen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

- Hamburg, 12 Uhr, Moorweide/Dammtor
Mit Menschen aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein

- Köln, 14 Uhr, Deutzer Werft
Mit Menschen aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland

http://www.myheimat.de/hamburg/politik/fukushima-mahnt-alle-akws-abschalten-d1630164.html

24.03.2011 Horst Kröger aus Walsrode

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21. Düsseldorfer Schwabenstreich

Robin Wood Düsseldorf, VCD Düsseldorf, Bürgerinitiative Aaper Wald, Die Grünen Düsseldorf, SPD Ratsfraktion Düsseldorf, Die Linke Düsseldorf (Kreisverband und Ratsfraktion) und die Piratenpartei Düsseldorf rufen auf!

Hallo liebe Mitstreiter,

diesmal geht es wieder um den Aaper Wald, denn die Frage wie es weitergeht ist nach wie vor offen. Wird der Aaper Wald weiterhin allen Bürgern zur Verfügung stehen? Oder nur dem Investor? Wie in Stuttgart, so macht es auch in Düsseldorf den Anschein, als ob die Investoren vorgingen. Wir sagen „Nein!“. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Aaper Wald leben wir Demokratie und zeigen, dass die Stadt, der öffentliche Raum, Allen gehört.

Aus diesem Grund gehen wir auf die Straße,
gehen wir zum Schwabenstreich!

ab 18:40 Uhr Treffen.
18:45 Uhr Beginn.
19:00 Uhr Schwabenstreich.

Düsseldorf Hbf, Haupteingang, Konrad Adenauer Platz.

Anschließend noch ein Hinweis in eigener Sache:

Robin Wood Düsseldorf und Café „Essen für alle“ präsentieren den Robin Wood Tropenwaldreferenten Peter Gerhard zum Thema:

Naturzerstörung, Vertreibung und Klimawandel für Palmöl: z.B. Unilever.

„Der britisch-niederländische Konzern Unilever ist weltweit ein großer Verbraucher von Palmöl. Für Margarine und Fertigprodukte wie z.B. Tütensuppen kauft der Konzern nach eigenen Angaben jedes Jahr 4 Prozent der weltweiten Produktion. Ein wichtiger Palmöl-Lieferant von Unilever ist der Palmölgigant Wilmar International. Dadurch ist Unilever mitverantwortlich für die skandalösen Zustände bei Wilmar. Dieser Konzern tritt die Landrechte der lokalen Bevölkerung mit Füßen, wurde von Umweltorganisationen bei der Brandrodung erwischt und verfolgt in Indonesien einen aggressiven Expansionskurs.“

ROBIN WOOD ist seit 2 Jahren mit einer Kampagne gegen Unilever aktiv. Tropenwaldreferent Peter Gerhardt berichtet darüber. Weitere Aspekte der Palmölverwendung für Agrodiesel und als Brennstoff für Blockheizkraftwerke sollen ebenfalls diskutiert werden.

Mittwoch, der 16.3.2011, im Haus Spilles, Benrather Schlossallee 93. Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei.

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Jubiläums-Schwabenstreich am 21.03.2011

Für den JubiläumsSchwabenstreich am 21.03.2011 übersende ich Euch die Daten für die geänderten Anfangsdaten.

**********************************

Wir treffen uns am Montag, den 21.03..2011:

17.45 h : Südeingang Hauptbahnhof

17.45 h : Ortskundige am Denkmal gegen Apartheid, Backsteinelefant Gustav – Deitjen – Park

18.00 h : Pflanzung des Bremer Widerstandsbaumes gegen Stuttgart21 und in Solidarität mit den Umweltschützern von Chimki bei Moskau

Danach 18.45 h Schwabenstreich am Südeingang.

****************

Die Einladung folgt am Dienstag nächste Woche.

Ich bitte um Rückmeldung wer an der Veranstaltung teilnimmt.

Grüße aus Bremen

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319. Bremer Montagsdemo

Die Untätigkeit der Mitwisser des Verfassungsbruchs

Gerolf D. BrettschneiderGerolf: Ich erinnere mich, dass Sie es am 27. September 2004 beim Besuch der Bremer Montagsde­mo im Parteibüro der Grünen noch für richtig gehalten haben, dass nun „nicht mehr jeder Küchenstuhl einzeln beantragt“ werden müsse und begrüße daher Ihren Einschätzungswandel zur Pauschalierung aller Sozialleistungen. Ich erinnere mich weiterhin an den Ausspruch Ihres anwesenden Parteikollegen „Wir hoffen, dass Hartz IV verfassungswidrig ist“. Unverständlich bleibt mir, wie Vertreter demokratischer Parteien – und dies gilt heute besonders für die Vorsitzenden Gabriel und Roth, aber auch für die Bremer Landesregierung – trotz derartiger Bedenken einem offenkundig verfassungswidrigen Gesetz zustimmen können beziehungsweise auf die Anrufung des Verfassungsgerichtes, um den Betroffenen einen erneuten jahrelangen Klageweg durch die Instanzen zu ersparen, verzichten. Dadurch entlarvt sich eine Geisteshaltung von „Hauptsache Geld gespart“ und „Nach mir die Sintflut“.

Karoline LinnertKaroline: Den Küchenstuhl nicht mehr beantragen zu müssen, finde ich immer noch richtig. Bei Kühlschränken, Herden und Waschmaschinen sieht das ganz anders aus, und das vertrete ich auch schon viele Jahre!

Gerolf: Das ist aber nur eine Nebensache, denn es geht um die Verfassungsmäßigkeit der Regelsätze. Um es noch einmal anders auszudrücken: Wenn ich Mitwisser einer Straftat werde, habe ich diese anzuzeigen. Ich darf nicht meine Hände in Unschuld waschen und sagen: „Sollen doch die Opfer die Polizei rufen“. Aber genau so achselzuckend verhalten sich jetzt die Mitwisser (und Mittäter!) des Verfassungsbruchs bei den nicht realitätsgerechten Regelsätzen. Sie, Frau Bürgermeisterin, und Ihre Landesregierung haben die Möglichkeit, eine Normenkontrollklage zu erheben – und unterlassen es.

Karoline: Ich gehe davon aus, dass aus den Reihen des Bundestages über eine Klage nachgedacht wird. Ob Bremen als Bundesland eine Initiative unternimmt, kann ich nicht allein entscheiden. Außerdem gibt es vom obersten Sozialgericht in Hessen einen fertigen Anrufungsbeschluss vor dem Verfassungsgericht – es ist also sichergestellt, dass das Verfassungsgericht sich in nicht so ferner Zukunft mit der Sache beschäftigt, was ich ausdrücklich begrüße. Die Hände in Unschuld wasche ich auch nicht.
E-Mail-Diskussion zwischen Gerolf D. Brettschneider (parteilos)
und Karoline Linnert („Die Grünen“), Bremer Finanzsenatorin
und Teilnehmerin am Hartz-IV-Vermittlungsausschuss

Es ist keine Klage der Bundestags­abgeordneten zu erwarten

1. Eine Diskussionsveranstaltung der Bremer Grünen am 2. März 2011 mit dem Titel „Kompromiss oder Scheitern – Regelsatzverhandlungen mit zweifelhaftem Ausgang“ wurde wie folgt angekündigt:

„Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2010 die Berechnung der Regelsätze für verfassungswidrig erklärt und die Bundesregierung aufgefordert, bis zum 1. Januar 2011 eine verfassungskonforme Berechnung vorzulegen. Diese soll folgenden Ansprüchen genügen: ‚Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger Berechnungsverfahren zu bemessen.‘

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat im November 2010 einen Gesetzentwurf vorgelegt, der keines der Kriterien erfüllt: Die Berechnung ist weder transparent noch sachgerecht und erst recht nicht realitätsgerecht. Sie ist nicht schlüssig, denn sie kann nicht auf der Grundlage verlässlicher Zahlen nachvollzogen werden. Im Dezember 2010 wurde dieser Entwurf trotzdem in erster Lesung im Bundestag von der Regierungsmehrheit beschlossen; im Bundesrat fand er allerdings keine Mehrheit. Die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss zogen sich bis in den Februar 2011 hin und standen immer wieder vor dem Scheitern. Als klar wurde, dass ein verfassungskonformer Regelsatz nicht erreichbar ist, stiegen die Grünen aus der Verhandlung aus.

Auf der Veranstaltung wird unsere Bürgermeisterin Karoline Linnert über die Verhandlungen berichten; das Ergebnis der Verhandlungen wollen wir mit Fachleuten beraten. Es diskutieren – gerne auch mit Ihnen: Karoline Linnert, Bürgermeisterin und Finanzsenatorin der Freien Hansestadt Bremen; Martin Lühr, unabhängige Beratungsstelle ‚Agab e.V.‘; Christoph Wündrich, Richter am Landessozialgericht Bremen-Niedersachsen. Moderation: Horst Frehe, Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.“

Hans-Dieter BinderSchon die Ankündigung bestätigt unsere Meinung: Die Hartz-IV-Reform ist nicht verfassungsgemäß. Frau Linnert war an den Verhandlungen im Vermittlungsausschuss in der Arbeitsgruppe Regelsatzhöhe beteilig. Die Regierungsseite hat sich gegenüber der Arbeitsgruppe durch einen Staatssekretär vertreten lassen. Alle Argumente gegen die Berechnungsart und alles Details wurde von ihm mit „Das sehen wir anders“ oder ähnlich kommentiert. Es war daher keinerlei Bewegung zu erreichen. Die Berechnungen erfüllen nun – wie bereits in obiger Ankündigung gesagt – die Anforderungen des Verfassungsgerichts wahrscheinlich nicht: „Als klar wurde, dass ein verfassungskonformer Regelsatz nicht erreichbar ist, stiegen die Grünen aus der Verhandlung aus.“

Die genannten Rechenkunststücke kamen mir sehr bekannt vor. Ähnliches stand auch im Vorlagebeschluss des Hessischen Landessozialgerichts. Außer den bekannten Streichungen der Gelder für Tabak und Alkohol wurden unter anderem auch Schnittblumen herausgerechnet. Es wurde nicht berücksichtigt, dass die Ausgabe für Schnittblumen ja bei einer anderen Position eingespart und dort abgeknapst wurde. Es wurde einfach herausgenommen. Dadurch wurde dieser Mensch faktisch um diesen Betrag ärmer. Genauso wurde auch mit den anderen Streichungen verfahren. Der Zirkelschluss durch Mitrechnen der Aufstocker wurde nicht beachtet und die Verkleinerung der Bezugsgruppe auf 15 Prozent nicht begründet. Die vorliegenden Gutachten über die neuen Rechenkunststücke wurden nicht beachtet, die Anmerkungen nicht abgestellt. Der Bund hat die Länder über die Vereinbarung zur Grundsicherung gekauft und damit den Streit um die Länderfinanzen entschärft. Ein politischer Deal zulasten der Erwerbslosen!

Aus der Abstimmungsliste für die Regelsatzänderung und den Äußerungen der Bundesgrünen ergibt sich, dass keine Normenkontrollklage der Bundestagsabgeordneten zu erwarten ist. „Die Linke“ allein hat nicht die erforderlichen 25 Prozent. Die Verschlechterungen im Kleingedruckten waren insgesamt überhaupt kein Thema! „Das Ergebnis inklusive Bildungspaket per Gutschein entspricht der Stammtischhoheit“, so Frau Linnert. Der Mindestlohn wurde vom Tisch gewischt. Die Bildungsleistungen für Kinder waren auch nicht verhandelbar. Die Antragstellung soll vom Leistungsbezug abhängig werden, also für ALG II, Wohngeld, Sozialhilfe und Kinderzuschlag jeweils eigenen Abläufen folgen. Die Senatorin für Soziales soll es umsetzen.

Es wurde noch viel gesagt und vorgetragen. Alle waren sich einig: Dies ist Schummelei. Natürlich war Richter Wündrich dabei zurückhaltender. Er machte klar, dass das Bundesverfassungsgericht nicht von sich aus tätig werden kann. Er vermutete aber auch eine entsprechende Gemütslage bei den Richtern. Alle waren sich einig: Die Regelsatzhöhe ist ein Druckfaktor, um niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen zu akzeptieren. Zum Ende der Veranstaltung kam folgende Frage an das Podium: „Ist es richtig, dass das Hessische Landessozialgericht erneut einen Vorlagebeschluss für das Bundesverfassungsgericht vorbereitet?“ – „Ja“, war die Antwort. Die Juristen auf dem Podium waren sich einig. Näheres wusste keiner – es soll so sein. Die Rahmenbedingungen für die Zahlung von ALG II sieht diese Regierung wie folgt: ALG II ist kein Dauerzustand, daher reicht der Regelsatz!

Fazit (siehe auch 285. und 318. Bremer Montagsdemo): Wie seit Langem werden Probleme versteckt und negieret und eine heile Welt vorgegaukelt. Die nicht betroffene Öffentlichkeit erhält ein falsches Bild über die Situation der Erwerbslosen. Ein weiterer Grund für den Antrag auf verfassungsgemäße Regelleistungen! Daher macht euch ran! Erst den Antrag auf Überprüfung nach § 44 SGB X für alle Leistungsbescheide nach dem 1. Januar 2007 und dann den Antrag auf verfassungsgemäße Regelleistungen sowie den Antrag auf Leistungen für die Kinder mit Bitte um Weiterleitung beim (No)Jobcenter abgeben und für Sonderbedarfe die Anträge stellen. Es steht alles auf den vorherigen Seiten der Bremer Montagsdemo.

2. Das Vorspiegeln einer heilen Welt einerseits und die absolute Entrechtung und Vereinzelung der Betroffenen andererseits – dies arbeitet die Veranstaltungsreihe der Georg-Elser-Initiative Bremen „Aus (welcher) Geschichte lernen? 1932 heute!“ gut heraus. Am Donnerstag, dem 10. März 2011, ist die nächste Veranstaltung dieser Reihe: „Hartz IV, ein Bürgerkrieg der politischen Klasse gegen die arm Gemachten“ (Friedhelm Hengsbach, Alte Post, Beginn 19:32 Uhr). Der Eintritt ist frei! Die bisherigen Veranstaltungen sind nachlesbar. –

Zurück zum Alltag rund um das (No-)Job-Center. Da hat sich ein Mensch gewundert! Er hat Arbeit gefunden und es der Behörde mitgeteilt. Dann ist er krank geworden und hat es mitgeteilt. Er hat auch Geld erhalten und es mitgeteilt. Es gab keine Reaktion. Dann hat er die Arbeit verloren und es der Behörde mitgeteilt. Er ist noch kränker geworden und hat es mitgeteilt. Es gab keine Reaktion! Der Mensch hat diese Sache im Alltag verdrängt und das Geld ausgegeben, denn es gab entsprechenden Bedarf. Das (No-)Job-Center hat jetzt durch den vierteljährlichen EDV-Abgleich mit den Meldungen der Arbeitgeber zur Sozialversicherung diese Beschäftigung hinterfragt und mit Folgen gedroht. Leider hat das Menschenkind alle Unterlagen per Post geschickt beziehungsweise selbst in den Briefkasten der Behörde geworfen, alles ohne Eingangsstempel. Nun soll er alle Unterlagen vorlegen, die Rückforderung abwarten und damit umgehen, dass der Mensch dumm dasteht. Bitte nicht nachmachen, sondern alles nur gegen Stempel abgeben! Damit wäre die Unterlassung der Behörde nachweisbar. Was hilft jetzt? Wir gehen mit! –

Noch wirkt der Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X vier Jahre rückwirkend. Wer es noch nicht getan hat, sollte ihn stellen: zwei Wochen zurückblättern und den Kugelschreiber zücken! Dies geht noch, weil Präsident Wulff verreist ist. Sobald das Regelbedarfsermittlungsgesetz im Bundesgesetzblatt steht und in Kraft getreten ist, wirkt der Antrag nach § 44 SGB X nur noch ein Jahr rückwirkend, und das (No-)Job-Center darf auch eigene Fehler zulasten des Anspruchsberechtigten berichtigen und nachfordern, was bisher nicht möglich war. Das verabschiedetete SGB II soll am 1. April 2011 in Kraft treten. Ich würde mit dem Antrag nach § SGB X nicht so lange warten! –

Am Dienstag dieser Woche ist Frauentag, leider erst der 100. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mutter sich Arbeit gesucht hatte und für die Wirksamkeit ihres Arbeitsvertrages die Unterschrift des Ehemannes brauchte. Das ist zum Glück abgeschafft, Schnee von gestern! Das „Schaffermahl“ in Bremen musste auch dieses Jahr ohne Weiblichkeit auskommen. Keine Frau wurde zum „Schaffer“ ernannt, keine Geschäftsfrau eingeladen. Auch die Argumente sind gleich geblieben: Die Tradition verpflichtet! Auch die Unterschrift des Ehemannes auf dem Arbeitsvertrag seiner Frau war Tradition und wurde zum Glück geändert. Auch das Recht auf die erste Nacht mit jeder Braut stand traditionell dem Gutsherrn zu und wurde zum Glück geändert.

Alle Erfahrungen über die Einbindung der Weiblichkeit zeigen Erfolge der Weiblichkeit auf! Das „Haus Seefahrt“ sollte schleunigst Flagge zeigen! Ist dies wirklich die Meinung der Mehrheit – oder vorauseilender Gehorsam? Erkennen die „Schaffer“ nicht die Auswirkung dieser Ausgrenzung, die Blockierung der Weiblichkeit über die Traditionsunternehmen der Freien Hansestadt Bremen hinaus? Wer Frauen ausgrenzt, hat keine Zukunft, auch nicht unter dem Deckmantel der Tradition. Darum Montagsdemo, Kopf zeigen: Ich bin nicht einverstanden! Ich will die Zukunft positiv gestalten!
Hans-Dieter Binder kandidiert für „Die Linke“
zur Bremischen Bürgerschaft (Platz 18)

Unter dem Motto „Freiheit statt Frontex“ findet am Samstag,
dem 12. März 2011, um 11 Uhr ab Hauptbahnhof eine
Demonstration der Solidarität mit den Menschen in Libyen
und den anderen Staaten Nordafrikas und Arabiens statt.

Brot und Rosen!
Her mit dem ganzen Leben!

Harald Braun Feiern wir am 8. März 2011 gemeinsam den 100. „Internationalen Frauentag“! Millionen Frauen tragen dann wieder ihre Forderungen und Visionen überall auf der Welt auf die Straße. Seit dem sozialistischen Ursprung vor 100 Jahren hat die Frauenbewegung viel bewegt, aber die besondere Ausbeutung und Unterdrückung aufgrund des Geschlechts ist noch längst nicht beseitigt. Gewalt gegen Frauen ist allgegenwärtig: Über 100 Millionen Frauen auf der Welt werden zur Genitalverstümmlung gezwungen. In Kriegen werden Vergewaltigungen als Kriegswaffe eingesetzt. Menschenhandel und Zwangsprostitution sind ein wachsendes, höchst lukratives, internationales Geschäft.

„Aber in Deutschland sind Frauen doch gleichgestellt“: Diesen Eindruck erwecken die etablierten Parteien und die Glitzerwelt der Medien. Doch die Realität sieht anders aus: In Bremen ist der Lohnunterschied mit 26 Prozent doppelt so hoch wie in vergleichbaren Großstädten. Im Schnitt verdienen Bremerinnen pro Monat 1.184 Euro weniger als Männer, vor allem durch den massiven Ausbau des Niedriglohnsektors in der Hansestadt. Viele Frauen werden in Minijobs gedrängt und sind auf ALG II angewiesen. Frauen- und Kinderarmut steht so immer mehr auf der Tagesordnung. Nach den jüngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung bekommt eine Frau in Westdeutschland durchschnittlich 473 Euro Altersrente, Männer hingegen 970 Euro.

Empfängnisverhütung durch die Pille kostet monatlich bis zu 16,50 Euro. Vor Einführung der Agenda 2010 bekamen arbeitslose oder gering verdienende Frauen die Pille auf Rezept, seit 2005 gibt es das nicht mehr. Die Anzahl ungewollter Schwangerschaften hat daher drastisch zugenommen. Laut einer Umfrage von „Pro Familia“ ist zum Beispiel in Köln die Zahl der Hartz-IV-betroffenen Frauen, die regelmäßig mit der Pille verhüten, in diesem Zeitraum von 67 auf 30 Prozent gesunken. Der aktuelle ALG-II-Regelsatz für Gesundheitsleistungen, von denen auch die Praxisgebühr bezahlt werden muss, sieht monatlich 15,55 Euro vor. Die Antibabypille kostet so viel wie dieses ganze Budget!

In Deutschland entspricht der Umfang der unbezahlten Haus-, Pflege- und Familienarbeit der Frauen der Bruttowertschöpfung der gesamten deutschen Industrie. Ohne diese Mehrfachbelastung könnte diese Gesellschaft überhaupt nicht existieren. Damit das so bleibt, werden Traditionen, Werte und Rollenbilder manifestiert. Das Selbstbewusstsein von Mädchen und Frauen wird unterwandert, indem ein sexistisches Schönheitsideal verbreitet wird. „Besonders hübsch, schlank, jung und sexy“: Die Mode- und Unterhaltungsindustrie prägt ein dominantes Bild in der Werbung und in den Medien.

In Bremen gibt es drei Frauenhäuser, die mit großer Fürsorge die Opfer häuslicher Gewalt betreuen. Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ beklagten Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser zu Recht, dass sie nur Hartz-IV-Betroffene aufnehmen dürfen. „Früher bekamen wir Haushaltsmittel, die wir selbst verwalten konnten. Jetzt haben wir Pflegesätze, die vom Betreuungsschema der Bagis abhängen“ („Weser Kurier“ vom 25. November 2010). Auch das muss sich ändern!

Mit dem heutigen technischen, medizinischen und wirtschaftlichen Fortschritt müsste niemand mehr hungern, könnten Krankheiten besiegt, unsere Umwelt gerettet werden. Wir könnten ein Leben führen, in dem unsere Fähigkeiten genutzt und unsere Bedürfnisse befriedigt werden. Dies verhindert die Profitgier einiger weniger, die auf unsere Kosten immer reicher werden. Doch immer weniger Menschen lassen sich das gefallen! Die Befreiung der Frau ist mehr als die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Sozialismus werden Kindererziehung, Schulbildung, kulturelle Förderung und auch die Pflege von Kranken und Alten gesellschaftliche Aufgaben werden und nicht von der finanziellen Situation der einzelnen Familie abhängen.

So etwas wie im Kapitalismus, wo man an den Zähnen erkennen kann, ob jemand Geld hat oder nicht, soll es nicht geben. Außerdem sollen im Sozialismus die Frauen von der zermürbenden privaten Hausarbeit befreit werden. Dazu gehört auch die Erziehung der Männer, sich dafür verantwortlich zu fühlen. Vor allem aber soll so viel Familienarbeit wie möglich gesellschaftlich und im großen Maßstab organisiert werden. Das Waschen und Bügeln können Reinigungsbetriebe übernehmen. Vorstellbar sind Fensterputzbrigaden, stadtteilnahe Kantinen mit leckerem und gesundem Essen und qualifizierte Pflegedienste. Heute bleibt alles an der Familie und dabei vor allem an der Frau hängen, wenn plötzlich ein(e) Angehörige(r) krank wird. Das alles muss im Sozialismus gesellschaftlich geregelt werden.

Über gesellschaftliche Perspektiven diskutiert die „Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen“ genauso wie über die künftige Vernetzung und gemeinsame Projekte der internationalen Frauenbewegung. Die „Weltfrauenkonferenz“ in Venezuela endet am Dienstag dieser Woche mit einer Großdemonstration. Es gibt vom Marktplatz aus eine Live-Schaltung nach Caracas! Um 16 Uhr finden eine Demonstration ab Treffpunkt Roland und bunte Straßenaktionen durch die Bremer Innenstadt statt. Die Bremer Montagsdemo ist dabei. Brot und Rosen! Her mit dem ganzen Leben!
Harald Braun

„Dekorieren Sie Ihren Penis mit Honig“: „Feiern Sie
die Rechte der Frauen im Bett“ („Bild“-Zeitung)

Grabenbuddeln zwischen Schneeschippen und Spargelstechen

Elisabeth Graf1. Das Jobcenter Rhein-Kreis Neuss gewährt seinen Kunden eine ganz besondere Freiheit: Dort wird den Betroffenen der Luxus zugestanden, sich zwischen Pest und Cholera zu entscheiden, ob sie nämlich lieber frieren oder hungern möchten. Wie das möglich ist? Nun, das Jobcenter lässt sich von den Leistungsberechtigten eine Anerkennung der Begrenzung von Heizkostenübernahme unterschreiben. Personen, die um ihre Rechte wissen und sich weigern, dieses Papier zu unterschreiben, werden auf die Folgen einer dadurch angeblich „fehlenden Mitwirkung“ hingewiesen: Ihnen könne das Jobcenter die Leistung bis zur „Nachholung der Mitwirkung“ ganz oder teilweise versagen oder entziehen.

Hierzu erklärt der Bundessprecher der „Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV“, Werner Schulten, Vorstandsmitglied des Linkspartei, dass mit der Vorspiegelung, diese Begrenzung sei gesetzlich vorgeschrieben, Betroffene auf perfide Weise genötigt werden, auf die ihnen zustehenden Leistungen zu verzichten. Dabei sieht das Gesetz vor, dass Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht werden müssen, soweit diese angemessen sind! Dass die verschiedenen Bedingungen nicht durch eine Pauschale festgelegt werden können, liegt auf der Hand. Alles andere ist eine arglistige Täuschung, und die Androhung von Sanktionen bei Weigerung der Unterschrift erfüllt den strafrechtlichen Tatbestand der Nötigung! Ich hoffe, dass niemand allein zu diesen Jobcentern geht oder sich andernfalls sein Recht beim Sozialgericht holt!

2. Zu hören ist auch von weiteren Jobcentern, die keinen wirklich, sagen wir mal, kundenfreundlichen Umgang mit den Hartz-IV-Beziehern pflegen. So berichten zum Beispiel Betroffene aus dem Hochtaunuskreis von ihren Erfahrungen mit den Jobcenter-Mitarbeitern im Bad Homburger Landratsamt. Eine alleinerziehende Mutter erzählt, dass sie sich wie bei der Stasi vorgekommen sei: Weil sie angeblich in einer festen Beziehung lebe, sei ihr von der Behörde die Unterstützung gestrichen worden. Offenbar wurde wochenlang die Wohnung der Transferleistungsbezieherin beobachtet, um zu ergründen, wer dort ein- und ausgehe. Dabei hatte die Mutter eines siebenjährigen Sohnes zu diesem Zeitpunkt gar keine feste Beziehung. Sie beklagte sich darüber, dass Beamte ohne jedes Mitgefühl und ohne jede Grenze bei ihr eine Hausdurchsuchung vorgenommen und ihr komplettes soziales Umfeld überprüft hätten.

Wusste sie denn nicht, dass sie diese Schnüffler gar nicht hätte hereinlassen müssen? Es wäre außerdem ihr gutes Recht gewesen, einen Freund zu haben und sich von diesem besuchen zu lassen, wann immer ihr das gefällt. Auch ein Familienvater, der 20 Jahre lang als erfolgreicher Geschäftsmann in der Region tätig gewesen ist, bestätigt diese Praxis: Je länger er keinen Job fand, desto schlechter sei er behandelt worden. Arbeitslosigkeit sei die Hölle! Nach vollständiger Prüfung seiner Daten sei ihm vorgeworfen worden, dass er einen Aktienfonds „unterschlagen“ habe, obwohl dieser schon lange gepfändet war. Nachdem ihm trotzdem mit der Räumung der Wohnung gedroht wurde, habe man ihm den unverschämten Vorschlag gemacht, ins Obdachlosenheim zu gehen. Es muss eigentlich kaum erwähnt werden, dass der Familienvater in den vergangenen vier Jahren kein einziges ernstzunehmendes Jobangebot von der Behörde erhalten hat.

3. Bereits zum Jahresende senkte das Jobcenter Bochum die „Mietobergrenze“ um 9,98 Euro. Grund ist eine Änderung in der aktuellen „Arbeitshilfe“ des vom Ex-DGB-Funktionär Guntram Schneider (SPD) geführten nordrhein-westfälischen Sozialministeriums, wonach einer Einzelperson nur noch 45 Quadratmeter Wohnfläche zugestanden werden. Nach Ansicht von Beratungsstellen, der Anwaltschaft und des „Mieterforums Ruhr“ widerspricht dies der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und ist bereits gerichtsanhängig. Wenn bei einem Neubezug eine anfallende Differenz aus der Regelleistung bezahlt werden müsse, wäre die aktuelle „Erhöhung“ von fünf Euro bereits doppelt „verbraten“!

4. Letzte Woche meldete „Radio Bremen“, dass ein kirchlicher Sozialverband in Niedersachsen Hilfskräfte aus Osteuropa an Pflegebedürftige vermitteln wolle. Dazu werde die „Caritas“ ab Mai 2011 Frauen aus Polen zur Rund-um-die-Uhr-Betreuung von Bedürftigen einsetzen, was monatlich 1.850 Euro koste. Die Linksfraktion kritisierte die „Caritas“-Pläne und warf ihr vor, auf einen „modernen Sklavenmarkt“ hinzusteuern. Selbstredend wies die „Caritas“ im Oldenburger Land die Kritik an der geplanten Vermittlung polnischer Hilfskräfte zurück. Manfred Bockhorst, Leiter des „Caritas“-Projekts, betonte, das Projekt sei nicht als 24-Stunden-Betreuung zu verstehen. Angeblich ist dem Verband daran gelegen, die Beschäftigung von polnischen Hilfskräften „aus der rechtlichen Grauzone“ herauszuholen.

Huch, wie herzig und gar allerliebst selbstlos! Ich persönlich finde es völlig egal, dass die Frauen nun „lediglich“ Haushaltstätigkeiten und keine Pflege­tätigkeiten ausüben dürfen, wozu neben Einkaufen, Wäschewaschen und begleiteten Spaziergängen aber auch Hilfe beim An- und Ausziehen, beim Essen und bei der Hygiene gehörten. Die Grenze zwischen Haushalt und Pflege ist fließend, und ich finde es wichtig, dass die Frauen anständig bezahlt werden. Davon gehe ich allerdings nicht aus, denn die Frauen werden ja nicht umsonst aus Polen angekarrt, wo mehr als in Deutschland auch noch mit niedrigen Dumpinglöhnen die teuren Lebenshaltungskosten bezahlt werden können. Allerdings ist mir die Vorstellung unerträglich, dass die polnischen Frauen wie Hausmägde aus dem 19. Jahrhundert immer zur Verfügung stehen müssen und sich bestimmt weder räumlich noch sonstwie persönlich abgrenzen können!

Es steht zu befürchten, dass diese typisch „weibliche“ Reproduktionsarbeit wie üblich nicht ernstgenommen und deswegen äußerst mies bezahlt werden wird! Von den 1.850 Euro brutto sollen nur 1.000 Euro netto bleiben. Müssen die Frauen auch noch Vermittlungsgebühr bezahlen und von ihrer Arbeit andere mitprofitieren lassen? Die evangelische Diakonie im Oldenburger Land gab zu bedenken, dass gerade demente Menschen auch nachts sehr aktiv sind. Daher sei es egal, ob zuvor feste freie Zeiten ausgehandelt wurden: Dann müssen die Hilfskräfte ran, und am nächsten Tag geht es nahtlos-schlaflos weiter! Von einer 24-Stunden-Betreuung wird aber selbstverständlich nie die Rede sein können.

5. Wir befinden uns jahreszeitlich zwischen Schneeschippen und Spargelstechen – und von wem außer der FDP hätte jetzt der bescheidene Vorschlag kommen können, Erwerbslose in Sachsen-Anhalt zur Sanierung der Entwässerungsgräben einsetzen? Weil eine schnelle und unkomplizierte Lösung bei der Bekämpfung der hohen Grundwasserstände im Land gefunden werden müsse, sollen die Langzeitarbeitslosen kurzfristig und zeitlich befristet aushelfen. Bitte, aber Arbeit soll sich ja wieder lohnen, also her mit anständigen Löhnen! Das durchzusetzen dürfte schwer werden, weil das in Sachsen-Anhalt schon in der „freien“ Wirtschaft nicht üblich ist. Aber als Ein-Euro-Jobber können sie die Arbeitslosen hier nicht ausbeuten, da diese Arbeiten nicht zusätzlich sind, denn dafür sind wohl die Unterhaltungsverbände zuständig, sodass wohl doch ein anständiger Lohn gezahlt werden muss. Oder wollen sie es mit der noch schlimmeren Bürgerarbeit versuchen? Eine solche wie-auch-immer-Maßnahme ist natürlich in keiner Weise dazu geeignet, Erwerbslose auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen.

6. Nach Einschätzung der CDU wird sich die Lage auf dem brandenburgischen Arbeitsmarkt bald „grundlegend verändern“. Den Ergebnissen einer Klausurtagung zum Thema „Moderner Arbeitsmarkt“ zufolge werde künftig nicht mehr Massenarbeitslosigkeit die größte Herausforderung für die Politik sein, sondern ein immer größerer „Fachkräftemangel“. Die CDU fantasiert, bald werde das Angebot an Arbeitsplätzen im Land deutlich größer sein als die Zahl der arbeitssuchenden Menschen. Der Landesregierung werfen die Christdemokraten eine „veraltete“ Arbeitsmarktpolitik vor. Als Gegenmaßnahme will die CDU beim Werben um qualifizierte Arbeitskräfte insbesondere Studenten an brandenburgischen Hochschulen motivieren, nach dem Studium im Land zu bleiben und sich hier einen Arbeitsplatz zu suchen. Angeblich gebe es auch für gering qualifizierte Menschen reichlich Jobs, wie zum Beispiel als Hilfsarbeiter im Baugewerbe.

Mit wie viel Verachtung muss ein Menschenbild gepanzert sein, um zu sagen, dass die CDU gesunde, aber „unmotivierte“ Arbeitslose unter 30 Jahren schließlich auch mit härteren Sanktionen belegen wolle, um diese freien Stellen zu besetzen, wobei betont wird, dass es schon heute die Möglichkeit gebe, staatliche Leistungen um 100 Prozent zu kürzen, was aber angeblich nicht angewendet werde? Völlig aus der verpesteten Luft gegriffen wird dann die Behauptung, immer mehr junge Leute hätten gar keine Ambitionen mehr, einen erfüllenden Beruf zu ergreifen, sondern fänden sich gern mit Sozialleistungen ab, und ihr Berufswunsch sei „Hartzer“. Niemand wird freiwillig gesellschaftliche Ausgrenzung und Schikanen der Verfolgungsbetreuung für sich als Traumjob bezeichnen können! Mal wieder eine Tüte veraltete Hetze gefällig? Gegen das Abwandern von Fachkräften gibt es ein Patentrezept: Sie müssen besser bezahlt werden als sie dort bekommen, wohin sie abwandern wollten!

7. Nach einer Untersuchung des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ der Bundesagentur für Arbeit spaltet sich die Arbeitswelt in Deutschland zusehends auf: Während sich nur noch 60 Prozent der Arbeitnehmer über eine sozialversicherungspflichtige, unbefristete Vollzeitstelle freuen dürfen, steigen prekäre Arbeitsverhältnisse wie Leiharbeit oder befristete Beschäftigung rasant an. Es darf nicht zu einer noch stärkeren Segmentierung des Arbeitsmarktes kommen, wobei dann auf der einen Seite „Fachkräftemangel“ herrscht und auf der anderen die Geringverdiener stehen! Es wäre nett, wenn die Politiker nicht immer weiter dabei zusehen, wie sich die Bankkonten der Unternehmer ungebremst füllen, sondern vielleicht mal daran denken, dass sie Volksvertreter sein sollen.

Um normale Arbeitsverhältnisse zu stärken, könnten Minijobs weniger attraktiv gemacht, ein Mindestlohn eingeführt oder die Sozialabgaben gesenkt werden. Wie die befristet Beschäftigten leiden auch die Leiharbeitskräfte unter der beständigen Unsicherheit. Wenn es nur zehn Prozent von ihnen schaffen, außerhalb der Zeitarbeitsbranche eine Festanstellung zu bekommen, dann ist es kein Wunder, dass sich Leiharbeitskräfte und befristet Beschäftigte an den Rand der Gesellschaft gedrängt fühlen und sich völlig zu Recht als Arbeitnehmer zweiter Klasse wahrnehmen. Sie fühlen sich physisch und psychisch angeschlagen, haben kaum Motivation, anderen zu helfen und sich sozial und politisch zu engagieren. Für Berufseinsteiger wird es selbst bei guter Qualifikation schwieriger, eine unbefristete Festanstellung zu erlangen.
Elisabeth Graf (parteilos, aber Partei ergreifend)

Überprüfungsantrag stellen, solange die Änderungen noch nicht im Gesetzblatt stehen! Der Streit um fünf Euro überdeckt ein Trauerspiel, dessen schaurigste Aspekte überhaupt noch nicht genannt wurden (Hans-Dieter Binder)

Antrag auf Bewilligung von Sozialleistungen in verfassungsgemäßer
Höhe stellen! (siehe auch „Erwerbslosenforum“)

Widerspruch gegen Nichtbewilligung von Sozialleistungen
in verfassungsgemäßer Höhe stellen!

Kreuziget mich: Ich habe Lotto gespielt („Erwerbslosenforum“)

Militärische Maßnahmen können die Probleme in Libyen nur verstärken

Wieland von HodenbergIn einer kürzlich veröffentlichten Presseerklärung warnt das „Bremer Friedensforum“ davor, in Libyen mit Militäreinsätzen Öl ins Feuer zu gießen. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, werden die Vorbereitungen für einen militärischen Eingriff seitens der Nato von der deutschen Friedensbewegung mit großer Besorgnis beobachtet. Große Militäreinheiten der USA und anderer Nato-Staaten, auch der Bundeswehr, würden auf Kreta konzentriert. Nato-Aufklärungsflugzeuge überwachten bereits rund um die Uhr den libyschen Luftraum.

Besonders werde jetzt von der Nato eine Flugverbotszone erwogen. Eine solche sei nur durch Zerstörung bestimmter Einrichtungen zu erreichen und würde eine hohe Zahl von Opfern, besonders von Zivilisten, mit sich führen. Das hätten ähnliche Aktionen in der Vergangenheit in Bosnien-Herzegowina und im Irak gezeigt. Schon der Einsatz der deutschen Luftwaffe mit zwei „Transall“-Maschinen in der libyschen Wüste Ende Februar zur Evakuierung von Ausländer(inne)n sei nicht nur überflüssig gewesen, sondern völkerrechtswidrig.

Die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen in Libyen, zu deren Heftigkeit Rüstungsexporte aus Nato-Staaten, auch aus Deutschland, beigetragen hätten, könnten nicht durch militärische Maßnahmen gelöst werden. Solche könnten die Probleme im Lande nur verstärken und einen Krieg herbeiführen, dessen Folgen unabsehbar seien. Gerade Afghanistan mache deutlich, dass die fast zehn Jahre andauernden Militäreinsätze nichts gelöst, aber Krieg und Elend gebracht hätten. Im Falle Libyen seien dringend diplomatische Bemühungen angesagt, um den Konflikt nicht weiter eskalieren zu lassen.
Wieland von Hodenberg („Bremer Friedensforum“, „Solidarische Hilfe“)
Propaganda soll Einmarsch in Ölstaat vorbereiten: Die angeblichen Angriffe
der libyschen Luftwaffe auf demonstrierende Menschenmengen
haben so nicht stattgefunden („Junge Welt“)

Die radikalen Machenschaften russischer Autobahnbefürworter

Gernot-Peter Schulz In Berlin habe ich Jewgenija Chirikowa getroffen, eine Umweltschützerin aus Chimki. Sie hielt bei der grünen Bremer Bundestagsabgeordneten Marieluise Beck einen Vortrag über die radikalen Machenschaften der Befürworter des Autobahnbaus von Moskau nach Sankt Petersburg.

Ein Journalist, der kritisch über das Thema schrieb, liegt seit November 2010 im Koma. Ein Mitstreiter wurde zusammengeschlagen und ist heute schwerbehindert. Eine Mitstreiterin wurde mit ihren beiden Kindern verhaftet, von diesen getrennt und mehrere Stunden verhört. Ihr und Jewgenija war schon mehrfach gedroht worden, dass ihnen ihre Kinder entzogen würden, wenn sie weiter Widerstand gegen den Bau der Autobahn führten. Jewgenija erklärte auch, dass mehrere namhafte russische Wissenschaftler an Alternativen für die geplante Trasse gearbeitet haben. In Deutschland sucht sie politischen Rückhalt und Unterstützung, um den Bau der Autobahn zu verhindern.

Dear Jewgenija! I hope your talks in Berlin were successful, and you had a pleasant flight back to Moscow. I was very happy about our meeting, and I invite you warmly on behalf of Bremen Swabian Stroke. I wish all the best to you, your family and the environmentalists of Khimki, and God bless!
Gernot-Peter Schulz (parteilos)

Jewgenija Chirikowa, Marieluise Beck und Mitarbeiterin, Gernot-Peter Schulz

Redebeiträge der Vorwoche

Spendenkonto
Jobst Roselius, Kto.-Nr. 2 83.773.918 4, Postbank Hamburg, BLZ 201 100 22

Das große Redebuch
Kurzausgabe: Der Kampf um den Kundgebungsplatz –
wer meuchelt die Montagsdemo? (48 Seiten, PDF*, 1.320 kB)
Band I (2004/2005): Schröders Hartz-Attacke und
seine vorgezogene Abwahl (649 Seiten, PDF*, 5.818 kB)
Band II (2005/2006): Die Hartz-Verschärfung der
Großen Schrumpfkoalition (615 Seiten, PDF*, 3.507 kB)
Band III (2006/2007): Kevin und der kalte Tod der
Großen Koalition in Bremen (578 Seiten, PDF*, 3.442 kB)
Band IV (2007/2008): West-Durchbruch der Linken und
Verfall der Hartz-Parteien (736 Seiten, PDF*, 5.347 kB)
Band V (2008/2009): Das Regieren in den Zeiten
der Linkspartei (754 Seiten, PDF*, 6.327 kB)
Band VI (2009/2010): Merkel im Rheingold-Express
durch die Wirtschaftskrise (858 Seiten, PDF*, 7.253 kB)
Band VII (2010/2011): Angela die Schreckliche und
ihre Schröpfkur fürs Volk (212 Seiten, PDF*, 3.156 kB)
*PDF-Dateien zum Speichern mit rechter Maustaste anklicken
www.Bremer-Montagsdemo.de – 17:30 Uhr am Marktplatz
Suchen – Themen – Weiterempfehlung – Zuschrift

http://www.bremer-montagsdemo.de/319/reden319.htm#319-GPS

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Offener Brief an Frau Merkel

Frau Merkel meint, wir hätten ja nur Trillerpfeifen im Maul… Dieser offene Brief geht ans Forum der StZO, an die Redaktion der Stuttgarter Zeitung und an Frau Dr. Merkel direkt.

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

leider haben Sie etwas wesentliches nicht verstanden. Wir Gegner haben Argumente. Wir haben seit nun fast 17 Jahren Argumente. Die ersten 16 Jahre haben sie nur niemanden der Verantwortlichen interessiert.

Dann gab es eine kurze Zeit, zwischen Oktober und November 2010, in denen die Argumente für jedermann sichtbar und hörbar vorgetragen werden durften – ein Akt der Gnade in Ihren Augen, nehme ich an. Und in dieser kurzen Zeit wurde deutlich, daß die Argumente berechtigt sind.

Der sog. Schlichterspruch nahm einen Teil der Argumente durchaus ernst. Der Schlichterspruch tat dies tatsächlich.

Aber leider nicht jene, die für Planung und Bau verantwortlich sind. Am Tag darauf wurde sofort erklärt, zusätzliche Gleise seien nicht notwendig, Herr Kefer erklärte vor kurzem, Barrierefreiheit sei nicht notwendig. Und heute wirbt IHRE Partei mit dem Slogan “Schlichterspruch ernst nehmen”.

Und nun frage ich Sie – wenn die Argumente Ihnen und Ihresgleichen doch so völlig gleichgültig sind, weshalb sollten wir Gegner dann nicht auf Sie pfeifen?

Nein, sehr geehrte Frau Merkel. Mit dem Draufpfeifen haben Sie und Ihresgleichen angefangen. Nur ohne Trillerpfeife im Maul – dafür aber mit dem Kopf im Sand.

Hochachtungsvoll
Daniel Sissenich

Quelle: Daniel Sissenich, Stuttgart-Parkschützer

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Straßenführung Autobahn Moskau-St.Petersburg durch den Wald von Chimki

Wir, vom Schwabenstreich Bremen, fordern von dem russischen Ministerpräsidenten Medwedew und dem französischen Konzern Vinici, vertreten durch Herrn Xavier Huillard den sofortigen Baustopp der Autobahn Moskau-St.Petersburg durch den Wald von Chimki.

Es kann nicht hingenommen werden, daß aus rein wirtschaftlichen Interessen, der Wald und alt eingesessener Wohnraum vernichtet und die Bevölkerung “vertrieben” wird.

Wir fordern von der russischen Regierung und der konsortiumführenden Vinici, einen runden Tisch, wo alle Parteien, auch die Umweltschützer von Chimki, über sinnvolle Alternativen verhandeln und den Raubbau an der Natur verhindern.

1000 ha Wald werden durch die Rodungen zerstört und das Ökosystem nachhaltig gestört.

Der aufkommende Verkehr kann durch diese Route nicht in den städtischen Verkehrsfluß aufgenommen, was zu weiteren Problemen führt.

Eine alternative Trassenführung liegt schon vor.

Man schlägt vor die neue Straßenführung parallel zur Leningrader Chaussee zu führen, wo auch die gesamten Strom- und Wasserleitungen verlegt sind und keine Häuser abgerissen werden müßen.

http://www.ecmo.ru/news/n-1585/

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Einladung zum 27. Schwabenstreich in Bremen

Am Haupteingang des Bremer Hauptbahnhofes.
 
Themen:
Aktuelle Nachrichten
Offenes Mikrophon

Gegen:
Stuttgart21
Politikerverdrossenheit, Lobbyismus

In Solidarität mit den Umweltschützern von Chimki und den anderen Schwabenstreichen in Deutschland !

Mitzubringen : Trillerpfeifen, Vuvuzela`s, Trommeln .
Wichtig : Ohrstöpsel

Schwabenstreich : 18:45 h – 19:30 h
Bau der Autobahn von Moskau – St. Petersburg und die dadurch geplanten und am 15.03.2011 beginnenden Abholzungsmaßnahmen in Chimki.

Weitere Themen ie Freie Bewegung zur Unterstützung von freiem Wähler-Willen, Basis-Demokratie, Mitbestimmung und Volksentscheide

Transparente und Plakate zum Erhalt des Waldes von Chimki.

Gernot-Peter Schulz
Handy : + 49 – 176- 533 454 20
Email : gegenS21@gmx.net

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Anti-Atom-Menschenkette Neckarwestheim – Stuttgart – 12. März

AKW | Der Bund Naturschutz ruft auf zur Teilnahme an der

Busfahrt aus Augsburg und Günzburg zur Anti-Atom-Menschenkette Neckarwestheim – Stuttgart
Busfahrt aus Augsburg und Günzburg zur Anti-
Atom-Menschenkette Neckarwestheim – Stuttgart

Am 12. März – zwei Wochen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg – werden wir eine Menschenkette zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und der Staatskanzlei in Stuttgart bilden. Die deutsche Atompolitik wird maßgeblich von den atomfreundlichen Südländern Bayern, Baden-Württemberg
und Hessen geprägt. Ein Regierungswechsel in Stuttgart könnte auch die bundesdeutsche Atompolitik neu ausrichten.

Wir wollen mit der Menschenkette ein deutliches Zeichen gegen die bestehende Atompolitik in diesem Land setzen und deutlich machen, dass wir von einer zukünftigen Landesregierung einen sofortigen Atomausstieg erwarten.

Wir müssen dranbleiben und uns weiter der unverantwortlichen Atompolitik widersetzen!

Deshalb nehmen wir am Samstag, 12. März an der Menschenkette
Neckarwestheim – Stuttgart und an der anschließenden Kundgebung in Stuttgart teil.

Wir bieten eine Busfahrt aus der Region Augsburg und Günzburg an. Zustiegsmöglichkeiten sind:

Schwabmünchen Bahnhof 7.45 Uhr; Großaitingen Bushaltestelle Unterer Wirt 7.55 Uhr;
Bobingen Bahnhof 8.05 Uhr
Augsburg Hauptbahnhof am Regionalbuswarteplatz; 8.30 h
Zusmarshausen, Sportgaststätte am Schulzentrum. 9.00 h
èGünzburg, Bahnhofsvorplatz: 9.30 Uhr

Wir fahren zunächst nach Bietigheim, wo die Demonstranten aus Bayern die Menschenkette bilden sollen. Die Ankunft dort ist um ca. 11.30 Uhr geplant. Von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr soll sich die Menschenkette formieren, bis 14.00 Uhr dann geschlossen stehen.

Nach der Menschenkette werden wir dann gemeinsam nach Stuttgart fahren (ca. 30 km), wo ab ca. 15.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird. um 17.30
Uhr fahren wir dann wieder in Richtung Augsburg, so dass wir mit folgenden Ankünften planen:

Günzburg 19.15 Uhr,
Augsburg 20.00 Uhr,
Schwabmünchen 20.45 Uhr.

Kosten für die Fahrt pro Person: Richtpreis 15€ (wird im Bus eingesammelt)
Anmeldung per eMail o. Fax o. Telefon mit Angabe von Name, Mailadresse, Telefon & Einstiegsort.
Sie bekommen dann eine Anmeldebestätigung. Keine Mitfahrt ohne Anmeldung!

Hinweis:
Weiter Busse fahren aus dem Raum Donauwörth-Dillingen und dem Allgäu (siehe www.bund-naturschutz.de
oder www.atommuell-lager.de ), sowie aus dem Raum Ulm (www.bund-ulm.de)

Kontakt Forum:
www.atommuell-lager.de
Thomas Wolf, t.wolf@anti-akw.de,
Tel 08225-1282 (abends)
Anmeldung bis spätestens Do. 10. März 2011 und Kontakt:
Bund Naturschutz Fachabteilung, Regionalreferat Schwaben, Pettenkoferstr. 10a, 80336 München
Tel: 089-548298-63, Fax: 089-54829818, fa@bund-naturschutz.de, www.bund-naturschutz.de

von Lothar Büch aus Meitingen

http://www.myheimat.de/neckarwestheim/politik/anti-atom-menschenkette-neckarwestheim-stuttgart-12-maerz-d1482617.html/action/lesen/1/recommend/1/

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Schuster und der Versuch Gegner von Stuttgart 21 mundtot zu machen

An Herrn Schuster,

Auf meinen journalistischen Artikel vom 10.9.2010 „Wollt ihr den totalen Abriss?“ reagierten Sie oder einer ihrer Stiefellecker mit einer Anzeige wegen Beleidigung. Die Staatsanwaltschaft nahm hörig Ermittlungen auf und das Stuttgarter Amtsgericht stellte freimütig die Beleidigung per Strafbefehl fest. Man unterstellte mir ein Bild zu verwenden, um meine Missachtung Ihnen gegenüber auszudrücken. Völlig unbeachtet blieb der Zusammenhang des Bildes mit dem Artikel. Lange habe ich mit mir gerungen, auf den Strafbefehl per Einspruch zu reagieren. Ich habe es nicht getan, und möchte Ihnen hiermit meine Gründe mitteilen:

1.

Meine Zeit ist es nicht wert, sich mit ihren Befindlichkeiten auseinanderzusetzen. Es ist vielmehr so, dass Sie und ich wissen, dass diese Farce der Einschüchterung von Journalisten dient. Bei mir werden Sie keine Plattform zur Darstellung eines verletzten Ehrgefühls erhalten. Sie, in Ihrer Eigenschaft als Stuttgarts Oberbürgermeister, haben sich die Missachtung durch eine breite Bürgerschaft selbst verdient, dazu brauchte es nicht meines Artikels. Ein weiterer Schauprozess würde Ihnen, so meine Meinung, durch mein Verfahren vor Gericht nicht zu besserem Ansehen verhelfen, sondern Ihnen zusätzlich schaden. Ebenso ist mir egal, dass meine Geldstrafe auf dem Konto der Staatsanwaltschaft und der Richterin als Pluspunkt für Kompetenz und Effizienz zählt.
2.

Über den Zeitpunkt besagter Beleidigungsanzeige hinaus beobachte ich im Zusammenhang mit Stuttgart 21 Tatsachen, die einem demokratisch geführten Bundesland unwürdig sind und Vorkommnissen und übliche Praktiken in Diktaturen sehr nahe stehen. Dies aufzuzeigen, wird ein spannendes Feld.
3.

Dass die dargestellten Propaganda-Mechanismen Ihrer Partei (z.B. Flyer des CDU-Kreisverbandes Stuttgart, nach dem für S 21 nur Pluspunkte und für K 21 natürlich nur Minuspunkte gäbe) und von Ihnen selbst (z.B. Bürgersprechstunde Stuttgart Ost) weiterhin und nach dem für alle Welt zugänglichen Faktenaustausch ungeniert geäußert werden, zeigt außerdem, dass Sie als Oberbürgermeister an einer Befriedigung der Parteien und insbesondere an der Überdenkung der Alternativen nicht im geringsten interessiert sind.

Um es klar und deutlich auszudrücken: Die Bahn und die Stadt Stuttgart wird sehenden Auges mit unbekannten Milliarden Euro gegen die Wand gefahren! Pro-Bahn-Experten, der Bundesrechnungshof, SMA, Umweltverbände, eine Vielzahl von Architekten, Unternehmern weisen beständig darauf hin, dass der Nutzen des geplanten Bahnhofs für die Bevölkerung nicht besteht und auch nicht die erforderliche Kapazität haben wird. Und trotzdem werden ständig dieselben hohlen Sprüche wiederholt. Kritiker werden unter fadenscheinigen Argumenten kriminalisiert und finanziell geschädigt. Vielleicht schafft man es ja, dass Stuttgart in eine jahrzehntelange Bauruine verwandelt wird, um nach diesen Jahren stolz zu verkünden, endlich wieder einen Bahnhof zu haben.Vielleicht schafft man es aus einem lebens- und liebenswertem Stuttgart ein hochspekulatives Immobilienpflaster zu machen, bei dem wenige ihr Kapital mehren, auf Kosten der Kreditnehmer, der zuletzt der Steuerzahler sein wird. Aber bis es soweit ist, werde ich weiterhin die Macht der Worte und der Bilder nutzen, um Menschen und Situationen der Wahrheit nahe darzustellen. Meinungs- und Pressefreiheit sind rechtsstaatliche Güter, die Sie bekämpfen können. Noch sind sie verfassungsrechtlich manifestiert.

Lieber Herr Oberbürgermeister Schuster. Ich kann getrost jeden Tag in den Spiegel sehen. Ich kann ohne Leibwächter im Schlosspark spazieren gehen. Ich muss keine Hinterausgänge verwenden. Ich bin stolz auf jedes Wort und jedes Bild, das ich im Zusammenhang mit Stuttgart 21 verbreitet habe. Ich werde auch weiterhin ihr antrainiertes und künstliches Lächeln fotografieren. Es ist die Aufgabe des mündigen Bürgers und die Aufgabe eines jeden Journalisten, das freundlich antrainierte Lächeln zu entzaubern.

Der Versuch Gegner mundtot zu machen war genau die Methode, der sich auch der Herr bedient hat, den Sie in ihrem Bild gesehen haben. Sie haben also nicht nur einen Spiegel vorgehalten bekommen, sondern das Bildnis auch noch manifestiert.

Meinungs- und Pressefreiheit sind es wert, darum zu kämpfen. Solange es zumindest noch im Grundgesetz verankert ist, dass man die eigene Meinung auch öffentlich vertreten darf, lasse auch ich mir nicht den Mund verbieten.

Höflichkeitsfloskeln entbehrend
Jo Schwarz als Privatperson

http://www.buntgrau.de/index.php/2011/02/08/schuster-und-der-versuch-gegner-von-stuttgart-21-mundtot-zu-machen/

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NachtTanzBlockade 12.02.11

Castor auf Straßenbahnschienen?

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AKTUELL : 12.02. 12:00 Uhr Auftaktkundgebung Karlsruhe Marktplatz
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AKTUELL : Castor soll 16.02. 01:00 Uhr aus KFZK losfahren!
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AKTUELL: Treffpunkt zur Nachttanzblockade:
15.02. 20:00 Uhr Festplatz Neureut neben dem Adolf-Ehrmann-Bad
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Am 15./16. Februar soll ein Castortransport aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe rollen. Sein Ziel ist das Ostseebad Lubmin. Das Kernforschungszentrum wurde umbenannt in „Campus Nord des Karlsruher Institut für Technologie (KIT)“. Das Karlsruher Atommüllproblem bleibt aber das selbe und soll buchstäblich abgeschoben werden. Diesmal nicht in die Asse sondern ab in den Osten.
Weltweit gibt es kein sicheres Endlager, deswegen werden in der Bundesrepublik die Transporte als Entsorgung definiert.
Atomkraft verseucht die Erde für Jahrtausende. Weitere Investitionen in die Atomkraft verhindern die Energiewende.

Tag X:
Ob Tag oder Nacht
Ob tanzend, feiernd, stehend, sitzend-
Wir stoppen mit einer Gleisbesetzung den Castor

Die Transportstrecke:
Aus dem Kernforschungszentrum rollt der Castor auf den Straßenbahnschienen der Linie S1 und S11 durch Leopoldshafen, Eggenstein quer durch Neureuter Wohngebiet über Knielingen nach Mühlburg. Der Transport soll dann quer durch die Republik rollen bis ins Ostseebad Lubmin. Dort sollen die Castoren für die nächsten 40 Jahre in einer Blechhalle abgestellt werden.

Mach mit – Beteilige Dich an der Nachttanzblockade und bringe deine Freunde, Bekannte und Verwandte mit. Informiere Dich auf der Webseite wo genau die Nachttanzblockade zu finden sein wird. Nimm Dir Zeit ab Dienstag Abend. Verteile die Flyer und Plakate. Zieh Dich warm an, nimm mit was Du brauchst – wir organisieren warmes Essen.

Mach mit, bleib wach, besetze, blockiere!

Wir fordern:
Keine weiteren Atommülltransporte !
Sofortige Abschaltung aller Atomanlagen !
Umstieg auf erneuerbare Energien !
Energiemonopole abschaffen !

http://www.nachttanzblockade.de/

http://www.parkschuetzer.de/assets/statements/63115/original/Nachttanzblockade.jpg?1297182511

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Oldenburger Schwabenstreich bei 17. Montagsspaziergang 14.02.11

Die bundesweit in nunmehr über 60 Städten stattfindenden Montagsspaziergänge gehen 2011 weiter. In Oldenburg wird um 17.00 Uhr an der Carl-von-Ossietzky-Universität, Uhlhornsweg, gestartet.

Wir gehen wieder ab 17:00 über Ammerländer Heerstraße, Westkreuz (17:15) und Haarenufer zum Julius-Mosen-Platz (17:30). von dort geht es weiter über Haarenstraße, Lange Straße, Lefferseck, Achternstraße, Markt, Lange Straße und Haarenstraße zum Julius-Mosen-Platz (18:00) und zurück zur Uni.

Am 14.02.2011 lädt die Bremer Initiative gegen das Bahnhofsprojekt Stutgart21 [http://www.schwabenstreich.info] um 17:59 zum Schwabenstreich auf dem Julius-Mosen-Platz sowie zur vorangehenden Teilnahme am Oldenburger Montagsspaziergang gegen Atomkraft ein.

Ein Schwabenstreich muss laut daherkommen, also bringt Schallerzeuger und Gehörschutz mit!

http://www.antiatomoldenburg.de/

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Bremer Schwabenstreich 01.02.11

Am heutigen Schwabenstreich berichtete Gernot Schulz von der ersten Großdemo in Stuttgart gegen S21 vom 29.01.2011.

Zur Überraschung der Stuttgart21 Befürworter kamen 40500 Teilnehmer zur ersten Großdemo im neuen Jahr an den Hauptbahnhof.

Alle Redner forderten einen sofortigen Baustopp des Wahnsinnsprojektes-Alle Redner sind als youtoube beigefügt.

Zur großen Überraschung fuhr ein Wasserwerfer auf, der aber von den S21-Gegner für die Demo umgebaut wurde. Das Fahrzeug stammte aus dem Jahr 1968.

Viele Demonstranten fielen wieder durch ihre kreativen Protestplakate auf.

Mit meinem neuen Transparent ” Keine A94 durch das Isental ” habe ich seitens der Demonstranten sehr viel Interesse geweckt.

Mit einem Polizeihubschrauber wollte die Polizei die genauen Demostärke schätzen, nur ihr Flug während der Redezeit war sehr provokant.

Auf Grund der Tatsache, daß die Polizei den Widerstand unterschätzt hatte, war auch die Gestaltung der Route schlecht abgesteckt, sodaß die Hälfte der Demonstranten auch abgesperrte Teile der Hauptverkehrsstraßen für ihren Protestweg in Anspruch nahm.

Verstärkte Präsenz zeigte die Polizei am Landtag und der CDU-Zentrale. Zu größeren Vorkommnissen kam es am Samstag nicht.

Ich selber kam am Samstag ohne Verspätung, dafür 1 h früher, in Stuttgart an. Am Samstagvormittag übergab ich eine Kleider sowie eine größere Lebensmittelspende an die Parkwächter, die auch von Parkschützern unterstützt werden.

Einige Parkschützer hingen im Bereich des Nordflügels an den Bäumen selbstgemachte Vogelhäuschen für den Artenschutz auf.

Nach der Demo trafe ich mich mit fast 2 Dutzend Parkschützer, die ich bis jetzt nur aus dem Forum kenne.

Um 19.00 h führten wir im Schloßpark einen Schwabenstreich durch. Es ist für ” auswärtige ” Parkschützer ein schönes Gefühl, wenn aus allen Ecken und Straßen der Stadt der Protest zu hören ist.

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Auf dem Schwabenstreich kam auch der Zugunglück in Orschersleben/Sachsen-Anhalt zu Ssprache.

Es wird gespart um irrsinnige Prestigeprojekete zu bauen und die Sicherheit der Bahnkunden bleibt auf der Strecke. Ich finde es auch eine große Heuchelei seitens der Regierung Merkel, den Menschen ihr tiefstes Bedauern auszusprechen, wenn man auf der anderen Seite für den Wahnbahnhof Stuttgart21 ausspricht. Das Auftreten von Peter Ramsauer am Unfallort ist eine Beleidiung der Toten. Er soll nicht nach vorne den Unfall bedauern, nach hinten läßt er dem wahnsinnigen Bahnchef freie Hand bei Stuttgart21.

Ich überbrachte zum Schluß noch den Dank und herzliche Grüße aus Stuttgart.

Ein Danke schön möchte auch jetzt noch einmal an alle Spender der heutigen Sammlung übersenden. Ich bin absolut gerührt, daß dieser Betrag zusammen gekommen ist. Das Geld wird für Lebensmittelspenden verwandt.

Die Spendenbereitschaft seitens der Montagsdemo sollte auch anderen zum Beispiel dienen und die Parkschützer mit Spenden zu unterstützen.

ObenBleiben
Gernot – Peter Schulz

Francisco “Chico” Whitaker Ferreira http://www.youtube.com/watch?v=H_DObYPC1no
Matthias Oomen (Pro Bahn) http://www.youtube.com/watch?v=w4aasAsDrwc
Klaus Hemmerle http://www.youtube.com/watch?v=0jVxxlWGgP8
Winne Hermann (MdB, B90/Grüne) http://www.youtube.com/watch?v=iDatu5XLU-o

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Walter Sittler begeistert von Hamburger Schwabenstreich von DIE FREIE, ÖDP und Montagsdemo

Am Montag, 17. Januar 2011 wurde in Hamburg der 15te Schwabenstreich erfolgreich durchgeführt. Ehrengast war der Stuttgarter Schauspieler Walter Sittler, der in Stuttgart DIE Leitfigur der Schwabenstreiche gegen Stuttgart21 und für das Alternativkonzept Kopfbahnhof21 steht.

Sittler begeistert: “Es ist toll, dass auch hier im Norden die Solidarität gegen Stuttgart21 so groß ist und die Menschen damit ein Zeichen setzen gegen bundesweite Steuerverschwendung, Klientelpolitik und Politikerwillkür.”

Versammlungsleiter Thorsten Keuth (Landesvorsitzender DIE FREIE) ergänzte: “In der Hansestadt haben wir zwar keinen Bahnhof, der für Millarden unter die Erde soll, aber wir haben viele Probleme vor Ort: HSH-Nordbank, Elbphilharmonie, Stadtbahn, Luxus-Radwege und andere Großprojekten, die dass Bildungssystem und damit die langfristige Zukunftsfähigkeit Hamburgs im internationalen Wettbewerb ganz sicher nicht verbessern. Aber das ist genau das, was wir dringend brauchen.”

Unterstützt wurde das anschließende Bürgergespräch von Bürgerschaftswahl-Kandidaten David Perteck und Verena Häggberg (beide ÖDP) und von DIE FREIE Kandidaten Dennis Alfred, Dr. Hans-Ersan Sanri, Dr. Fred Anton, Alexander Rosinus, Eckart Bormann und Rainer Stelling sowie vom Bundesvorsitzenden der FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT, Martin Linek.

Zum Hamburger Schwabenstreich rufen seit Monaten das basis-demokratische Bündnis Hamburger Schwabenstreich von FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg (DIE FREIE Hamburg) und ÖDP Hamburg sowie die Organisatoren der Montagsdemo alle Hamburgerinnen und Hamburger auf.

Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in weit über hundert deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“. Der Koordinator der Hamburger Montagsdemo Christian Kölle dazu: „Ob Protest gegen Umweltzerstörung, gegen Hartz IV oder die Umverteilung von Steuergeldern z.B. in die Taschen von Hochtief bei der Elbphilharmonie in Hamburg oder dem S 21-Projekt in Stuttgart – uns einigt als Bürgerbewegung der Protest gegen die Arroganz der Macht.“

Bürgerstreiche mit Trillerpfeifen Pauken, Kochtöpfen und Vouvouzelas usw. machen in Deutschland bei verschiedensten Protestaktionen die Runde.

Verena Häggberg (ÖDP) und Thorsten Keuth (DIE FREIE), Sprecher der Schwabenstreiche erläutern: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen leichtsinnige Hamburger Projekte wie die Privatisierung von Krankenhäuser und Energieversorgern und –netzen, die uns am Ende wieder alle teuer zu stehen kommen und eine unnötige Abhängig schaffen.“

Die Schwabenstreiche finden immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstrasse) statt. Die Montagsdemo beginnt um 18.15 Uhr in der Mönckebergstrasse (vor Saturn) und kommt dann zu um 18:45 dazu.

Hintergrund: bundesweite Schwabenstreiche außerhalb Stuttgarts?
Die Unterstützer gegen Stuttgart 21 nehmen durch die ganze Bundesrepublik immer mehr zu. Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netzwerk mit Webblog unter www.schwabenstreich.info für mehr Basisdemokratie und gegen Politikerverdrossenheit, Behördenwillkür, Lobbyismus und Millardenverschwendung.

http://www.myheimat.de/hamburg/politik/walter-sittler-begeistert-von-hamburger-schwabenstreich-von-die-freie-oedp-und-montagsdemo-d1297490.html

http://www.fair-news.de/news/FREIE+WAeHLER+GEMEINSCHAFT+Hamburg-235873.html

http://www.openpr.de/news/502327.html

http://www.die-freie.net/index.php?article_id=40

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Walter Sittler beim Hamburger Schwabenstreich am 17.01.11

Am Montag, 17. Januar 2011 wird in Hamburg der nächste Schwabenstreich stattfinden. Ehrengast ist diesmal der Stuttgarter Schauspieler Walter Sittler, der in Stuttgart DIE Leitfigur der Schwabenstreiche ist.

Dazu rufen das basis-demokratische Bündnis Hamburger Schwabenstreich von FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg (DIE FREIE Hamburg) und ÖDP Hamburg sowie die Organisatoren der Montagsdemo erneut alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, sich an den Protesten friedlich zu beteiligen.

Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in weit über hundert deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“. Der Koordinator der Hamburger Montagsdemo Christian Kölle dazu: „Ob Protest gegen Umweltzerstörung, gegen Hartz IV oder die Umverteilung von Steuergeldern z.B. in die Taschen von Hochtief bei der Elbphilharmonie in Hamburg oder dem S 21-Projekt in Stuttgart – uns einigt als Bürgerbewegung der Protest gegen die Arroganz der Macht.“

Bürgerstreiche mit Trillerpfeifen Pauken, Kochtöpfen und Vouvouzelas usw. machen in Deutschland bei verschiedensten Protestaktionen die Runde.

Verena Häggberg (ÖDP) und Thosten Keuth (DIE FREIE), Sprecher der Schwabenstreiche erläutern: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen leichtsinnige Hamburger Projekte wie die Privatisierung von Krankenhäuser und Energieversorgern und –netzen, die uns am Ende wieder alle teuer zu stehen kommen und eine unnötige Abhängig schaffen.“

Die Schwabenstreiche finden immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstrasse) statt. Die Montagsdemo beginnt um 18.15 Uhr in der Mönckebergstrasse (vor Saturn) und kommt dann zu um 18:45 dazu.

Hintergrund: bundesweite Schwabenstreiche außerhalb Stuttgarts?
Die Unterstützer gegen Stuttgart 21 nehmen durch die ganze Bundesrepublik immer mehr zu. Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netzwerk mit Webblog unter www.schwabenstreich.info für mehr Basisdemokratie und gegen Politikerverdrossenheit, Behördenwillkür, Lobbyismus und Millardenverschwendung.

Hintergrund: Was ist eigentlich die Montagsdemo?
Wie der Name schon sagt sind es Demonstrationen am Montag seit August 2004, die sich bundesweit örtlich meistens eng an den Prinzipien der Montagsdemonstration in Magdeburg anlehnten. Organisiert und koordiniert aus einem überparteilichen Zusammenschluss, d.h. Parteilose, Mitglieder/Repräsentanten von Parteien und Aktivisten der sozialen Bewegungen, die auf Grundlage des gemeinsamen Ziel ‚Hartz IV muss weg’ zusammenarbeitet gegen die sozialen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen auf Unter- und Mittelschicht.

http://www.hamburg.die-freie.net/

http://www.oedp-hamburg.de/aktuelles/pressemitteilungen?mid=8636

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Stuttgart21 – Gegner treffen sich

Wichtige Termine
14.01.11, 18:00, Treffen S 21 ist überall, Parkschützerbüro
16.01.11, 19:00, Veranstaltungsort 71088 Holzgerlingen, Berkenstr. 18, Stadthalle Holzgerlingen
16.01.11, 19:00, Stadthalle Holzgerlingen, CDU-Wahlkampfauftakt mit Stefan Mappus, Jeder bringt eine Fackel mit !!
17.01.11, 18:40, Oba Bleiba!- Dokumentarfilm, Delphi
19.01.11, 19:00 Treffen Blockadegruppe , Parkschützerbüro
28.-30.01.11, Stuttgart Open fair, www.stuttgart-open-fair.de
29.01.11, 14:00, Großdemo, Arnulf Klett Platz
30.01.11, Aktionstraining (Anmeldung erforderlich)
16.02.2011, 18:00, 6. Aktionskonferenz, DGB-Haus

Infos unter: gegenS21@gmx.net

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Schwabenstreich Münster

Nach der gescheiterten Schlichtung und den nun geplanten Bauvergaben durch die Bahn, müßen wir schnell reagieren. Wir dürfen nicht zu lassen, daß keine unumkehrbaren Tatsachen geschaffen werden.

Deshalb lade ich zum 1. Schwabenstreich in Münster, für :

Die Freie Bewegung zur Unterstützung von freiem Wähler-Willen, Basis-Demokratie, Mitbestimmung und Volksentscheide, ein.

Er ist für den 17.01.2011 oder 24.01.2011 am Hauptbahnhof, Haupteingang geplant.

Beginn: 18:30 h , Schwabenstreich : 18:59-19:00 h.

Mitzubringen: Trillerpfeifen, Vuvuzela ´ s, Trommeln, alles was Lärm macht.

Wichtig : Ohrstöpsel

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Schwabenstreich Duisburg

Nach der gescheiterten Schlichtung und den nun geplanten Bauvergaben durch die Bahn, müßen wir schnell reagieren. Wir dürfen nicht zu lassen, daß keine unumkehrbaren Tatsachen geschaffen werden.

Deshalb lade ich zum 1. Schwabenstreich in Duisburg, für :

Die Freie Bewegung zur Unterstützung von freiem Wähler-Willen, Basis-Demokratie, Mitbestimmung und Volksentscheide, ein.

Er ist für den 17.01.2011 oder 24.01.2011 , am Hauptbahnhof, Haupteingang geplant.

Beginn: 18:30 h , Schwabenstreich : 18:59-19:00 h.

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Aalen Infostand zum Bahnhofskonzept Kopfbahnhof 21 (K21)

Am Samstag, 08. Januar 2011
von 10:00 bis 13:00
auf dem Marktplatz in Aalen (Ostalb)

Infos unter http://www.schwabenstreich-aalen.de

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Winter im Schloßpark – Spenden DRINGEND erbeten

Zum Jahreswechsel übersende ich Euch meine Grüße und wünsche Gesundheit, Erfolg und daß unser Engagement erfolgreich ist.

Anläßlich des eisigen Wette erinnere ich nochmals an die Spendenaktion für die Parkschützer in Stuttgart. Die Menschen im Schloßpark und an der Mahnwache am Nordflügel sind den widrigen Witterungsverhältnisse voll ausgesetzt und auf unsere Unterstützung angewiesen, deshalb hört bei Freunden, Bekannten nach, wer spenden kann.

Wir benötigen:

Schlafsäcke, Zelte, Skijacken, Skihosen, Skianzüge, Warme Wolldecken, Schals, Handschuhe, Campingkocher und Moonboots. Bei Geld,-Lebensmittel- oder Holzspenden bitte ich um Rücksprache.

Die Lieferadresse für die Sachen – für Post oder Paketdienst – sende ich bei entsprechender Anfrage zu.

Gernot-Peter Schulz
Handy : + 49 – 176- 533 454 20
Email : gegenS21@gmx.net

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Von sozialen Freiräumen und ökologischen Funktionsflächen zu Arealen staatlicher Kontrolle?

Zur Umgestaltung von Grünflächen in Hamburg-Mitte

I. Grünflächen in Hamburg-Mitte
Im Raum des Hamburger Bezirks Mitte gibt es ca. 600 ha Grünflächen, davon entfallen etwa 400 ha auf reine Parkanlagen. Diese Grünflächen erfüllen einerseits wichtige ökologische Funktionen wie z. B. für das Stadtklima und als Reservoirs zum erhalt biologischer Vielfalt, andererseits werden sie auch seit Generationen von Besuchern dichter besiedelter Stadtteile zu allen Jahreszeiten als Erholungs-, Frei- und Erlebnisräume genutzt.

Noch in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts haben sich Stadtplaner offensichtlich über ökologische Zusam-menhänge von Grünflächen Gedanken gemacht, was man beispielhaft an der 1967 im Hammer Park aufgestell-ten „Eulenplastik“ verdeutlichen kann: mit dieser Plastik sollte der damalige Vogelreichtum dieses Parks gewür-digt werden – ein interessantes Zeugnis von Umweltbewusstsein noch vor den späteren großen gesellschaft-lichen Umweltbewegungen (1).

Heute: Hauen, Sägen, Sichtschneisen
In letzter Zeit jedoch hat sich der Umgang der Stadt mit Grünflächen im Bezirk Mitte bei näherem Hinsehen deutlich verändert. Anwohner und Besucher werden jetzt vor allem häufig mit Hauen und Sägen konfrontiert, mit dem Schlagen von Sichtschneisen und verschiedenen Umgestaltungen bestehender Flächen, was häufig heftige Diskussionen und deutlichen Unmut von Anwohnern hervorruft (1,2). Aktuelle Beispiele finden sich z.B. mit dem Blohms Park, Hammer Park, Schleemer Park oder der Grünanlage Kaltenbergen.

II. Ökologische und soziale Funktionen städtischer Grünflächen

Klimatische Wirkungen von Grünflächen
Forscher verschiedener Universitäten, die Auswirkungen des Klimawandels auf Ballungsräume untersuchen, sehen viele Städte nicht gut auf den Klimawandel vorbereitet. Immer dichtere Bebauung von Städten und Verkehrsflächen führen zu vermindertem Austausch von Luftmassen, zu steigendem Wärmeüberschuss und damit zu einer insbesondere in den Sommermonaten deutlich beeinträchtigten Lebensqualität der Bewohner. Hitzewellen in Europa 2003 mit mehreren Zehntausend Hitzetoten und 2006 seien Vorboten derartiger Veränderungen.

Der Deutsche Wetterdienst empfahl kürzlich, Städte sollten mehr Grün- und Wasserflächen zur Verminderung von Wärmeüberschüssen schaffen. Grünflächen setzen keine Emissionen frei und filtern Aerosole und Gase. Umfangreiche Untersuchungen von Grünanlagen in Berlin ergaben, dass Temperatureffekte von Grünflächen abhängig von ihrer Flächengröße sind. So wiesen 50 ha große Grünflächen nachts etwa 0,7 bis 2 Grad Temperaturdifferenz zu ihrer Umgebung auf, 1000 ha große Flächen 4 bis 5 Grad Unterschied. Direkte klimati-sche Wirkungen einer 36 ha großen Fläche waren bis 420 m weit in bebaute Zonen nachweisbar, eine 212 ha große Fläche zeigte bis zu 1300 m weit in bebaute Bereiche hinein nachweisbare Wirkungen.

Ökologische Funktionen eines Baumes
Ein etwa 100jähriger Laubbaum mit etwa 1200 Quadratmeter Blattfläche vergrößert durch Lufträume im Schwammgewebe der Blätter seine Funktionsfläche für den Gasaustausch auf etwa 15000 Quadratmeter, was zwei Fußballfeldern entspricht. Damit verstoffwechselt der Baum an einem Sonnentag bis zu 9400 Liter oder 18 kg CO2, d.h. den durchschnittlichen CO2-Abfall von 2 ½ Einfamilienhäusern. Für diese Leistung durchwandern 36000 Kubikmeter Luft die Blätter, wobei ein Grossteil enthaltener Keime und Schadstoffe ausgefiltert wird. Wenn dieser Baum gefällt wird, müsste man etwa 2000 Jungbäume mit 1 Kubikmeter Kronenvolumen für 150000 Euro Kosten pflanzen, um die Leistungen des 100jährigen Baumes zu ersetzen.

In Untersuchungen mitteleuropäischer Städte wurden ca. 200 Vogelarten, 30 Säugetierarten, 13 Amphibien- und 4 Reptilienarten festgestellt sowie mehr als 7180 wirbellose Tierarten, davon ca. 6160 Insekten- und 450 Spinnenarten. Von diesen leben mehr als 3030 Insektenarten an Gehölzen, die meisten an Eichen und Weiden (jeweils weit über 400), Birken (über 300) und Weißdorn (über 200).

Grünflächen: Freizeit- und Erlebnisräume und Reservoir für biologische Vielfalt
Verschiedene Studien ergaben, dass in einer exemplarischen Großstadt mit 500000 Einwohnern die Bevölkerung den größten Teil ihrer Zeit mit über 67,5 Millionen Nutzerstunden pro Jahr in öffentlichen Freiflächen verbringt, davon am meisten in Parkanlagen und Stadtwäldern mit mehr als 40 Mio. Nutzerstunden. Erst mit sehr deutlichem Abstand folgen Freisportanlagen mit gut 10 Mio. Nutzerstunden, Freibäder und Badegewässer mit 2 Millionen. In Hausgärten werden ca. 35 Mio., in Kleingärten 15 Mio., auf Balkonen fast 13 Mio. Nutzerstunden verbracht.

Befragte gaben zu über 90 % an, dass in Städten für sie Stadtparks sehr wichtig sind, für ca. 88 % sind Gärten und Stadtteilparks, für 85 % Spielplätze, für 57 % Innenhöfe, für 45 % Liegewiesen sehr wichtig. Dabei gaben fast 94 % der Befragten dem Wunsch nach Ruhe und Erholung zentrale Bedeutung beim Aufsuchen von Parks und Grünflächen, über 71 % auch der Vorliebe für naturnahe Biotope. Die häufigsten Nutzer öffentlicher Grünanlagen waren nach diesen Untersuchungen Alleinwohnende.

In weiteren umweltpsychologischen Grundlagenforschungen über Kinder und Jugendliche wurde die These geäußert, „dass ebenso wie das spontane Grün für das ökologische Gefüge eines Lebensraumes Stadt wertvoller ist als das geplante Grün, so auch das spontane Spiel in verwilderten Brachflächen für die kindliche und jugendli-che Entwicklung wichtiger und interessanter ist als das Spiel auf angelegten Spielplätzen“ (3).

In Hamburg wird grundsätzlich der Landschaftsplanung auch ausdrücklich die Aufgabe zugewiesen, einen Biotopverbund zu schaffen. So ist in einer Veröffentlichung der BSU zu lesen: „Ziel der Hamburger Landschafts-planung ist die Verknüpfung von Parkanlagen, Spiel- und Sportflächen, Kleingartenanlagen und Friedhöfen durch breite Grünzüge oder schmalere Grünverbindungen zu einem grünen Netz. So soll es möglich sein, sich ungestört vom Straßenverkehr auf Fuß- und Radwegen im Grünen innerhalb der Stadt bis in die freie Landschaft am Rande der Stadt zu bewegen. Gleichzeitig ist das grüne Netz wichtiger Teil des Biotopverbund-systems…“

Da mitteleuropäische Städte mit ihren Mosaiken verschiedenster Strukturen heute oft grössere biologische Vielfalt aufweisen als ihr Umland, dessen Landschaften durch intensive chemische Landwirtschaft und Flurberei-nigung ausgeräumt sind, wird seit einigen Jahren in der Ökosystemforschung wie im Naturschutzmanagement darüber diskutiert, dass wahrscheinlich die Bedeutung von Stadtlandschaften für die Sicherung mancher heimi-scher Arten, z. B. die gefährdete Brutvogelfauna, lange erheblich unterschätzt wurde.

Beachtet werden sollte auch, dass nach einer Reihe umweltpsychologischer Untersuchungen, die oben in Ausschnitten dargestellt wurden, Erleben biologischer Vielfalt als bedeutsamer Bestandteil von Lebensqualität des Menschen anzusehen ist. Weitere Stichprobenerhebungen ergaben z. B., dass die Aussicht auf Bäume vor Krankenzimmern statistisch einen positiven Einfluss auf den Verlauf von Genesungen von Kranken hatte. Städte in Skandinavien erproben, ob mit der Durchgrünung von Siedlungen Kriminalitätsraten und Aggressions-potenziale gesenkt werden können.
Der Raum Hamburg stellt einen von acht nationalen Bereichen in Deutschland mit besonders bedeutsamer biologischer Artenvielfalt dar. Dass dabei sogar mit dem Schierlingswasserfenchel und der Wibelschmiele zwei endemische, weltweit nur im hiesigen Raum vorkommende Arten leben, ist wenig bekannt.

III. Von grünen Oasen und sozialen Freiräumen zu kontrollierten Arealen?

Umgestaltung von Grünflächen im Bezirk Mitte: gegebenenfalls auch nicht legal
Zeiten, in denen Besucher der verschiedenen Parks in Hamburg-Mitte eine gewisse abgeschirmte, ungestörte Ruhe, bei persönlichem Interesse vielleicht auch verbunden mit dem Erleben naturnaher Räume zwischen den Bauten einer Großstadt erleben konnten, scheinen möglicherweise dem Ende entgegen zu gehen. Veränderun-gen von Grünflächen finden derzeit im Hammer Park, Blohms Park, Schleemer Park, der Grünanlage Kaltenber-gen und in Wilhelmsburg statt, vorher bereits auf anderen Grünflächen im Hamburger Osten oder auch im Stern-schanzenpark, weitere wie der Grünzug Berliner Tor werden folgen.

Berücksichtigung ökologischer Funktionen dieser Flächen ist dabei substanziell nicht oder kaum erkennbar. Stattdessen tauchen immer wieder bestimmte Planungsmuster auf wie „Auflichten“ von Baum- und Strauch-beständen, Herstellen von „Durch- und Einsichten“, „Blickbeziehungen“, Anlage neuer, oft mehrerer Zugänge in Parks unter Beseitigung von Bäumen, Anlage neuer Wege neben anderen wie Erstellung neuer Sport- und Spiel-flächen auch in Grünbereichen und weiteren. Es gibt auch Fälle nicht legaler Baumfällungen, für die keine gesetzlichen Genehmigungen vorlagen: Beispiele sind etwa die alten Eiben am Teich im Hammer Park oder auch Flächen in Wilhelmsburg, die für die igs 2013 umgestaltet werden (4). Den heutigen Dratelnschen Park in Horn als ein Endprodukt solcher Umgestaltungen könnte man sich auch ohne weiteres als Fläche auf einem Gefäng-nishof vorstellen.

Fachamt fehlt Fachkenntnis – und Schüler zum Bäumefällen in den Park
Wie wenig etwa Überlegungen zu ökologischen Funktionen von Grünflächen im Bezirk heute eine Rolle spielen, kann man exemplarisch auch an diesem Vorgang vorführen: im letzten Jahr hat das Fachamt Management des öffentlichen Raums des Bezirksamtes Mitte hochwüchsige Pappeln in Uferzonen der Glinder Au gesetzt. Die Glinder Au durchfließt eine Grünfläche im Hamburger Osten (Steinfurths Dieck, Waldpark Steinfurth) bei Mümmelmannsberg. Die ökologisch bedeutsamen Uferzonen sind nach dem § 28 des hamburgischen Natur-schutzgesetzes wie auch nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gesetzlich geschützte Biotope. Die hochwüchsigen Bäume hätten diese geschützten Biotope verändert und artenreiche Krautzonen entwertet und hätten so nie gepflanzt werden dürfen.

Auf die Intervention des Verfassers teilte das „Fach“amt mit, bei ihnen hätte es niemand gegeben, der sich mit den gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Zuständigkeiten ausgekannt hätte, und erklärte sich bereit, die Bäume wieder auszugraben und umzupflanzen. Nach der gewollten Zerlegung der alten Umweltbehörde und parallel dazu der bezirklichen Naturschutzdezernate unter den früheren CDU-Schill- und CDU-Senaten im Rahmen der „Wachsenden Stadt“ treibt die Situation in den Ämtern mit mangelnder fachlicher Qualifikation nach Jahren eben derartige Blüten. Das gleiche Bezirksamt hat übrigens kürzlich Schüler zum Baumfällen in den Blohms Park geschickt (5).

Vorbereitung auf soziale Unruhen: auch in Hamburg-Mitte?
Vor dem Hintergrund in vielen Ländern fortschreitender sozialer Spaltung und aktueller Krisen bereiten herrschende Machteliten sich auf erhebliche Auseinandersetzungen vor. So gibt es seit Anfang 2009 bei der EU eine zentrale Frühwarnstelle für innere Unruhen in ihren Mitgliedsstaaten (6), worüber allerdings keine der herrschenden deutschen Medien berichteten. Bereits vorher veröffentlichte das NIC (National Intelligence Council) in den USA für dortige Geheimdienste Studien, die schwere und gewaltsame Unruhen in einigen Ballungsräumen der Europäischen Union nach 2013 und 2020 für möglich halten (7). Der FOCUS veröffentlichte im April 2009 eine Umfrage, dass auch 54 % der Deutschen soziale Unruhen fürchten (8).

Vorbereitungen auf erwartete bürgerkriegsartige Proteste gehen noch weiter: die EU hat inzwischen auch für solche Fälle eine paramilitärische Polizeitruppe (EUROGENDFOR) eingerichtet (9). Im Frühjahr 2009 gab es in Baden-Württemberg ein nicht öffentliches Symposium über Aufstandsbekämpfung in Ballungsgebieten. Teilge-nommen haben u. a. Waffeningenieure der Wehrtechnischen Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik der Bundeswehr, Militärs aus befreundeten Staaten, Vertreter des Verteidigungsministeriums mit einem Beitrag über „Bundeswehr-Operationen in urbanem Umfeld“ (10), begleitet von Fachveröffentlichungen im Blatt „Europäische Sicherheit“ zu dem Thema. Auf dem Gelände einer westfälischen Kaserne gab es im Mai 2008 eine Veranstal-tung zum „Beherrschen von Menschenmassen“ mit Demonstrationen der Zusammenarbeit von Zivil- und Militär-behörden bei Unruhen. Ebenfalls im Frühjahr 2008 beschloss der Bundestag, für 63 Mio. Euro „155mm-Spreng-geschosse zur Bekämpfung von Weichzielen in Ballungsgebieten“ anzuschaffen (10). Weiterhin lassen die Sicherheitsbehörden in Deutschland „vertrauliche Listen, die soziale Brandherde quer durch Deutschland benennen“, erstellen (11). Neben dem Ruhrgebiet tauchen darin u. a. Berlin, Bremen, Hannover, Frankfurt, München und auch Hamburg auf, u.a. mit Stadtteilen des Bezirks Mitte: Mümmelmannsberg, St. Georg, St. Pauli, Sonnenland, Wilhelmsburg (10,11).

Grünflächen als Zielraum sozialer und staatlicher Kontrolle
Angesichts dieser nicht öffentlich diskutierten Vorbereitungen auf gewaltsame Niederschlagung von Protesten kann man annehmen, dass dieses von flankierenden Maßnahmen begleitet wird: neben dem bekannten Ausbau von Videoüberwachungen aller Art werden davon auch verschiedene Infrastrukturen betroffen sein. Und öffent-liche Räume, in denen sich nach oben zitierten Daten Stadtbewohner häufig aufhalten, sind unter diesen Aspek-ten sicher interessant für staatloche Kontrollmaßnahmen jeder Art. Optische Aufklärung kann heute mit Flug-geräten aus großer Höhe betrieben werden- anlässlich der Proteste zum G8-Gipfel in Heiligendamm ist das bereits geschehen. Zu viele Bäume sind für derartige Überlegungen ja eher hinderlich. Der Einsatz ganz neuer Überwachungssysteme steht aber bevor: in der letzten Dekade wurde die Entwicklung von optisch ausrüstbaren Kleinstflugmaschinen nach bionischen Prinzipien weit vorangetrieben. Die Konstruktion solcher Geräte in Insek-ten- oder Kleinvogelgröße ausdrücklich auch zu Überwachungseinsätzen spricht eine deutliche Sprache (12, 13, 14).

Hinweise auf staatliche soziale Kontrollziele ergeben sich auch aus mündlichen Mitteilungen, die der Verfasser vor Ort unabhängig voneinander für verschiedene Grünflächen erhielt, z.B. für den Blohms Park, Hammer Park und Schleemer Park: Beseitigung von Bäumen und Büschen diene auch Kontrollfunktionen gegen und Vertrei-bung unliebsamer sozialer Gruppen. Offenbar soll auch der Einsatz von 1 Euro-Kolonnen mit in diese Richtung wirken: in einer Anfrage der Bezirksversammlung teilte das Bezirksamt mit, „die wiederkehrende Präsenz der Kolonnen in den Anlagen“ könne dem Hinterlassen von Müll usw. – wahrscheinlich auch der Präsenz unerwünschter sozialer Gruppen – entgegenwirken (15). In dem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass nach Mitteilung des Bezirksamtes ohne Einsatz von 1 Euro-Jobbern Grünflächen in Mitte nicht mehr adäquat gepflegt werden könnten: auf einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten dafür kämen ca. neun 1 Euro-Jobber bzw. Entgeltvarianten (15,16).

Der Autor ist Biologe und Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Umwelt der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Januar 2010.

Anmerkungen:
(1) SERGEL, R.: Kein Weichen alter Eichen – Hammer Park als grüne Oase im Stadtteil erhalten! – MITTLINKS, herausgg. Von der Fraktion DIE LINKE der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, Nov. 2009, S. 8-9.
(2) Vgl. z. B.: „43000 Euro für den Hammer Park – Neuer Eingang als Auftakt“. – Hamburger Wochenblatt (Hamm-Horn-Borgfelde), 17. 9. 2009 und „Blohms Park im Konjunkturprogramm – Erneuerung beginnt mit Motorsägen“.- Hamburger Wochenblatt (Hamm-Horn-Borgfelde).
(3) SUKOPP, H. & R. WITTIG: Stadtökologie.- Stuttgart u.a., 2. Aufl. 1998.
(4) Vgl. „Verdammt hoher Preis – LINKE wirft der igs2013 vor, Bäume illegal gefällt zu haben“.- Der Neue Ruf, 9. 1. 2010.
(5) Vgl. „Schulklasse arbeitet im Park – ´Baum fällt!´“ – Hamburger Wochenblatt (Billstedt), 30.12. 2009 sowie „Rodungsarbeiten im Blohms Park, Hamburg-Horn“. Siehe http://www.egl-plan.de/aktuelles_hamburg.php?id=&EGLweb=47af44bc9be0723a4
(6) Vgl. „Crisis meeting called on violent protest across Europe“. – Telegraph, 22. 1. 2009, siehe http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/4316058/Crisis-meeting-called-on-violent-protests-across-Europe.html
(7) nach (10), vgl. http://www.dni.gov/nic/PDF_2025/2025_Global_Trends_Final_Report.pdf und www.dni.gov/nic/NIC_globaltrend2015.html
(8) vgl. „Deutsche fürchten soziale Unruhen“. – FOCUS, 26. 4. 2009.
(9) Vgl. „Polizei oder Militär: Eine europäische Gendarmerie verspricht die Lösung“. – Emder Zeitung, 27. 4. 2009.
(10) Nach ULFKOTTE, U.: Vorsicht Bürgerkrieg! – Rottenburg, 4. Aufl. 2009.
(11) Vgl. „Bundesregierung rechnet mit sozialen Unruhen“. – http://www.welt.de/politik/article4020387/Bundesregierung-rechnet-mit-sozialen-Unruhen.html
(12) LEOPOLD, G.: Military Invests in Microelectronic Machine Technology.- Times, 21. 3. 1998, siehe http://www.techweb.com/wire/story/TWB19980321S001
(13) „Butterflies point to michromachines“, siehe http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/1270306.stm
(14) „Kolibri-Roboter in Japan entwickelt“. – Hamburger Abendblatt, 29. 12. 2009.
(15) Antwort des Bezirksamtes Mitte auf eine Anfrage in der Bezirksversammlung Mitte, Drs. 19/429/09.
(16) Antwort des Bezirksamtes Mitte auf eine Anfrage in der Bezirksversammlung Mitte, Drs. 19/348/09.

http://www.isebek-initiative.de/uploads/sn/Sergel_2010_Gruenflaechen-Hamburg-Mitte.pdf

Von Rudolf Sergel

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Liebe Mitstreiter gegen Stuttgart21 und Unterstützer der Schwabenstreiche

Auch wenn es jetzt zur Weihnachtszeit ruhig geworden ist in Stuttgart, vergessen ist der 30.09.2010 nicht.

Dieser brutale Anschlag auf unsere Demokratie und Grundgesetz durch die Polizei und Politiker in Stuttgart ist nicht vergessen und wird es auch nicht.

Solange die Verantwortlichen und Drahtzieher noch in Amt und Würden sind, werden wir Ihren Rücktritt und Entlasssung fordern.

Solange Herr Grube, Herr Mappus und Frau Merkel diese Wahnsinnsprojekt Stuttgart21 unterstützen und durchboxen wollen, werden wir Ihnen die Stirn bieten:

Gewaltfrei, Konsequent und Zielstrebig.

Mein Respekt geht an alle, die Widerstand leisten gegen alle Wahnsinnsprojekte in Deutschland, Italien, Frankreich und Russland.

Ich ziehe vor allen Menschen in Stuttgart den Hut, die auch bei diesen widrigen Wetterverhältnissen Wache am Nordflügel und im Schloßpark durchführen zum Schutz vor dem Frevel der in dieser Stadt geplant ist. In diesem Bezug bitte ich Euch alle, nochmals an meinen Sammelaufruf für die Parkschützer in Stuttgart zu denken.

Wir werden auch im neuen Jahr noch viel Arbeit haben, gegen Lobbyismus und Poltikerwillkür ankämpfen zu müssen.

Ich wünsche Euch ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2011.

Gernot Schulz
Schwabenstreich Bremen

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Einladung zum Schwabenstreich in Hamm/Westfalen gegen Stuttgart21

Nach der gescheiterten Schlichtung und den nun geplanten Bauvergaben durch die Bahn, müßen wir schnell reagieren. Wir dürfen nicht zu lassen, daß keine unumkehrbaren Tatsachen geschaffen werden. Deshalb lade ich zum 1. Schwabenstreich in Hamm für :

Die Freie Bewegung zur Unterstützung von freiem Wähler-Willen, Basis-Demokratie, Mitbestimmung und Volksentscheiden.

Er ist für den 27.12.2010, am Hauptbahnhof, Haupteingang geplant.
Beginn: 18:30 h, Schwabenstreich : 18:59-19:00 h.

Mitzubringen: Trillerpfeifen, Vuvuzela´ , Trommeln, alles was Lärm macht.
Wichtig : Ohrstöpsel
Plakate : Gegen Stuttgart 21 , die gescheiterte Schlichtung !

Weitere Informationen gibt es bei mir oder :
www.schwabenstreich.info

Kontakte auch über:
Roland Koslowski, Kv DieLinke, Hamm: 02381/21763

Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Gernot Schulz
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Stuttgart im Advent

Schau her, schau her, die Kerze brennt, hier in Stuttgart im Advent!
Überall der Weihnachtsduft – wärmend schwebt – in kalter Luft
Schneegestöber, kalter Wind – ach, da friert jedes Kind
Doch die Herzen werden warm, schaun die Augen Wunderkam
Mandeln, Zimt und Kerzenlicht trüben manche klare Sicht
Gedankenlos – es wird schon werden- treiben Hammel manche Herden
Und der Hirten Lobgesang, fängt mit Hassesreden an
Diese schöne Weihnachtszeit ist getrübt von Schmerz und Leid
Spott, Hohn, Hass und Gewalt, ach wie wurden Herzen kalt
Geschlagen, weil man schützt das Gute – den Bösen wünsche ich die Rute
Für die Weihnachtszeit besinnen, friedlich wieder neu beginnen
Ohne Lügen, Gier und Hohn – horch, ein heller Glockenton!
Ich wünsche euch von ganzem Herzen – ein Weihnachtsfest mit vielen Kerzen,
viel warmes Licht und gutes Denken, der Herrgott wird es uns schon lenken
Ich mahne zum Besinnen, den Irrsinn zu stoppen – nicht mehr beginnen
Das Hirn, das kann man nicht verschenken – viele nutzen es zum denken
Drum macht euch eure Kerzen an – es werde Licht bei Frau und Mann
Und das Denken kommt zurück zu Mann und Frau und Politik

Der Duft der Weihnacht kehre ein – in jedes Herz, in jedes Heim
Stuttgart im Advent – schau her, wie´s Lichtle brennt!

Liebe Grüße,

Bea ( Parkschützerin Nr. 32257 )

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Sammelaktion für die Parkschützer

Nach meinem Besuch am 11.12.2010 in Stuttgart habe ich fest gestellt, daß für die kalte Jahreszeit dringend benötigt werden:

Schlafsäcke, Zelte, Skijacken, Skihosen, Skianzüge, Warme Wolldecken, Schals, Handschuhe, Campingkocher und Moonboots.

Die Lieferadresse für die Sachen-per Post oder Paketdienst- sende ich bei entsprechender Anfrage zu.

Ich danke, auch im Namen der Parkschützern in Stuttgart.

Gernot-Peter Schulz
Email : gegenS21@gmx.net

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Schwabenstreiche in Emden und Groningen

Nach der gescheiterten Schlichtung und den nun geplanten Bauvergaben durch die Bahn, müßen wir schnell reagieren. Wir dürfen nicht zu lassen, daß keine unumkehrbaren Tatsachen geschaffen werden.

Deshalb lade ich zum 1. Schwabenstreich in Emden und Groningen für :

* Den Erhalt der Ems und des Dollarts
* Die Freie Bewegung zur Unterstützung von freiem Wähler-Willen, Basis- Demokratie, Mitbestimmung und Volksentscheide, ein.

Er ist für den 27.12.2010, in Emden und Groningen am Hauptbahnhof, Haupteingang geplant.
Beginn: 18:30 h , Schwabenstreich : 18:59-19:00 h.

Mitzubringen: Trillerpfeifen, Vuvuzela´s, Trommeln, alles was Lärm macht.
Wichtig : Ohrstöpsel
Plakate : Den Erhalt der Ems und des Dollarts, Gegen Stuttgart 21 , die gescheiterte Schlichtung !

Weitere Informationen gibt es bei mir.
Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Gernot Schulz
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Schwabenstreich in Stuttgart – Erlebnisbericht

Nach der Schlichtung mit Heiner Geissler kam der Begriff “Stresstest” für S21+ ins Gespräch.
In der Realität hat die Bahn ihn schon verloren.
Bei meiner Hinfahrt über Nacht von Bremen nach Stuttgart hatte der
IC2021 : 20 min Verspätung wegen Lokschaden.
ICE 799: Komplett ausgefallen

Rückfahrt:
IC 2816 anstelle von ICE 1010
IC 20202: 25 min Verspätung.

Nun zu dem Tag in Stuttgart.

Nachdem ich erst gegen 07.40 h – wegen Zugausfall – in Stuttgart an kam, ging die geplante Übergabe von Spenden für die Parkschützer erstmal in die Binsen.

Am späten Vormittag begann, nach einem Besuch eines Parkschützers, meine Programm in Stuttgart.

Als erstes übergab ich an der Mahnwache am Nordflügel die gespendeten Sachen. Nach einer freundlichen und herzlichen Begrüßung besuchte ich erstmal den Schloßpark.

Ich besuchte die Stelle des Grundwassermanagements, wo am 30.09.2010 die gewaltsame Polizeiaktion gegen die Parkschützer statt fand.

Viele Bäume sind mittlerweile mit Plüschtiere geschmückt.
Wer einmal diesen Ort besucht hat, weiß warum wir diesen Kampf führen. Wenn man sich vorstellt, daß diese Oase in Mitten von Stuttgart abgeholzt werden soll, über kommt einen Wut und Ohnmacht.
Auch das Engament derer, die direkt im Park direkt verweilen und ihren ” Dienst” dort verrichten ist sehr lobenswert. Jeder hier in Stuttgart, der sich auf seine Art und Weise für den Widerstand und den Schutz von Schloßpark und Bahnhof ist lobenswert.

Gegen Mittag begab ich mich wieder zurück zur Mahnwache und später in den Hauptbahnhof, wo ich mich mit einigen Parkschützern verabredet hatte, die ein, von Walter Sittler signiertes, Lebkuchenherz ersteigert hatten.
Weiterhin traf ich viele Parkschützer, die sich mit mir treffen wollten.

Um 13.00 h begann die offizielle Veranstaltung.

Boris Palmer, der Oberbürgermeister von Tübingen und Teilnehmer der Schlichtung wurde mit riesigen Beifall begrüßt. Seine Rede wurde mehrmals von : ObenBleiben Rufen skandiert.

Außerdem sprach Sabine Leidig, von DenLinken MdB.

Für beide Sprecher ist ein Kompromiss S21+ kein Thema.
Beide stehen voll hinter dem Konzept: K21.

Im Anschluß begaben sich die mehr als 50.000 Teilnehmer der Demo auf den Demonstrationszug durch die stuttgarter Innenstadt, vorbei an: Schloßpark, Landtag, CDU-Parteizentrale, hier gab es die lautesten Unmutsbekundungen gegen die Regierung Mappus.

Mit: ” Mappus weg “, ” Lügenpack “, und viel Lärm mit Trillerpfeifen, Vuvuzela´s.

Am Nordeingang ging die Demo offiziell zu Ende. Es kam zu keinerlei Ausschreitungen.

Am frühen Abend ging ich mit Wolfgang und dessen Sohn noch in den Schloßpark um Kerzen des Widerstandes aufzustellen. Dort schloßen sich Jana Knops aus Nürnberg, dort Veranstaltungsleiterin, und ihr Mitstreiter uns an.
Punkt 19.00 h hörte man aus allen Stadtteilen Stuttgarts die Schwabenstreiche der Stadt. Wir schloßen uns deren an.

Zurück an der Mahnwache wurde ich und später Jana auch, für einen Fernsehbericht über den Widerstand gegen Stuttgart21 interviewt.

Ich verbrachte die letzte Zeit bis zu meiner Abfahrt an der Mahnwache.

Ab Januar 2011 werde ich alle 4 Wochen besuchen. Ich kann vor allen in Stuttgart den Hut ziehen, die sich in diesem Kampf gegen diesen Politikerwahnsinns wehren.

Mich hat der Besuch gestärkt und werde weiterhin den Widerstand von Bremen aus unterstützen.

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Schwabenstreich in Bremen mit Walter Sittler – Erlebnisbericht

Walter Sittler war auf Einladung von Gernot Schulz, Schwabenstreich Bremen am 09.12.2010 zu Gast in Bremen.

Auf Grund der schlechten Witterung kam leider nur ” der Harte Kern” des Bremer Schwabenstreiches und Gäste aus Tostedt bei Hamburg.

Gast war auch Thorsten Kreuth, FreieWähler Hamburg und Veranstaltungsleiter -mit Verena Häggberg, ÖDP, sie war leider verhindert- vom Schwabenstreich in Hamburg.

Nach einer kurzen Begrüßung übergab G. Schulz das Mikrophon an den Schauspieler und Mitinitiatior des Stuttgarter Schwabenstreiches W. Sittler.

In einer kurzen Rede erklärte der Gast aus Stuttgart seine Beweggründe den Widerstand in seiner Heimatstadt anzuführen. Er erklärte in kurzen, aber sehr informativen Worten, wie es zu diesem Widerstand in Stuttgart kam.
Um 18.59 h führten die Anwesenden den Schwabenstreich mit Trillerpfeifen, Vuvuzela´s und viel Lärm am Hauptbahnhof durch.

Viele Passanten erkannten Walter Sittler und baten um Autogramme.

Für die Parkschützer in Stuttgart signierte Walter Sittler 10 Lebkuchenherzen “ObenBleiben” für eine Auktion zu deren Gunsten.

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Schwabenstreich in Essen

Einladung zum 1. Schwabenstreich in Essen am 20. Dezember 2010

Ich lade alle zum 1. Schwabenstreich in Essen gegen:
* Stuttgart21
* Die Gescheiterte Schlichtung
* Für die Bewegung zur Unterstützung von freiem Bürgerwillen, Basis-Demokratie, Mitbestimmung und Bürgerentscheide !!!

Wir treffen uns am Montag, den 20.12.2010, 18 – 19 h
am Willi-Brandt-Platz / Hollestr. gegenüber vom Hauptbahnhof an der Innenstadtseite

Mit zubringen: Trillerpfeifen, Vuvuzela´s, Trommeln sowie Transparente, Plakate, Handzettel !!!

Reinhard Mielke

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Montagsdemo und Hamburger Schwabenstreich demonstrieren gemeinsam

Am Montag, 22. November 2010 wird in Hamburg der siebte Schwabenstreich stattfinden.

Dazu rufen die Organisatoren der Montagsdemo sowie das Bündnis Hamburger Schwabenstreich erneut alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, sich an den Protesten friedlich zu beteiligen.

Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in weit über hundert deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“. Der Koordinator der Hamburger Montagsdemo Christian Kölle dazu: „Ob Protest gegen Umweltzerstörung, gegen Hartz IV oder die Umverteilung von Steuergeldern z.B. in die Taschen von Hochtief bei der Elbphilharmonie in Hamburg oder dem S 21-Projekt in Stuttgart – uns einigt als Bürgerbewegung der Protest gegen die Arroganz der Macht.“

Bürgerstreiche mit Trillerpfeifen Pauken, Kochtöpfen und Vouvouzelas usw. machen in Deutschland bei verschiedensten Protestaktionen die Runde.

Verena Häggberg und Thosten Keuth, Sprecher der Schwabenstreiche erläutern: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen leichtsinnige Hamburger Projekte wie die Privatisierung von Krankenhäuser und Energieversorgern und –netzen, die uns am Ende wieder alle teuer zu stehen kommen und eine unnötige Abhängig schaffen.“

Die Schwabenstreiche finden immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstraße) statt. Die Montagsdemo beginnt um 18.15 Uhr in der Mönckebergstr. (vor Saturn)

Hintergrund: Was ist eigentlich die Montagsdemo?
Wie der Name schon sagt sind es Demonstrationen am Montag seit August 2004, die sich bundesweit örtlich meistens eng an den Prinzipien der Montagsdemonstration in Magdeburg anlehnten. Organisiert und koordiniert aus einem überparteilichen Zusammenschluss, d.h. Parteilose, Mitglieder/Repräsentanten von Parteien und Aktivisten der sozialen Bewegungen, die auf Grundlage des gemeinsamen Ziel ‚Hartz IV muss weg’ zusammenarbeitet gegen die sozialen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen auf Unter- und Mittelschicht.

Hintergrund: bundesweite Schwabenstreiche außerhalb Stuttgarts?
Die Unterstützer gegen Stuttgart 21 nehmen durch die ganze Bundesrepublik immer mehr zu.

Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netzwerk mit Webblog unter www.schwabenstreich.info für mehr Basisdemokratie und gegen Politikerverdrossenheit, Behördenwillkür, Lobbyismus und Millardenverschwendung.

http://www.myheimat.de/hamburg/politik/montagsdemo-und-hamburger-schwabenstreich-demonstrieren-gemeinsam-d1066371.html

http://www.hamburg.die-freie.net/

http://www.oedp-hamburg.de/aktuelles/pressemitteilungen?mid=8636

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Schwabenstreiche Lüneburg, Uelzen, Gifhorn und Wolfsburg entlang der Trasse A 39

Ich organisiere die bundesweite Schwabenstreiche gegen Stuttgart21.

Ich möchte den Schwabenstreich ab dem 27.12.2010 in Lüneburg, Uelzen, Gifhorn und Wolfsburg entlang der Trasse der A 39 jeden Montag durchführen und bitte um Eure Hilfe und Unterstützung.
Den Schwabenstreich werden wir dann gemeinsam jeden Montag zur gleichen Zeit durchführen.

Weitere Informationen erhaltet Ihr auch unter: www.schwabenstreich.info

Über eine Veröffentlichung einer Einladung für unsere gemeinsamen Veranstaltungen freue ich mich sehr.

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Schwabenstreich in Bremen
Jeden Montag finden in Bremen um 18.45 Uhr vor dem Hauptbahnhof nun auch in Bremen die “Schwabenstreiche” gegen das Monsterprojekt “Stuttgart 21″ statt. Ziel der friedlichen Demonstrationen ist es, mit Instrumenten/Gerätschaften aller Art für eine Minute so viel Krach zu machen wie möglich und gemeinsam mit anderen seinen Protest gegen dieses Projekt zu bekunden

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Für weitere Informationen übersenden über sende ich Ihnen meine Einladung zum Schwabenstreich in Bremen.
Ich freue mich auf unsere gemeinsamen Aktionen.

ObenBleiben
Gernot Schulz
gegenS21@gmx.net
Mitglied bei www.parkschuetzer.de

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Justizminister irritiert über Abrissarbeiten in Rheinfelden

http://www.badische-zeitung.de/justizminister-irritiert-ueber-abrissarbeiten-in-rheinfelden?r=117#last-comment

Kommentar Peter Schulz:

Ich habe vor wenigen Wochen beim Petitionsausschuß die Forderung eines sofortigen Abrisstopes eingereicht. Es dauerte fast 2 Wochen bis ich Antwort bekam: Die üblichen Phrasen. Ich habe bei 1 Mitglied des Ausschusses -Die Grünen/Bündnis90- angerufen. Sein weibliches Sprachrohr hat mir irgendwelche Märchen erzählt-er selber hätte leider keine Zeit. Ich habe bei dem verantwortlichen Mitarbeiter beim Regierungspräsidium angerufen: Keine Unterstützung. Immer die gleichen Phrasen. Jetzt auf einmal fällt es Herr Goll ein, sich zu Wort zu melden. Welche Hämme Herr Goll.

Ich fordere daß: Herr Martin Steiger, Vorstand Energiedienst AG sofort aus dem Stiftungsforum der Stadt Rheinfelden entlassen wird.

Ich frage, Herrn Franz Brüstle 1. Vors. BUND OG Albbruck, sowie den Vorsitzenden des BundNatur Kv Lörrach, welche Legitimation der BundNatur hat, solche Entscheidungen zu treffen, und ob diese Entscheidungen dem Willen der Bevölkerung entsprechen. Der BundNatur erwegt den Eindruck eine demokratisch gewählte Institution zu sein, die legitimiert ist, solche gravierende Entscheidungen zu treffen. Es hat sich auch eine borniert, sture Haltung des BundNatur erwiesen, bezüglich der 2 % Ausgleichsflächen, die auch anderweitig vorhanden waren.

Die Grünen im Kv Lörrach und ein Großteil der Grünen im Ortsverband Rheinfelden haben sich mit der gleichen sturen Haltung hervor getan.

Was noch gravierender ist: Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Pfister ist gleichzeitig auch noch oberster Denkmalschützer in diesem Bundesland, was einmalig in Deutschland ist. Diese Konstellation ist ein Widerspruch in sich.

Herr Goll möge jetzt bitte nicht den Rauscheengel spielen, wußte er doch sicherlich schon früh genug von den Plänen in Rheinfelden, da Herr Pfister ja sein Parteikollege ist.

Herr Pfister und Herr Goll, da Sie ja einer Konservativen Regierung anstehen, sollten Sie auch wissen was Konservativ heißt:

Konservativ kommt aus dem Lateinischen und heißt: Bewahren !!

Nicht Zerstören, in Stuttgart zerstören SIE schon genug. Man muß in Baden-Württemberg aufpassen, daß nicht noch andere Denkmäler abgerissen werden.

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Liste aller Bundestagsabgeordneter, die gegen Bau- und Vergabestopp Stuttgart 21 gestimmt haben

An Alle Schwabenstreichler und Anhänger.

In der Liste findet Ihr alle Bundestagsabgeordnete, die gegen einen Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21 gestimmt haben. Stellt Sie für ihr verantwortungsloses Verhalten zur Rede und gebt Ihnen bei der nächsten Wahl die Quittung!

ObenBleiben
Gernot

http://www.abgeordnetenwatch.de/vorlaeufiger_bau_und_vergabestopp_bei_stuttgart_21-605-341—abstimmungsverhalten-abst_nein.html#abst_verhalten

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Groß-Demo am 11.12.2010 in Stuttgart

Ein Hallo an alle Schwabenstreiche !!

Wer von Euch fährt am 11.12.2010 nach Stutgart ?
Freue mich über Eure Rückmeldung.

Grüße aus Bremen

Gernot
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Einladung zum Nikolaus – Schwabenstreich am 06.12.2010 in Bremen

Das Herz am rechten Fleck

Die Freie Bürger Bewegung zur Unterstützung von freiem Wähler-Willen, Basis-Demokratie, Mitbestimmung und Volksentscheide.

Wir treffen uns am Montag, den 06.12.2010, 18.45- 19.30 h, Am Haupteingang des Bremer Hauptbahnhofes.

Mitzubringen: Trillerpfeifen, Vuvuzela´s, Trommeln, alles was Lärm macht.
Wichtig : Ohrstöpsel

Plakate : Gegen Stuttgart 21 , die gescheiterte Schlichtung , für die Solidarität mit den Umweltschützern von Chimki.

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Einladung zum Nikolaus – Schwabenstreich mit Walter Sittler in Bremen am 09.12.2010

Ich lade alle zum 15. Bremer Schwabenstreich gegen Stuttgart21 ein.
Gast : Walter Sittler vom Schwabenstreich Stuttgart

Wir treffen uns am Donnerstag, den 09.12.2010, 18.45- 19.30 h, Am Haupteingang des Bremer Hauptbahnhofes.

Mitzubringen: Trillerpfeifen, Vuvuzela ´ s, Trommeln, alles was Lärm
Wichtig : Ohrstöpsel

macht Transparente: Gegen Stuttgart 21, die gescheiterte Schlichtung.
Solidarität mit den Umweltschützern von Chimki / bei Moskau

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Vortrag und Schwabenstreich in Essen

Samstag, 04.12.2010:

Unperfekthaus Raum 404, Essen, Friedrich-Ebert-Str. 18

16:00 “Stuttgart21 – was geht uns das an” Anschließend offene Diskussion

19:00 Schwabenstreich

Infos: k21@stefan-meinert.de

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Wenn Geschichte abgerissen wird…

Es scheint keine Hoffnung mehr zu geben für das alte Rheinkraftwerk. Der riesige Industriebau aus dem Jahr 1898 wird abgerissen – so steht es in den Verträgen. Doch es wäre auch eine andere Nutzung für das Gebäude denkbar gewesen. Bei zahlreichen Industriedenkmälern in der Region wurden Lösungen gefunden, um sie vor dem Verschwinden zu bewahren. Museum, Gewerbepark oder Wohngebiet – die Möglichkeiten sind vielfältig und meist auch erfolgreich. Müssen solche Kulturdenkmäler wie das in Rheinfelden also stärker geschützt werden? Wie kann das Bewusstsein für deren historische Bedeutung geschärft werden? Oder ist es richtig, dass alte Kästen Platz für Neues machen?

http://politik.suedblog.de/2010/11/11/wenn-geschichte-abgerissen-wird/comment-page-1/#comment-393

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21. Schlichtungsrunde

Mopsi zu Tanja: heute wird keine Werbung gemacht!
Tanja: es wär mir aber wichtig!
Mopsi: heute nicht, heute wollen wir die Menschen mitnehmen!
Tanja: Wohin?
Mopsi: nach Bratislava
Tanja: Ohne Werbung?
Mopsi: Nur mit Fakten
Tanja: was schlagen sie vor?
Mopsi: Alles an den Tisch, alles auf den Tisch. Sie und der Bräuchle auch!
Tanja: Ich will aber mit dem Kefer, das muss ich ganz klar sagen.
Mopsi: der Bräuchle hat sich zuerst gemeldet!
Tanja: des isch mir nicht wichtig, der Kefer lacht schöner das muss ich ganz deutlich feststellen.
Geissler: eh Frau Gönner hier geht es nicht ums Lachen, nicht wahr, es geht darum wer hier der Chef ist, das sollen die Zuschauer verstehen, nicht wahr!

Bräuchle: Genau, ich bin hier der Chef! Und überhaupt, die Gegner verletzen andauernd die Friedenspflicht, indem sie vehement gewaltfrei bleiben.
Geissler: Nun äh, Herr Bräuchle, von einem Pfarrer, nicht wahr, hätte ich erwartet, dass er das anerkennt, nicht wahr.
Bräuchle: das mache ich nur, wenn ich ins Deeskalationsteam darf.
Geissler: Herr Ministerpräsident sprechen sie mal ein Machtwort, nicht wahr, so geht es ja nicht, was soll denn der Zuschauer da draussen denken, nicht wahr.

Mopsi: alles an den Tisch, alles auf den Tisch, erst Tanja, dann Bräuchle und dann OBEN BLEIBEN

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Eigentlich wollten wir nur einen vergrabenen Unsinn verhindern…

So wie es aussieht, müssen wir auch noch die Entmachtung der Demokratie und der Verfassung durch Leute wie Merkel und DeMisère verhindern. Der Mensch wächst mit den Aufgaben !!

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Schwabenstreich Hamburg

Montags, 18.30 bis 19:15, Hamburg Hauptbahnhof, Vorplatz Ecke gegenüber Spitalerstraße

Bürgerstreiche mit Trillerpfeifen Pauken, Kochtöpfen und Vouvouzelas usw. machen in Deutschland bei verschiedensten Protestaktionen die Runde. Sie können leicht in den verschiedensten Stadtteilen durchgeführt werden.
Sie werden wirksamer, wenn sie sich zum Schluss an einem zentralen Sammelpunkt vor dem Hauptbahnhof vereinigen!

Die bundesweiten Bürgerstreiche finden zeitgleich montags mit dem dem Schwabenstreich der Stuttgarter S-21-Gegner statt und solidarisieren sich mit dieser Bewegung!

Es geht längst über den unmittelbaren Anlass hinaus um eine Demonstration gegen die Arroganz der Macht und den brutalen Polizeieinsatz in Stuttgart, von oberster Ebene angeordnet, gegen friedlich demonstrierende Jugendliche, bei dem ein Demonstrant durch Wasserwerfereinsatz sein Augenlicht verlor.
Es geht gegen Konzerne wie Hochtief, die auch in Hamburg bei der Elbphilharmonie oder der Bebauung des Altonaer Güterbahnhofs sich an der Staatskasse schamlos bedienen und Immobilienspekulation größten Ausmaßes zulasten von bezahlbaren Wohnraum und Umwelt betreiben
Es geht um eine neue Protestform in einem allgemeinen Stimmungsumschwung hin zum aktiven Widerstand gegen Streichungen und Krisenprogramme in Berlin, Hamburg und anderen Landeshauptstädten.

Die Montagsdemo trifft sich wie gehabt um 18.15 vor Saturn/Mönckebergstraße mit offenem Mikrofon und Musik und demonstriert um 18.45 über Lange Mühren und Spitaler Straße zum Hauptbahnhof Vorplatz. Dort treffen wir auf das Aktionsbündnis von Die Freie und ÖDP und führen gemeinsam den Bürgerstreich durch. Anschließend Kundgebung mit offenem Mikrofon bis 19.15 Uhr.

Die Montagsdemo führte schon seit Wochen den “Störtebekerstreich” bei ‘Saturn’ durch. Seit 2 Wochen entwickelt sich das gemeinsame Vorgehen mit dem o.g. Aktionsbündnis sehr erfolgreich in solidarischer Atmosphäre

Beteiligt Euch breit am Bürgerstreich und Montagsdemo – macht dafür noch breiter Werbung! Trillerpfeifen, Tröten usw mitbringen!

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Schwabenstreich Balingen

Am Montag, 8. November, fand in Balingen (Zollernalbkreis) der erste größere gemeinsame
“Schwabenstreich” gegen “Stuttgart 21″ (S 21) statt.

Zwischen 50 und 60 Teilnehmer waren dabei und auch eine aktive Parkschützerin aus Stuttgart zeigte sich beeindruckt, dass es auch in der “Provinz” Widerstand gegen “S 21″ gibt.

Die lautstarke, gleichberechtigte Aktion, an der Aktivisten der Montagsaktion Zollernalb, Mitglieder der Grünen, der MLPD Zollernalb, von Courage Balingen sowie IG-Metaller und Andere beteiligt waren, wird kommenden Montag wieder um 19.00 Uhr im Anschluss an die Montagsaktion Zollernalb “Weg mit Hartz IV – das Volk sind wir” fortgesetzt.

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5ter Schwabenstreich in Hamburg

Am Montag, 08. November 2010 wird in Hamburg der fünfte Schwabenstreich stattfinden. Dazu rufen ÖDP und Die Freie Wähler Gemeinschaft erneut auf. Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in weit über hundert deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“.

Die Freie und die ÖDP fordern alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu auf, sich an den Protesten zu friedlich beteiligen. An diesem Montag werden auch erneut die Montagsdemonstranten dazu kommen.

ÖDP Landesgeschäftsführerin Verena Häggberg erläutert: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen sinnlose Hamburger Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie.“

Die Schwabenstreiche finden immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstraße) stattfinden. Bitte Trillerpfeifen, Tröten und alles, was laut ist, mitbringen!

FWG Die Freie Landesgeschäftsführer Thorsten Keuth zum weiteren Vorgehen: „Wir laden sowohl Einzelpersonen, wie Organisationen ein, sich zu beteiligen. Der Protest kommt aus der Mitte der Gesellschaft! Ich gehe davon aus, dass das Interesse auch in Hamburg noch weiter wachsen wird.“

Hintergrund: Was ist eigentlich die ÖDP?
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 gegründet. In der ÖDP arbeiten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach „Immer mehr“ das Prinzip Verantwortung entgegensetzen: „So leben, daß Zukunft bleibt!“ Angestrebt wird eine Wende im Lebens- und Wirtschaftsstil – weg von der Überfluß- und Verschwendungswirtschaft, hin zu Nachhaltigkeit und echter Lebensqualität. Thematische Schwerpunkte der ÖDP als wertorientierter Partei liegen auf den Themenkomplexen „Umwelt“, „Familie“ und „saubere Demokratie“.
Mit etwa 6.500 Mitgliedern und über 400 kommunalen Mandaten ist die ÖDP die erfolgreichste nicht-extremistische Kleinpartei in Deutschland.

Hintergrund: Was ist eigentlich Die Freie Wähler Gemeinschaft?
Die Bundespartei FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT – kurz FWG Die Freie – versteht sich als Organ, um auf bundespolitischer und landespolitischer Ebene zu wirken und die kommunalen Interessen der autarken
Organisationen und Gliederungen der freien Wähler Gemeinschaften und sowie weiteren unabhängigen Organisationen, die mittlerweile bundesweit über 280.000 Mitglieder umfassen, ebenengerecht und nachhaltig zu vertreten. Thematische Schwerpunkte sind hierbei seit vielen Jahren freie „Wirtschaft“ ohne gekaufte Entscheidungen durch hohe Parteispenden, Bestechung oder Lobbyismus, solide „Finanzen“ nicht zu Lasten der nachfolgenden Generationen sowie „Justiz“ mit konsequenter Gerechtigkeit im Rechtsstaat.

Hintergrund: bundesweite Schwabenstreiche außerhalb Stuttgarts?
Die Unterstützer gegen Stuttgart 21 nehmen durch die ganze Bundesrepublik immer mehr zu.

Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netzwerk mit Webblog unter www.schwabenstreich.info für mehr Basisdemokratie und gegen Politikerverdrossenheit, Behördenwillkür, Lobbyismus und Millardenverschwendung.

http://www.myheimat.de/hamburg/politik/die-freie-waehler-gemeinschaft-und-oedp-initiieren-5ten-schwabenstreich-in-hamburg-d1000558.html

http://www.hamburg.die-freie.net/

http://www.oedp-hamburg.de/aktuelles/pressemitteilungen?mid=8636

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4ter Schwabenstreich in Hamburg

Am Montag, 01. November 2010 wird in Hamburg der vierte Schwabenstreich stattfinden. Dazu rufen ÖDP und Die Freie Wähler Gemeinschaft auf. Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in vielen deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“.

Die Freie und die ÖDP fordern alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu auf, sich an den Protesten zu friedlich beteiligen. An diesem Montag wollen auch Die Hamburger Linken dazu kommen.

ÖDP Landesgeschäftsführerin Verena Häggberg erläutert: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen sinnlose Hamburger Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie.“

Die Schwabenstreiche finden immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstraße) stattfinden. Bitte Trillerpfeifen, Tröten und alles, was laut ist, mitbringen!

Die Freie Wähler Gemeinschaft Landesgeschäftsführer Thorsten Keuth zum weiteren Vorgehen: „Wir laden sowohl Einzelpersonen, wie Organisationen ein, sich zu beteiligen. Der Protest kommt aus der Mitte der Gesellschaft! Ich gehe davon aus, dass das Interesse auch in Hamburg weiter wachsen wird.“

Hintergrund: Was ist eigentlich die ÖDP?
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 gegründet. In der ÖDP arbeiten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach „Immer mehr“ das Prinzip Verantwortung entgegensetzen: „So leben, daß Zukunft bleibt!“ Angestrebt wird eine Wende im Lebens- und Wirtschaftsstil – weg von der Überfluß- und Verschwendungswirtschaft, hin zu Nachhaltigkeit und echter Lebensqualität. Thematische Schwerpunkte der ÖDP als wertorientierter Partei liegen auf den Themenkomplexen „Umwelt“, „Familie“ und „saubere Demokratie“.
Mit etwa 6.500 Mitgliedern und über 400 kommunalen Mandaten ist die ÖDP die erfolgreichste nicht-extremistische Kleinpartei in Deutschland.

Hintergrund: Was ist eigentlich Die Freie Wähler Gemeinschaft?
Die Bundespartei FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT – kurz FWG Die Freie – versteht sich als Organ, um auf bundespolitischer und landespolitischer Ebene zu wirken und die kommunalen Interessen der autarken
Organisationen und Gliederungen der freien Wähler Gemeinschaften und sowie weiteren unabhängigen Organisationen, die mittlerweile bundesweit über 280.000 Mitglieder umfassen, ebenengerecht und nachhaltig zu vertreten. Thematische Schwerpunkte sind hierbei seit vielen Jahren freie „Wirtschaft“ ohne gekaufte Entscheidungen durch hohe Parteispenden, Bestechung oder Lobbyismus, solide „Finanzen“ nicht zu Lasten der nachfolgenden Generationen sowie „Justiz“ mit konsequenter Gerechtigkeit im Rechtsstaat.

Hintergrund: bundesweite Schwabenstreiche außerhalb Stuttgarts?
Die Unterstützer gegen Stuttgart 21 nehmen durch die ganze Bundesrepublik immer mehr zu.

Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netzwerk mit Webblog unter www.schwabenstreich.info für mehr Basisdemokratie und gegen Politikerverdrossenheit, Behördenwillkür, Lobbyismus und Millardenverschwendung.

http://www.myheimat.de/hamburg/politik/die-freie-waehler-gemeinschaft-und-oedp-initiieren-4ten-schwabenstreich-in-hamburg-d979756.html

http://www.hamburg.die-freie.net/

http://www.oedp-hamburg.de/aktuelles/pressemitteilungen?mid=8636

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Mit Gewalt illegal gerodet, mit Liebe neu bepflanzt

Robin Wood und Parkschützer pflanzen 50 neue Bäume

Stuttgart, 30. Oktober 2010: Auf dem am 1. Oktober illegal gerodeten Areal im Stuttgarter Schlossgarten haben Mitglieder von den Parkschützern und Robin Wood heute 50 junge Platanen, Eschen und Spitzahornbäume gepflanzt. Mit ihrer Aktion fordern Robin Wood und Parkschützer, dass die Arbeiten am Grundwassermanagement für das Bahn-Projekt Stuttgart 21 sofort eingestellt werden und das Gelände dem Park zurückgegeben wird. Durch die bis 2024 vorgesehene Grundwasserabsenkung um ca. zehn Meter sind die Bäume im gesamten Schlossgarten gefährdet. Der illegalen Baumfällung durch die Deutsche Bahn war am 30. September ein brutaler und rechtswidriger Polizeieinsatz gegen eine friedliche Demonstration vorausgegangen, der ‘Schwarze Donnerstag’. Auch heute demonstrierten wieder mehrere zehntausend Menschen gegen Stuttgart 21. Unter dem Motto „Kultur statt Größenwahn! Nein zu Stuttgart21“ forderten sie einen umfassenden und sofortigen Bau- und Vergabestopp für S 21.

„Das Großprojekt Stuttgart 21 fügt unserem Staat und unserer Gesellschaft enormen Schaden zu“, sagt Landschaftsgärtner und Parkschützer Hansjörg Bärtschi. „Am 30. September wurde ein Staat jenseits unsere Rechtsordnung sichtbar: ein Staat, der illegale Baumfällungen deckt, der Grundrechte wie das Demonstrationsrecht opfert zugunsten von Partikularinteressen, ein Staat, der mit brutaler Gewalt gegen seine Bürger vorgeht. Die Arbeiten am Grundwassermanagement begannen mit einem vorsätzlichen Verstoß gegen europäisches Recht und geltende Planfeststellungsbeschlüsse. Damit haben diese Arbeiten jegliche Legitimität verloren und müssen sofort gestoppt werden. Der Schaden, der durch die Fällung Jahrhunderte alter Bäume entstanden ist, ist nicht wieder gut zu machen. Das ist aber kein Grund, jetzt mit dem zerstörerischen Treiben fortzufahren. Wir pflanzen stattdessen neue Bäume und schließen damit die Wunde.“
Spätestens seit gestern ist bekannt, dass die Bahn trotz der laufenden Schlichtungsgespräche wie geplant weiter baut, dadurch Fakten schafft und sich an keinerlei Zusagen hält. Entgegen den Abmachungen im Vorfeld der Schlichtungsgespräche wurde in den vergangenen Tagen auf dem Gelände des Grundwassermanagements betoniert, zahlreiche Betonteile wurden angeliefert. Fast gleichzeitig musste die Bahn eingestehen, dass auch der erklärte Aufschub der Südflügelentkernung nicht eingehalten wurde. Von staatlicher Seite ist derzeit keine Ahndung der Rechtsverstöße rund um den 30. 9. erkennbar.

„Die Landesregierung hat aus dem Konflikt um Stuttgart 21 nichts gelernt. Sie bleibt bei ihrer sturen, arroganten Haltung und lässt zu, dass weiter Fakten geschaffen werden, die den laufenden Gesprächen und einer Konfliktlösung im Wege stehen“, sagt Kei Andrews von Robin Wood. „Es ist schön, wenn bei den Schlichtungsgesprächen noch einmal viele Argumente und fachliche Details für eine große Öffentlichkeit ausführlich debattiert werden. Aber was bringt das, wenn aus all dem Wissen und all den Erkenntnissen keine Konsequenzen gezogen werden?“

Rückfragen an Kei Andrews von Robin Wood, Tel. 0151-28206614 oder an Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, Tel. 0174-7497868 oder an Fritz Mielert, Tel. 0176-66681817

Internet: www.robinwood.de/verkehr und www.bei-abriss-aufstand.de und twitter.com/AbrissAufstand und www.parkschuetzer.de

Presseerklärungen und Hintergrundinfos / Presseportal: www.parkschuetzer.org/presse

Presseerklärung Posted on 30. Oktober 2010 by Fritz

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Schwabenstreich Cuxhaven

siehe

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1174030/L%C3%A4nderspiegel-vom-30-Oktober-2010

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Der Schwabenstreich – auch in Bremen!

Jeden Montag auch in Bremen: “Schwabenstreich” zur Unterstützung der Stuttgarter in ihrem riesigen Protest gegen Abriß und Untertunnelung ihres Hauptbahnhofes (“S 21”) auch in Bremen. Er wird organisiert von Gernot Schulz und unterstützt von der Bremer Montagsdemo, die nach ihrer Kundgebung, die um 17.30 auf dem Marktplatz beginnt, vor den Bremer Hauptbahnhof ziehen. Hier ein Interview mit Gernot über einige Vorder- und Hintergründe. Die Fragen stellte Sönke Hundt.

Frage: Was ist der “Schwabenstreich” eigentlich? Welche Ziele verfolgt er? Wann und warum ist er gegründet worden? Wer organisiert das in Bremen? Was passiert genau dabei?

Antwort: Der Schwabenstreich bezeichnet im schwäbischen Sprachraum eine oft wagemutige Handlung, die gewisse intellektuelle Fähigkeiten voraussetzt und in der Regel einen vorteilhaften Ausgang für den Handelnden hat. Der Schwabenstreich ist auch ein Gedicht von Ludwig Uhland. Er wurde als Form der Demonstration gegen Stuttgart 21 von Walter Sittler und Gangolf Stocker gegründet. Am besten, man sieht sich die Action mal auf den Videos hier an:

Gegründet wurde der Schwabenstreich in Bremen am 12.09.2010 von Andreas Falk aus Schorndorf, dessen Sohn hier lebt. Ich habe die Organisation dann de facto am gleichen Tag übernommen. Ich führe ihn am Hauptbahnhof jeden Montag von 18.30-19.00 h durch. Zuerst halte ich eine Rede über die vergangene Woche in Stuttgart und von 18.59-19.00 h kommt dann der eigentliche “Schwabenstreich”. Der besteht aus möglichst viel Krach in kurzer Zeit als Protestform.

Frage: Wann findet in Bremen der nächste “Schwabenstreich” statt?

Antwort: Schon am kommenden Montag, 01.11.2010, Bremen Hauptbahnhof, Haupteingang. Um 17.30 beginnt die Bremer Montagsdemo, wie jeden Montag, auf dem Bremer Marktplatz. Dann folgt eine Demo zum Hanseatenhof. Um ca. 18.30 geht’s weiter zum “Schwabenstreich” vor dem Hauptbahnhof. Ab 18.45 beginnt der “Schwabenstreich” mit dem offenen Mikrofon. Von 18.59 bis 19.00 folgt dann eine Minute Krach.

Frage: Wie kam die Zusammenarbeit mit der Montagsdemo zustande?

Antwort: Am 13.09. wartete ich am Hauptbahnhof auf die Teilnehmer des 1. Schwabenstreiches. Und als niemand kam, wollte ich eigentlich schon enttäuscht nach Hause gehen. Aber da trat die Montagsdemo auf. Die Teilnehmer haben sich mit uns solidarisch erklärt. Seitdem machen wir das gemeinsam.

Frage: Wie hoch war die Beteiligung beim letzten Mal? Wie ist das Echo?

Antwort: Die Beteiligung beim letzten Schwabenstreich in Bremen lag bei 20 Personen.
Die Resonnanz ist gut für bremische Verhältnisse. Wir haben immer 20 – 30 Personen.

Frage: Welches sind die wichtigsten Ziele der Bewegung gegen den Umbau bzw. Abriß des Stuttgarter Hauptbahnhofs?

Antwort:
1. Erhalt des Kopfbahnhof mit 16 Gleisen. 2. Ausbau der Kapazität des Kopfbahnhofes für einen interigrierten Taktfahrplanes. 3. Erhalt des Lebensraumes Schloßpark 4. Erhalt der Mineralquellen in Stuttgart, die es sonst nur noch in dieser Form in Budapest gibt. 5. Erhalt des Gleisvorfeldes als Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere und als Klimaregulator für Stuttgart

Frage: Was bringt die Leute – und die Stuttgarter sind ja eher als friedlich bekannt – so auf die Palme, dass sie solche Riesendemonstrationen und mit so viel Krach und Echo auf die Beine bekommen?

Antwort: Was die Leute auf die Palme bringt?
* Dass ihnen wichtige Unterlagen vorenthalten werden. * dass sie bei dem Bürgerbegehren betrogen wurden. * dass mit falschen Zahlen schön gerechnet wird.

Frage: Was steckt eigentlich deiner Meinung wirklich hinter dem Umbau? Die offiziell genannten sind nicht die wahren? Welche wirtschaftlichen Interessen sind deiner Meinung nach der eigentliche Motor für den Umbau?

Antwort: Es handelt sich im Kern um ein rieisiges Immobliengeschäft. 1997 hat die Stadt Stuttgart der Bahn bereits das gesamte Gleisvorfeld abgekauft. Und das sind an die 100 Hektar Fläche in der allerbesten Stadtlage. Es ist das Geschäft einzelner: Banken, Immobilienfirmen. In denen zum Teil auch stuttgarter Politiker vertreten sind.

Frage: Könntest du die riesige Protestbewegung umschreiben? Wer protestiert? Aus
welchen Kreisen der Bevölkerung kommen die Protestierer?

Antwort: Die Protestbewegung umschreibt die ganze Bevölkerungsskala von Oben bis Unten: Anwälte, Ärzte, Architekten, Ingenieure, die gesamte Mittelschicht, Rentner, Schüler, Familien mit Kindern, alle.

Frage: In den Medien spielt Heiner Geißler als Schlichter zwischen Befürwortern und Gegnern eine zentrale Rolle. Kann es überhaupt einen Kompromiss geben?

Antwort: Nein. Es ist Zeitschinden für Mappus, Gönner und Grube. Sie brauchen Zeit, um unumkehrbare Fakten zu schaffen. Grube hat vier Tunnelprojekte ausgeschrieben, die nicht einmal planfestgestellt sind. Kosten: 1,5 Milliarden €. Das Grundwassermanagement wird vorangetrieben, der Südflügel wird weiterentkernt. Uns wurde eine Friedenspflicht während der Schlichtung – keine Demos – zugewiesen. Es gibt nur Kopfbahnhof oder Tiefbahnhof. Es sind baulich keine Kompromisse machbar.

Frage: Wird es Geißler gelingen, die Protestbewegung zu spalten? Die “Parkschützer” z.B. haben erklärt, dabei nicht mitzumachen?

Antwort: Nein, die Parkschützer sind eh aussen vor bei der Friedenspflicht, weil sie nicht am Tisch sitzen. Im übrigen § 8 GG gilt auch bei dieser Schlichtung. Es geht ja nicht um Streiks oder Tarifverhandlungen, wo man sich zwischen 3,5 oder 5,7 Prozent irgendwo einigen kann.

Frage: Der Protest gegen Stuttgart 21 hat vielen Stuttgarterinnen und Stuttgartern wohl die Augen geöffnet über den wahren Charakter unserer Gesellschaftsordnung. Inwiefern geht der Protest über den Protest gegen ein großes Bauvorhaben hinaus?

Antwort: Es ist die Politikerwillkür, das Schaffen von Fakten, unerlaubtes Abholzen von 25 alten Bäumen, Hinwegsetzen über den Willen der Mehrheit der Bevölkerung von Stuttgart. Das empört die Teilnehmer an den Demos.

Frage: Im Gespräch sind ein Bürgerentscheid oder ein Volksentscheid? Was sind die
Unterschiede bzw. wofür machst du dich stark?

Antwort: Nur für einen Bürgerentscheid! Hier entscheidet die Bevölkerung von Stuttgart. Beim Volksentscheid würde die Bevölkerung von Baden-Württemberg entscheiden. Was eh irrsinnig ist, weil es auf dem Land gar keine Informationen über das Projekt gibt, die Bevölkerung erzkonservativ ist und ohne zu denken für das S21 stimmen würde. Ich bin nur für den Bürgerentscheid.

Frage: In den Umfragen scheinen die Grünen und sogar die SPD von der Protestbewegung zu profitieren? Ist ihr Engagement glaubhaft?

Antwort: Die SPD hat zuerst für S21 gestimmt. Dann ist die Partei umgeschwenkt und macht jetzt ihre Meinung von diesem Entscheid abhänig. So langsam wird sie aber auch wach. Die Bundes-SPD hat sich auch zu lange verschlossen verhalten. Die Grünen sind gegen S21 aus den ökonomischen und ökologischen Gründen. Sie stand immer gegen an.

Letzte Frage: Wie schätzt du die Erfolgsaussichten des Protestes ein?

Anwort: GUT! Es wird nicht gebaut, alleine deswegen nicht, weil man in Deutschland immer mehr Gegner findet. Auch in den verschiedenen Parteien.

Vielen Dank für das Gespräch! Und … nicht vergessen: am kommenden Montag, 1.11.10 um 18.30 Uhr am Bremer Hauptbahnhof zum “Schwabenstreich”!

http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/zurueck/bremennews/artikel/der-schwabenstreich-auch-in-bremen

29.10.10

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Sammelaktion für die Parkschützer

Wir sammeln für die Parkschützer für die Kalte Jahreszeit:

Zelte, Schlafsäcke, Daunendecken, Wolldecken, Campingkocher,Regenschutz, Daunenjacken. Skimützen,Skihosen,Skijacken,Moonboots,Handschuhe, Schals,Muetzen.

Versandadresse erfahrt Ihr bei: gegenS21@gmx.net

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Schwabenstreich Düsseldorf

Nachdem bei den letzten beiden Schwabendtreichen immer so knapp 40 Leute da waren, rechnet man diesmal mit noch mehr Teilnehmern. Das Rahmenprogramm nimmt langsam Formen an. Gestern und die zwei vergangenen male spielte Hanno den Stuttgart 21 Blues auf der Mundharmonika und ab kommender Woche werden die neu gegründeten Rythm of Resistance Duisburg aufspielen. Laut Tim von Robin Wood gibt es die ersten Internetvideos und die Presse rollt langsam an. Langsam kristallieren sich Strukturen heraus. Kurz um, die Sache bekommt langsam Struktur.

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Schwabenstreich Bremen

Zum 7. Bremer Schwabenstreich waren wieder 30 Leute hier und das Fernsehen: Radio Bremen sendet vom Schwabenstreich morgen abend im Regionalprogramm. Setze den Bericht dann ein.
Nächste Woche denke ich werden wir wieder mehr werden.
Polizei ist in Bremen, OberCool….. Wünsche es Euch in Stuttgart auch so.
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Schwabenstreich in Hamburg

Am Montag, 18. Oktober 2010 wurde in Hamburg der zweite Schwabenstreich veranstaltet. Dazu rufen ÖDP und Die Freie Wähler Gemeinschaft auf. Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in vielen deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“.
Die Freie und die ÖDP fordern als Aktionsbündnis alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu auf, sich an den Protesten zu friedlich beteiligen.
ÖDP Landesgeschäftsführerin Verena Häggberg erläutert: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen sinnlose Hamburger Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie.“
Die Schwabenstreiche sollen von nun an immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstraße) stattfinden. Bitte Trillerpfeifen, Tröten und alles, was laut ist, mitbringen!
FWG Die Freie Landesgeschäftsführer Thorsten Keuth zum weiteren Vorgehen: „Wir laden sowohl Einzelpersonen, wie Organisationen ein, sich zu beteiligen. Der Protest kommt aus der Mitte der Gesellschaft! Ich gehe davon aus, dass das Interesse auch in Hamburg wachsen wird.“

Schwabenstreich Hamburg Aktionsbündnis ÖDP und Die Freie Wähler Gemeinschaft

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Schwabenstreich Berlin

Seit Monaten finden jeden Abend in Stuttgart und der Umgebung, aber auch weit darüber hinaus, lautstarke Proteste, genannt Schwabenstreich, gegen das städtische und verkehrsindustrielle Umbauprogramm Stuttgart 21 statt. Um Punkt 19 Uhr tönt und lärmt es dort auf den Plätzen und Dächern der Stadt. Stuttgart 21 ist deutschlandweit zum Symbol einer Politik geworden, die es versäumt oder umgangen hat, die Bürger_innen in Entscheidungen mit einzubeziehen. Der Schwabenstreich symbolisiert dagegen die Entschlossenheit gegen diese Entmündigung vorzugehen und sich selbst Gehör zu verschaffen.

aus http://schwabenstreichberlin.wordpress.com

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26. Oktober 2010 – Schwabenstreiche bundesweit!

Stuttgart 21 stoppen! Demokratische Kontrolle ist nötig!

Gemeinsamer Aufruf von
Attac Deutschland
Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
Robin Wood
VCD Brandenburg

Das Großprojekt Stuttgart 21, die Verlegung des jetzigen Hauptbahnhofs als Tiefbahnhof unter die Erde, ist verkehrstechnisch kontraproduktiv, risikoreich und ein finanzielles Abenteuer. Der Beschluss zu S21 ist zwar formal demokratisch legitimiert, tatsächlich aber unter groben Täuschungen der Abgeordneten zustande gekommen. Seit Monaten demonstrieren deshalb bis zu hunderttausend Menschen gegen dieses Projekt von Stadt, Land, Bund und der Deutschen Bahn. Die brutalen Attacken der Polizei mit Wasserwerfern und Pfeffer-Spray auf Demonstranten, die die Bauarbeiten versuchten zu verhindern, haben die Stuttgarter zu Recht noch wütender auf das S21-Fiasko gemacht.

Eine Mehrheit der Stuttgarter ist gegen den Abriss des existierenden Bahnhofs und seine bis zu 10 Milliarden Euro teure Verlegung unter die Erde. Der demokratische Druck der Straße hat dazu geführt, dass die Landesregierung zu einer nun laufenden Faktenklärung bewegt werden konnte.

Falls während der Faktenklärung alle Informationen auf den Tisch kommen, ist absehbar, dass das Projekt zu Fall gebracht wird. Denn die Fakten – unseriöse Gutachten, fehlende Wirtschaftlichkeit und vieles mehr – sprechen gegen S21. Das Tiefbahnhof-Projekt ist eine Beleidigung der demokratischen Vernunft!

Gleichzeitig ist es notwendig, während der Gespräche den öffentlichen Druck weiter zu erhöhen. Deshalb fahren am 25./26. Oktober 400 Stuttgarter BürgerInnen nach Berlin. Denn für Stuttgart 21 stehen nicht nur Ministerpräsident Mappus, sondern vor allem die Deutsche Bahn und die Bundesregierung. Merkel hat sich klar hinter das Vergraben des Bahnhofs gestellt; die Bundesregierung muss in ihrem diesjährigen Haushalt Geld für S21 bereitstellen. Die Kanzlerin und Bahnchef Grube sind die Spinnen im Netz. Das Wahnsinns-Projekt ist daher nicht nur eine Stuttgarter Angelegenheit, sondern das Problem aller BürgerInnen.

Stuttgart 21 geht uns alle an!

Den Steuerzahlenden sollen gewaltige Mittel aus ihren Steuergeldern für S21 entzogen werden, die für Bildung, sozialen Ausgleich und sinnvolle Investitionen in öffentliche Infrastruktur fehlen werden. Seit Beginn der Planungen gab es Preissteigerungen um 50 Prozent. Realistisch sind am Ende Kosten in Höhe von zehn Milliarden Euro. Damit kosten S21 und die damit verbundene Neubaustrecke ein Drittel dessen, was die Bundesregierung bis 2014 auf dem Rücken der sozial schlechter gestellten BürgerInnen „einsparen“ will. Wie in Stuttgart, so werden in vielen Städten dem Schienenverkehr im großen Stil Grundstücke entzogen und damit öffentliches Eigentum der privaten Bodenspekulation überlassen. Das öffentliche Unternehmen Bahn funktioniert schon lange wie ein privater Konzern.
Die Proteste in Stuttgart wenden sich daher auch gegen eine Politik, die Profitinteressen von Großkonzernen über die Interessen der Allgemeinheit stellen.

Aber: Stuttgart ist keine Ware! Die Bahn muss demokratisch kontrolliert werden!

Wir werden Mappus, Grube und Merkel stoppen! Und: Wir werden Stuttgart 21 stoppen!

Deshalb: Schwabenstreich am Dienstag, 26. Oktober – bundesweit an allen Bahnhöfen! Mehr Demokratie wagen!

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Bundestag lehnt Debatte zu Polizeieinsatz ab

Damit man sich auf die nächste Wahl vorbereiten kann, sollte man sich doch einmal die Standpunkte der einzelnen Parteien (hier durch ihre Abgeordneten vertreten) zum gestrigen Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlossgarten vor Augen und Ohren führen.

Redebeitrag von Dr. Hermann Otto Solms (Bundestagsvizepräsident/FDP) am 01.10.2010 um 09:00 Uhr (63. Sitzung, TOP -)
Redebeitrag von Britta Haßelmann (B90/GRÜNE) am 01.10.2010 um 09:01 Uhr (63. Sitzung, TOP -)
Redebeitrag von Peter Altmaier (CDU/CSU) am 01.10.2010 um 09:07 Uhr (63. Sitzung, TOP -)
Redebeitrag von Christian Lange (SPD) am 01.10.2010 um 09:12 Uhr (63. Sitzung, TOP -)
Redebeitrag von Jörg van Essen (FDP) am 01.10.2010 um 09:16 Uhr (63. Sitzung, TOP -)
Redebeitrag von Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE.) am 01.10.2010 um 09:20 Uhr (63. Sitzung, TOP -)
Redebeitrag von Dr. Hermann Otto Solms (Bundestagsvizepräsident/FDP) am 01.10.2010 um 09:23 Uhr (63. Sitzung, TOP -)

http://www.lumperladen.de/lumpereien/2010/10/01/bundestag-lehnt-debatte-zu-polizeieinsatz-ab/

01.10.10

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Atomausstieg / Atomkonsens / Agenda 21

Am 14.06.2000 hat die Bundesregierung (Koalition: SPD + Grüne) mit führenden Energieversorgungsunternehmen nach langwierigen “Konsensgesprächen” (daher die Bezeichnung “Atomkonsens”) im Abkommen zum Atomausstieg vereinbart, die Nutzung der Kernenergie in Deutschland geordnet zu beenden. Am 14.12.2001 wurde dann gegen die Stimmen der Opposition (CDU/CSU, FDP) das neue Atomgesetz vom Bundestag beschlossen. Mit dem neuen Atomgesetz, das am 26.04.2002 in Kraft trat, wurde die Ausstiegsvereinbarung rechtsverbindlich umgesetzt . Das “Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Energie” enthält u.a. folgende Eckpunkte: – Laufzeitbefristung der Atomkraftwerke (AKW) auf 32 Jahre seit Inbetriebnahme – Reststrommenge von 2623 TWh, danach Abschalten aller Kraftwerke – Reststrommenge für jedes der 19 Atomkraftwerke (AKW), danach Stilllegung – Ende der Atommülltransporte ab Juli 2005.

Die Vereinbarung basiert auf einer Regellaufzeit von 32 Jahren, die Restlaufzeiten bzw. Reststrommengen wurden durch Abzug der aktuellen Laufzeit bzw. der schon erzeugten Strommenge berechnet. Eine Übertragung von Reststrommengen von einem älteren zu einem jüngeren AKW wurde später einbezogen. Da das jüngste Kraftwerk 1989 ans Netz ging, ergibt sich als rechnerisches Enddatum 2021 für den vollständigen Atomausstieg. Durch die Übertragung von Reststrommengen könnte sich das Ende der Atomnutzung nach hinten verschieben. Einige Kraftwerke könnten also deutlich später abgeschaltet werden, wenn andere dafür früher vom Netz gehen.

Die CDU/CSU und FDP lehnen den Atomausstieg vehement ab: im Falle eines Regierungswechsels wollen sie ihn rückgängig machen.
Hauptargumente gegen den Atomausstieg:
AKW erzeugten im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken, die fossile Energien verbrennen, keine Treibhausgase und trügen daher nicht zur Klimaerwärmung bei.
Erneuerbare Energien könnten auf absehbare Zeit nicht genügend Strom erzeugen, vor allem nicht im Grundlastbereich. Daher seien AKW unverzichtbar für eine sichere Stromversorgung. Außerdem zählten deutsche AKW zu den sichersten der Welt: es mache daher keinen Sinn, diese abzuschalten, während im nahen Ausland teils unsichere AKW weiter betrieben würden. Beim Zurückfahren der Atomenergie im Inland müsse immer mehr Strom importiert werden, darunter dann auch Atomstrom aus möglicherweise weniger sicheren AKW. Die Kritiker des Ausstiegs verbreiten immer wieder Schreckenszenarien, dass bei erhöhtem Import auch großflächige Stromausfälle wie im Sommer 2003 in den USA, Schweden/ Dänemark und Italien durch Netzüberlastung drohen.

Die Umweltverbände kritisieren, dass bei so langen Restlaufzeiten nicht von einem Atomausstieg gesprochen werden könne. Die Energieversorger hätten nur zugesagt, was sie vermutlich aus rein ökonomischen Gründen sowieso getan hätten. Bei den Verhandlungen habe sich das Umweltministerium nicht genügend durchsetzen können. Der Umweltschutz habe gegenüber den Interessen der Stromanbieter das Nachsehen.
Greenpeace: “Atomausstieg” entpuppt sich als glatte Lüge”
BUND: “Der Atomkonsens ist kein Atomausstieg”

Die große Koaltion von CDU/CSU und SPD ab 2005 hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, am Atomausstieg festzuhalten. Im Verlaufe des Jahres 2008 verstärkt sich jedoch die Debatte über den Atomausstieg. Neben der CDU/CSU und FDP scheinen zunehmend auch Teile der SPD im Hinblick auf Versorgungssicherheit und Klimaschutz für eine Verlängerung der Restlaufzeiten zu sein.
Es zeichnen sich also in etwa folgende Szenarien für die Zeit nach der Bundestagswahl im September 2009 ab:
* Koalition aus CDU/CSU und FDP: deutliche Verlängerung der Restlaufzeiten, mgw. Debatte um Neubau von AKWs; mgw. Reduzierung der Förderung Erneuerbare Energien/ Abänderung des EEG * Große Koalition aus CDU/CSU und SPD: Verlängerung der Restlaufzeiten oder/ und verstärkte Nutzung der Kohle-Verstromung sowie Programme für mehr Energieeffizienz und Erneuerbare Energien * Koalition aus SPD und Grünen: Beibehaltung des Atomausstiegs, starker Ausbau von Energieeffizienz und Erneuerbare Energien * Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen: eher Beibehaltung des Atomausstiegs oder moderate Verlängerung der Restlaufzeiten unter der Bedingung, dass die Gewinne der Energiekonzerne genutzt werden zum schnelleren Ausbau der Energieeffizienz und der Erneuerbare Energien * Jamaika-Koaltion aus CDU/CSU, FDP und Grünen: vermutlich Verlängerung der Restlaufzeiten und Zusatzprogramme zum schnelleren Ausbau der Energieeffizienz und Erneuerbare Energien

http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/atomausstieg.htm

10.09.10

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Bundesregierung setzt Bevölkerung zusätzlichen atomaren Risiken aus. Weiger: “Wer einseitig Politik zugunsten der AKW-Betreiber macht, muss mit zunehmendem Protest rechnen”

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in den gestrigen Beschlüssen der Koalitionsparteien zur Energiepolitik inklusive einer Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke einen beispiellosen Fall von Klientelpolitik. Noch nie habe sich eine Bundesregierung so den Interessen einer bestimmten Branche der Wirtschaft unterworfen. Die Entscheidung, Atommeiler im Durchschnitt zwölf Jahre länger betreiben zu lassen als bisher vorgesehen, stärke das Oligopol der vier großen Energieunternehmen, die 80 Prozent des Strommarktes beherrschten.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: “Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Laufzeiten der Atommeiler in Deutschland zu verlängern, außer man folgt den Gewinninteressen der vier Atomstromkonzerne. Nachdem es der Bundesregierung mit ihren fragwürdigen Energiegutachten nicht gelungen ist, glaubwürdige Begründungen für die Verlängerung der Atomkraftwerks-Laufzeiten zu erhalten, wollte die schwarz-gelbe Koalition offensichtlich schnell Fakten schaffen. Nicht das für Ende September angekündigte Energiekonzept, sondern die Gier der Atomstromkonzerne nach Extra-Profiten bestimmt die Energiepolitik der Bundesregierung.”

Als Reaktion auf die Regierungspläne kündigte Weiger die Fortsetzung der Anti-Atom-Proteste an. Bereits für den 18. September plant die Umweltorganisation zusammen mit anderen Verbänden in Berlin eine Großdemonstration. Dabei soll das Regierungsviertel umzingelt werden. Weitere Aktionen der Atomgegner sind im Oktober in Stuttgart und München sowie im November in Gorleben geplant.

Die Mehrheit der Bevölkerung lehne die Atomenergie ab. Das werde sich auch nicht ändernd, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt versuche, die fragwürdigen energiepolitischen Entscheidungen vom Wochenende schönzureden. “Wer einseitig Politik zugunsten der AKW-Betreiber macht, muss mit weiter zunehmendem Protest rechnen”, sagte Weiger.

http://www.bund.net/nc/bundnet/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/pressemitteilungen/artikel/bundesregierung-setzt-bevoelkerung-zusaetzlichen-atomaren-risiken-aus-weiger-wer-einseitig-politi/

10.09.10

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18. September 2010: Anti-Atom-Großdemonstration in Berlin

Ausstieg aus der Atomkraft? Das war einmal: Die Bundesregierung will Laufzeitverlängerungen mitsamt all ihren absehbaren und nicht absehbaren Risiken und Folgen für Mensch und Natur.

Bei zahlreichen Aktionen, Blockaden, bei der Großdemonstration letzten September in Berlin und bei der 120 Kilometer langen Menschenkette im April haben hunderttausende Menschen erneut klargemacht, dass sie anderer Meinung sind. Die Regierung bleibt stur: Nach der Sommerpause will sie einen erneuten Anlauf starten, den Ausstieg aus dem Ausstieg – ohne Zustimmung des Bundesrates – durch den Bundestag zu bringen.

Am 18. September werden wir in Berlin erneut zeigen, dass wir längere Atom-Laufzeiten nicht akzeptieren werden. Wir machen klar: Atomkraft ist keine Brückentechnologie, sondern Ausdruck einer verantwortungslosen Politik. Das ist die Botschaft der Großdemonstration, zu der der BUND zusammen mit anderen Organisationen aufruft.

Jetzt nach Berlin mobilisieren!

Um möglichst viele MitstreiterInnen zu mobili­­­­­sieren, brauchen wir Ihre Hilfe:

• Verbreiten Sie den gemeinsamen Aufruf des Trägerkreises und leiten ihn an Freunde, Verwandte und Bekannte weiter.
• Integrieren Sie Banner auf Ihrer Website, Ihrem Blog oder in Ihrem Profil bei Facebook etc. Bestellen Sie Mobilisie­rungs­­­material: Plakate, Aufkleber, Spuckis etc.
• Bleiben Sie auf dem Laufenden: über die Aktionswebsite www.anti-atom-demo.de, über die Gruppen zur Demo bei Facebook und bei MeinVZ/StudiVZ.

Bestellen Sie unseren Klima-Newsletter – er informiert Sie aktuell über die Vorbereitungen und versorgt Sie darüber hinaus auch mit Neuigkeiten und Aktionen aus dem Klimateam.
Gemeinsam ein Zeichen setzen – machen Sie mit!

Lassen Sie uns gemeinsam ein unübersehbares Zeichen gegen Atomkraft setzen:

• Tragen Sie sich den 18. September dick in Ihren Kalender ein.
• Rufen Sie im Bekannten- und Freundeskreis, Familie und Arbeitskollegen zur Teilnahme auf, persönlich, per E-Mail, per SMS!
• Informieren Sie sich frühzeitig über die An- und Abreise! Organisieren Sie gemeinsam mit Anderen Busse oder Fahrgemeinschaften nach Berlin!
Mit der Bahn zur Anti-Atom-Demonstration

Der beste Weg nach Berlin erfolgt mit dem Sonderzug oder dem Bus: So fahren Sie umweltschonend und können sich auf der Reise gemeinsam auf die Umzingelung einstimmen.

Mit der Bahn kommen Sie am günstigen mit der Regionalbahn und dem Wochenendticket nach Berlin. Ebenso günstig ist es frühzeitig zu buchen, so können Sie auf Fernverkehrsstrecken Sonderangebote nutzen.

• Fahrplanauskunft beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
• Regionalzüge verschiedener Anbieter auf anti-atom-demo.de

ausgestrahlt bietet zwei Sonderzüge an, mit denen Sie am 18.9. an- und abreisen können. Der Zug aus dem Süden startet in Basel und fährt über Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg und Frankfurt nach Berlin. Der Zug aus dem Westen startet in Trier und hält in Koblenz, Bonn, Köln, Dortmund und Bielefeld.

• Sonderzüge auf http://www.anti-atom-demo.de
Mit dem Bus zur Umzingelung

Der BUND und andere Gruppen organisieren zahlreiche Busse aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie können auch selber Busse bestellen oder bei der Organisation helfen: Wenden Sie sich an Ihre BUND-Ortsgruppe. Alle bereits angemeldeten Busse finden Sie stets aktuell auf der folgenden Karte.
Gemeinsam mit dem Auto anreisen

Wenn Ihnen keiner der Züge oder Busse passt oder Sie sich nur sehr kurzfristig entscheiden wollen, fahren Sie gemeinsam mit dem Auto. Bieten Sie freie Plätze anderen DemonstrationsteilnehmerInnen an. Die Mitfahrbörse auf anti-atom-demo.de hilft Ihnen Mitfahrer oder Mitfahrgelegenheiten zu finden.

http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/atomkraft/aktiv_werden/anti_atom_demo_189/

10.09.10

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Mein Freund der Baum ist tot, er starb im frühen Morgenrot..

Damit keine Langeweile aufkommt, könnt Ihr LIVE den Baumfrevel verfolgen

17.02.12- ..without title… #gruene #Park #SG #occupy #s21 #cams21

on bambuser.com
by HanSolo from Germany

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